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Neue OZ: Kommentar zu Kriminalität / Kunst

Geschrieben am 07-09-2009

Osnabrück (ots) - Familiäres Drama

Was für ein familiäres Drama mag hinter dieser Raubkunstgeschichte
stecken - und welche Schleuderfahrt der Gefühle. Da erfährt eine alte
Dame, dass ihr ererbtes Gemälde im Wohnzimmer nicht nur ein echter
Flame ist, sondern auch extrem wertvoll. Doch dann lüftet sich bald
schon das dunkle Geheimnis um das Bild - nachdem es im Rundfunk der
Öffentlichkeit präsentiert worden war.

Ein derart kostbares Erbstück macht sicher keine echte Freude,
wenn es früher oder später doch einmal als Raubkunst identifiziert
werden kann. Deshalb war der Schritt der 67-jährigen Zeugin und
Bevollmächtigten auf die Kunstfahnder zu nur folgerichtig. Welche
verschlungenen Wege das Bild von französischen Besitzern über Dresden
in den sogenannten Münchner Führerbau und von dort in das Erbe der
alten Dame genommen hat, darüber kann nur spekuliert werden.
Wohl dem, der keine echten Gemälde erbt. Ihm bleiben unerwartetes
Glück und banges Erschrecken erspart. Bleibt zu hoffen, dass sich die
alte Dame lange Zeit ganz unschuldig hat an ihrem alten Flamen
erfreuen können.

Originaltext: Neue Osnabrücker Zeitung
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Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207


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