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Hans-Olaf Henkel hält Konstellation der BDI-Nachfolge-Lösung für nicht tragbar: Norbert Röttgen zur Niederlegung des Bundestagsmandats aufgeforder
Geschrieben am 05.07.2006 - [Nächster Artikel] |
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Köln (ots) - 5. Juli 2006 - Der designierte Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Norbert Röttgen, wird vom ehemaligen BDI-Präsidenten Hans-Olaf Henkel aufgefordert, spätestens zum Zeitpunkt des Amtsantritts beim BDI sein Bundestagsmandat niederzulegen. Wie das Wirtschaftsmagazin 'Capital' (Ausgabe 15/2006, EVT 6. Juli) weiter berichtet, sei der Merkel-Vertraute Röttgen laut Henkel zwar ein Gewinn, aber angesichts der sozialpolitisch angehauchten Großen Koalition werde das "Doppelmandat zwangsläufig unlösbare Konflikte zur Folge haben".
Allein der Verdacht, nicht länger sauber Interessen vertreten zu können, schwäche "die nicht zuletzt mir zu verdankende Reputation" des BDI, erklärte Henkel gegenüber 'Capital' weiter. Ihm graue "vor einem Interessen-Mischmasch wie bei der Schwesterorganisation BDA". Deshalb werde er auch "erst Ruhe geben, wenn Röttgen nicht mehr das trojanische Pferd spielen kann".
Für Rückfragen: Rainer Hübner, Redaktion 'Capital', Tel. 0221/4908-215, E-Mail: huebner.rainer@capital.de
Originaltext: Capital, G+J Wirtschaftspresse Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=8185 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_8185.rss2
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