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Spagat zwischen Beruf und Familie / Eltern wünschen sich mehr Zeit für ihre Kinder / Repräsentative Umfrage zum internationalen "Tag der Familie" am 15. Mai 2009

Geschrieben am 14-05-2009

Bad Rodach (ots) - "Immer müsst Ihr arbeiten!" Ein Satz, den
Eltern oft vorwurfsvoll von ihren Kindern hören. Traurig und mit
schlechtem Gewissen sitzen Mami und Papi dann im Büro. Dass viele
Eltern tatsächlich gerne mehr Zeit für ihre Kinder hätten, ergab
jetzt eine repräsentative JAKO-O Umfrage zum Thema: "Zeit für
Familie". Fast die Hälfte aller Befragten sagte: "Ich habe nicht
ausreichend Zeit, die ich meinen Kindern widmen kann."

Ganz klar: Eltern müssen arbeiten, meist sogar beide Elternteile.
Da führt kein Weg dran vorbei. Wenn aber der Job die Qualität des
Familienlebens stark herabsetzt, läuft etwas falsch. Um
herauszufinden, ob Eltern den täglichen Spagat zwischen Beruf und
Familie meistern, beauftragte JAKO-O, der Versandhandel für
"Kindersachen mit Köpfchen", das Kölner Institut psychonomics mit
einer repräsentativen Meinungsumfrage. Im Vorfeld des "Tages der
Familie", der am 15. Mai weltweit gefeiert wird, wurden 1.041 Eltern
zwischen 25 und 50 Jahren in ganz Deutschland befragt.

Auf die Frage "Halten Sie die Zeit, die Sie Ihren Kindern widmen
können, für ausreichend?" antworteten 48 Prozent der Befragten mit
"Nein". Woran das liegt, scheint klar zu sein: Gut drei Viertel (76
Prozent) von ihnen nennen die beruflichen Verpflichtungen als
Hauptgrund dafür, dass nicht genug Zeit für die Familie bleibt. 13
Prozent machen den Haushalt für ihren Zeitmangel verantwortlich.
Eigene Hobbys oder gar der Lebenspartner haben mit der für viele
Eltern unbefriedigenden Situation nichts zu tun: Nur jeweils 1
Prozent der Befragten sehen hier einen Zusammenhang.

Staat und Arbeitgeber sind gefordert

Wie kann die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert
werden? Die JAKO-O Umfrage ergab: Die überwiegende Mehrheit der
Familien sieht hier vor allem den Staat in der Verantwortung. 69
Prozent der befragten Eltern wünschen sich mehr Unterstützung durch
eine familienfreundliche Politik. An zweiter Stelle folgt der
Arbeitgeber: Fast die Hälfte (46 Prozent) der Befragten gab an, der
Arbeitgeber könne mehr tun, um den Angestellten zu helfen, Job und
Familie unter einen Hut zu bekommen. Konkret halten 57 Prozent ein
höheres Einkommen für die Lösung des Problems. Doch Geld ist nicht
alles: 46 Prozent sagten, flexiblere Arbeitszeiten würden helfen, die
Aufgaben im Job gut zu meistern, ohne dass die Kinder dabei zu kurz
kommen. 42 Prozent der befragten Eltern meinen, dass schon mehr
Interesse und Verständnis ihres Arbeitgebers für familiäre Belange
eine große Erleichterung darstellen würden. Gut ein Drittel (34
Prozent) findet, ein betriebseigenes Kinderbetreuungsangebot sei der
Familie zuträglich.

Und wie sieht es in der Praxis aus? Die Umfrageergebnisse lassen
darauf schließen, dass viele deutsche Betriebe noch nicht auf den
besonderen Zeitbedarf von Familien ausgerichtet sind. Nach Angaben
des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) sind familiengerechte
Arbeitszeiten und eine familiengerechte Personalpolitik hierzulande
tatsächlich noch immer die Ausnahme. Obwohl drei Viertel der
Unternehmen Familienfreundlichkeit eigentlich als wichtig
einschätzen.

Vorreiter in Sachen familienfreundliche Personalpolitik

Für JAKO-O, das oberfränkische Versandhaus für "Kindersachen mit
Köpfchen", sind familienfreundliche Arbeitsbedingungen ein
wesentlicher Bestandteil des Firmen-Engagements. Neben dem
Spielwarenhersteller HABA und dem Kindergarten- und Schulausstatter
Werhfritz ist JAKO-O Teil der traditionsreichen HABA-Firmenfamilie.
Individuelle Teilzeitregelungen und die Betreuung von Babys und
Kleinkindern in der firmeneigenen Kinderkrippe sorgen dafür, dass
Eltern bei JAKO-O sorglos und entspannt arbeiten können. Sogar
schulpflichtige Kinder können in den Ferien professionell betreut
werden. "Unsere Mitarbeiter sollen sich ihren täglichen Aufgaben
motiviert, mit Engagement und Freude stellen und nicht ständig mit
schlechtem Gewissen herumlaufen, weil sie sich nicht um ihre Kinder
kümmern können", sagt Bettina Peetz, JAKO-O Geschäftsführerin
Marketing/Vertrieb. "Eine vernünftige Balance zwischen unseren
Interessen als Unternehmen und den familiären Belangen unserer
Mitarbeiter sehen wir als Voraussetzung, um unsere Kunden mit
durchdachten Produkten und Dienstleistungen begeistern zu können.
Unsere Vision ist, dass Familienfreundlichkeit zu einem Markenzeichen
der deutschen Wirtschaft wird." Für ihre familienfreundliche
Unternehmenspolitik wurde die gesamte HABA-Firmenfamilie bereits
mehrfach mit dem Zertifikat zum Audit berufundfamilie® ausgezeichnet,
einer Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung.

Originaltext: JAKO-O
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/75522
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_75522.rss2

Pressekontakt:
Volker Clément
MasterMedia GmbH
Tel.: 040 507113-40
Fax: 040 591845
E-Mail: volker.clement@mastermedia.de


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