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Neuer Besitzer - besseres Haus (mit Grafik) / Gebrauchterwerber sorgen für Modernisierungsschub - Aufwändige Maßnahmen über 50.000 Euro mit größtem Zuwachs - Eigenheimkäufer investieren am meisten

Geschrieben am 20-07-2009

Berlin (ots) -

- Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist
abrufbar unter http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs -

Erwerber von gebrauchtem Wohneigentum investieren erhebliche
Beträge in die Modernisierung und energetische Sanierung der Objekte
und sichern damit die Immobilienbestände in Städten und Gemeinden.
Wie LBS Research mitteilt, haben drei von vier Käufern eigener vier
Wände in den Jahren 2004 bis 2007 die Transaktion zugleich für die
Verbesserung der Gebäudesubstanz genutzt. Nach der
Infratest-Wohneigentumsstudie gaben sie hierfür im Schnitt rund
32.000 Euro aus. Eigenheim-Erwerber waren dabei deutlich häufiger
aktiv als Käufer von Eigentumswohnungen, und sie gaben mehr als
doppelt so viel Geld aus (vgl. Grafik).

Wie die Infratest-Analyse im Auftrag mehrerer Institute, u. a. der
Landesbausparkassen, zeigt, ist der Anteil der Bestandstransaktionen
weiter auf 56 Prozent angewachsen, nachdem er im
Untersuchungszeitraum der Vorgängerstudie 2001 bis 2003 mit 51
Prozent aller Käufe erstmals den Neubaukauf überflügelt hatte. Dabei
spielten nach Auskunft von LBS Research die zunehmenden Preisvorteile
der Gebrauchtimmobilien eine Rolle. So lag der reine Kaufpreis für
Objekte aus dem Bestand in den letzten Jahren nur noch bei knapp zwei
Dritteln des Neubaupreises. Vor allem bei Einfamilienhäusern ist der
Preisvorteil von Gebrauchtimmobilien damit weiter angestiegen. Die
Käufer haben diese Spielräume offenbar - so die Immobilienexperten
der LBS - verstärkt zur Aufbesserung des Wohneigentums genutzt.

Dabei reicht das Spektrum der - in vielen Fällen miteinander
kombinierten - Maßnahmen von der Modernisierung (d. h. der
Wohnwertverbesserung und Energieeinsparung) mit 60 Prozent über
Instandsetzungsmaßnahmen (49 Prozent) bis zu Ausbauten und
Erweiterungen (20 Prozent) bzw. Grundriss-Änderungen (11 Prozent).
Immerhin 25 Prozent aller Gebrauchterwerber - ergab eine spezielle
Abfrage - haben im Zusammenhang mit dem Kauf gezielte Maßnahmen zur
Verbesserung der Energiebilanz ihrer eigenen vier Wände getroffen.
Die beliebtesten Maßnahmen zur Energieeinsparung sind: Wärmedämmung
(69 Prozent), neue Heizungsanlage (59 Prozent), Wärmeschutzverglasung
(36 Prozent), Wasser sparende Maßnahmen (16 Prozent) und Solaranlagen
(15 Prozent).

Wie unterschiedlich die individuellen Entscheidungsspielräume der
Käufer sind, macht nach Auskunft von LBS Research eine getrennte
Betrachtung nach den verschiedenen Objekttypen deutlich: Erwerber von
frei stehenden Eigenheimen haben fast in allen Fällen (nämlich zu 87
Prozent) im Zusam¬menhang mit dem Einzug die Chance zu
Verbesserungsinvestitionen genutzt, während Käufer von
Eigentumswohnungen nur in 57 Prozent der Fälle aktiv wurden. Und mit
durchschnittlich 30.000 bis 40.000 Euro waren die Maßnahmen von
Einfamilienhaus-Käufern auch mehr als doppelt so aufwändig wie bei
Erwerbern eigener vier Wände auf der Etage.

Wie LBS Research beim zeitlichen Vergleich hervorhebt, sahen sich
Gebrauchtkäufer in den neuen Ländern zwar auch im
Untersuchungszeitraum 2004 bis 2007 mit insgesamt 81 Prozent noch
etwas häufiger als im ehemaligen Bundesgebiet zu
Bestandsverbesserungsmaßnahmen veranlasst. Doch bei der
durchschnittlichen Investitionssumme haben die West-Käufer mit 33.000
Euro die Ost-Erwerber (mit 27.000 Euro) überholt - nachdem im
Zeitraum 2001 bis 2003 die Käufer in den neuen Bundesländern noch
rund doppelt so viel investiert hatten wie im Westen. Insgesamt hat
sich nach Auskunft der LBS-Experten vor allem der Anteil der
aufwändigeren Maßnahmen (mit einem Volumen von über 50.000 Euro)
innerhalb nur weniger Jahre von 8 auf 18 Prozent mehr als verdoppelt.

Damit nicht genug: 22 Prozent aller Gebrauchtkäufer planen nach
der Befragung allein in den nächsten zwei bis drei Jahren,
energiesparende Maßnahmen durchzuführen. Auch dies zeigt die hohe
Bedeutung von Transaktionen in den Wohnungsbeständen für die
Modernisierung und energetische Sanierung der großen
Wohneigentums-Bestände, so LBS Research abschließend.

Originaltext: Landesbausparkassen
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/35604
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_35604.rss2

Pressekontakt:

Ivonn Kappel
Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen
Referat Presse
Tel.: 030-20225-5398
Fax: 030-20225-5395
E-Mail: ivonn.kappel@dsgv.de


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