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Goodrichs erste Testmontage für das GP7200 Triebwerk des Airbus A380 abgeschlossen

Geschrieben am 16.07.2006 - [Nächster Artikel]

Charlotte, North Carolina (ots/PRNewswire) -

- Einzelnes Triebwerk misst einen Durchmesser von 12,8 Fuss

Farnborough International 2006 -- Goodrich Corporation (NYSE: GR)
schloss kürzlich die erste Testmontage des GP7200 Triebwerks zur
Vorbereitung seiner Unterstützung der Produktionsmassnahme für das
Airbus A380 Programm ab. Die Engine Alliance, ein 50/50 Joint Venture
zwischen GE Aircraft Engines und Pratt & Whitney, hatte 2004 das
Goodrich-Team in Toulouse beauftragt, die Endmontage und den
Triebwerksaufbau des GP7200 Triebwerks für den Airbus A380 zu
übernehmen. Die Engine Alliance verschickt das Triebwerk in
Einzelteilen -- Turbinengehäuse und Triebwerk selbst getrennt. Die
Testmontage, die im Aerostructures Werk des Unternehmens in Toulouse,
Frankreich durchgeführt wird, beinhaltete den Zusammenbau des
Turbinengehäuses mit dem Triebwerkskern bzw. Triebwerk. Vollständig
montiert misst ein einzelnes Triebwerk einen Durchmesser von 12,8
Fuss.

Darüber hinaus installiert Goodrich Triebwerkaufbaukits, die sich
aus folgenden Einzelsystemen zusammensetzen: Pneumatik- und
Anlasssysteme, Hydraulik- und Kraftstoffsysteme, Tragwerksentlüftung,
Feuerlöscher. Zudem werden verschiedene elektrische Kabelstränge
installiert, einschliesslich des VFG-Kabelstranges (Variable
Frequency Generator).

Schliesslich installiert Goodrich vom Airbus-Käufer bestellte
Ausstattungspakete in die nackte Maschine, darunter
Triebswerkshalterungen, Schubgelenke, Hydraulikpumpen, Hydraulik- und
Kraftstoffleitungen, Druckventile, und das VFG. Das VFG selbst stammt
von Goodrich. Es wird von Aerolec, einem Joint Venture zwischen
Goodrich und Thales hergestellt. Das VFG vereint kompakte Abmessungen
(19,7 mal 11.8 Zoll) und geringes Gewicht (143 Pfund) und spielt eine
Schlüsselrolle an Bord des A380, da das VFG elektrische Energie für
das gesamte Flugzeug produziert.

Jean Luminet, Präsident von Goodrich Aerospace Europe, sagt:
"Unser Team ist stolz, an einem weiteren Meilenstein der Entwicklung
dieses Grossraumflugzeugs auf seinem Weg in die globale Flotte
beteiligt zu sein. Wir freuen uns auch über den Einsatz der Lean
Manufacturing Tools und Practices unseres Teams, die uns ermöglichen,
kontinuierlich die Termine unserer Kunden einzuhalten. Die Planung
für die Montage des GP7200 Triebwerks begann bereits im Januar 2005.
Dazu war eine feine Abstimmung vieler technisch schwieriger Aufgaben
erforderlich. Selbst unsere Infrastruktur mussten wir zur Anpassung
an die Montage modifizieren. Beispielsweise bauten wir Sockel und
einen ergonomisch geformten Frachtstand für die 'Hochzeit' des
Triebwerks mit der Turbinenverkleidung."

Über den Zusammenbau des GP7200 Triebwerks für den A380 hinaus hat
Goodrich eine Reihe weiterer Systeme und Technologien an Bord des
Flugzeugs. Die Notrutschen des Unternehmens spielten eine
Schlüsselrolle beim Airbus A380 Evakuierungstest, der im März in
Hamburg erfolgreich beendet wurde. Der Test simulierte einen Notfall
mit 853 Passagieren, 18 Flugbegleitern und zwei Piloten. Es wurden
vorsätzlich nur die Hälfte der 16 von Goodrich hergestellten an Bord
befindlichen Notrutschen eingesetzt. Insgesamt wurden 873 Menschen
innerhalb von 78 Sekunden über die acht Rutschen in völliger
Dunkelheit sicher aus dem Flugzeug evakuiert. Das Testflugzeug wurde
so bestückt, dass es die maximale Sitzzahl aufnahm. Die Flugbegleiter
sassen auf von Goodrich hergestellten Flugbegleitersitzen. Dieser
Test war der grösste jemals durchgeführte Evakuierungstest. Zudem
wurde damit erstmals ein Test durchgeführt, bei dem zwei
Passagierdecks gleichzeitig evakuiert wurden. Der Test wurde unter
Aufsicht der European Aviation Safety Agency und Vertretern der U.S.
FAA durchgeführt. Beide Luftfahrtbehörden erklärten nach einer
genauen Analyse des Evakuierungsvorgangs, dass der Test ein
kompletter Erfolg gewesen sei.

