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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Deutsche Bank

Geschrieben am 26-05-2009

Bielefeld (ots) - Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann bleibt bei
seinem umstrittenen Renditeziel von 25 Prozent. Dass er dafür bei der
Hauptversammlung von den Aktionären Beifall erhielt, verwundert
nicht. Sie verdienen über steigende Kurse mit, falls die Bank
tatsächlich so gute Geschäfte machen sollte. Und doch sendet
Ackermann damit ein fatales Signal aus. Wieder einmal wird die Gier -
von Bankern wie Anlegern - deutlich. 25 Prozent Rendite aufs
Eigenkapital sind ohne Risiko nicht zu erzielen.
An Ackermann aber prallt die Kritik ab. Er fühlt sich auf der
sicheren Seite. Wohl ein Grund dafür ist, dass die Deutsche Bank nach
wie vor keine oder nur indirekt Staatshilfe in Anspruch nimmt - ein
Pluspunkt, auf den Ackermann gerne verweist.
Ebenso lässt er sich dafür feiern, dass sein Institut im ersten
Quartal 1,2 Milliarden Euro Gewinn erzielt hat. Bei näherem Hinsehen
verliert die Zahl aber an Glanz: Hätte die Bank die
Bilanzierungsregeln aus dem vergangenen Jahr angewendet, wäre der
Gewinn wesentlich geringer ausgefallen, wie Experten wissen.
Skepsis bleibt angeraten - gerade bei Bankbilanzen.

Originaltext: Westfalen-Blatt
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/66306
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_66306.rss2

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261


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