Goodrich ist einer der weltweit grössten Lieferanten von
Landesystemen und zudem Lieferant von Haupt- und Flügelfahrwerken für
das Flugzeug. Obschon Goodrich bereits wichtiger Lieferant für Airbus
ist, ist das Unternehmen erstmalig Lieferant eines Fahrwerks für
einen Airbus. Die Bauteile für das Fahrwerkssystem werden von
Goodrichs Landing Gear Division hergestellt. Beteiligt daran sind
Fertigungswerke in Oakville, Ontario (Kanada), Cleveland, Ohio (USA),
Tullahoma, Tennessee (USA) und Krosno (Polen). Die endgültige
Fahwerksintegration findet im Goodrich Werk in Toulouse vor der
Bestückung der Endmontagestrasse von Airbus statt.

Goodrichs innovative HID (High-Density Discharge) und LED-basierte
Aussenbeleuchtungen und Flugsteuerungen, die die neuesten
Power-by-Wire-Technologie nutzen, sind ebenfalls an Bord des
Flugzeugs. Ausserdem liefert Goodrich die primären und
Standby-Luftdatensysteme.

Goodrich liefert auch ein automatisches
Vereisungserkennungssystem. Das Unternehmen bringt seine Erfahrungen
mit Werkstoffen und der Struktur von Flugzeugen ein, um die
Entwicklung des Cargosystems und verschiedener struktureller
Komponenten des Flugzeugs zu unterstützen.

Das Aerostructures Team von Goodrich liefert auch die
Flügelverkleidung oder die hintere Sekundärstruktur, eine
aerodynamische Oberfläche, die zur Verringerung des Luftwiderstands
an der Hinterkante des A380-Tragwerks führt. Es verkleidet auch eine
Reihe von Flugzeugsystemen, die auf einfache Weise durch zahlreiche
Türen und abnehmbare Verkleidungen zugänglich sein müssen. Das
Unternehmen liefert die Hecktragwerksverkleidung, die den
Luftwiderstand des Flugzeugs verringert und die primären und
sekundären Tragwerkstrukturen vor extremen Temperaturen schützt.
Darüber hinaus liefert Goodrich die mittleren und hinteren
Triebwerksgehäuseteile und die Triebwerkssensorreihe für die
Rolls-Royce Trent 900 Triebwerkoption am A380.

Ferner werden, nach Indienststellung des A380, das Component
Support Netzwerk und die Wartungs-, Reparatur und
Instandsetzungseinrichtungen von Goodrich ausgestattet werden und so
die Anschlussmarktdienstleistungen liefern, die notwendig sind, um
den A380 in der Luft zu halten.

Hoch auflösende Bilder der ersten GP7200 Testmontage stehen unter
http://www.goodrich.com/presskit/pressReleases.html zur Verfügung.

Goodrich Corporation, ein Fortune 500 Unternehmen, ist globaler
Anbieter von Systemen und Dienstleistungen für die Luftfahrt-,
Verteidigungs- und Homeland-Security-Branche. Goodrich besitzt eines
der strategisch am stärksten diversifizierten Portfolios an Produkten
in der Branche und bedient seine globale Kundenbasis mit bedeutenden
weltweiten Fertigungs- und Dienstleistungseinrichtungen. Weitere
Informationen finden Sie unter http://www.goodrich.com.

Website: http://www.goodrich.com
http://www.goodrich.com/presskit/pressReleases.html

Originaltext: Goodrich Corporation
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=55496
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_55496.rss2

Pressekontakt:
Gail K. Warner, Tel. +1-704-277-3943 oder Lisa Bottle, Tel.
+1-704-258-1506, jeweils Goodrich Corporation
 
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