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L&C stendal zählt zu Pionieren der Metallverarbeitung "Erfolgsgeschichte" mit Bauhaustradition: Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Haseloff zeichnet Stendaler Möbelmanufaktur aus (mit Bild)

Geschrieben am 04-05-2009

Magdeburg/Stendal (ots) -

- Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter
http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs -

Mit der L&C stendal GmbH & Co. KG ist heute ein weiteres
Unternehmen als "Erfolgsgeschichte - Made in Sachsen-Anhalt"
ausgezeichnet worden. Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff
enthüllte dazu ein 3,6 x 12,6 m großes Banner an der Außenfassade
eines historischen Firmengebäudes. Der Text "L&C stendal
Stahlrohrmöbel. Klassiker in Bauhaustradition" verweist darauf, dass
das Unternehmen am Standort Stendal zu den Pionieren der
Metallverarbeitung in der Möbelindustrie zählt. Seit den 1920er
Jahren entwickelt und fertigt die Manufaktur qualitativ hochwertige
Produkte aus Stahlrohr in klassischer Bauhaustradition.

"Bauhaus und Stendal - diese wenig bekannte Verbindung war in den
1920er Jahren eine durchaus sehr fruchtbare", blickte Haseloff
zurück. "Die damals sehr enge Kooperation zwischen der international
bekannten Hochschule für Gestaltung in Dessau und deren
Industriepartner L&C in der Altmark brachte zahlreiche visionäre
Ideen und gemeinsame Prototypen hervor. Mit der Auszeichnung als
Erfolgsgeschichte wollen wir auf diese bemerkenswerte
Unternehmensgeschichte aufmerksam machen und gleichzeitig die
positive Entwicklung der Möbelmanufaktur nach der Wende würdigen."

"Das Jahr 2009 ist für uns ein besonderes Jubiläumsjahr. Wir
begehen das 120igste Jahr unserer Firmengründung in Stendal und
feiern gleichzeitig '90 Jahre Bauhaus' und damit die Revolution des
Designs zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts", sagte Angelika
Marko, Geschäftsführerin der L&C Stendal GmbH & Co. KG. "Wir fühlen
uns dieser künstlerischen und ästhetischen Tradition bis heute sehr
verpflichtet. Es entspricht ganz und gar der Philosophie, die wir
schon immer gepflegt haben, nämlich neugierig, offen und innovativ zu
sein. Die Auszeichnung als Erfolgsgeschichte und unser Erfolg sind
nicht zuletzt das Ergebnis der Anstrengungen all unserer
Mitar-beiter."

Die L&C stendal GmbH & Co. KG ist eine Firma mit wechselvoller
Geschichte. Gegründet Ende des 19. Jahrhunderts umfasste das
Produktsortiment damals von Metallbetten über Waschtische bis zu
Schlitten und Flaschenschränken fast alles, was sich aus dem
Werkstoff Metall denken und fertigen lässt. Ein besonderer
Verkaufsschlager wurde der klappbare Gartenstuhl "Nr. 2", der auch
heute noch als klassischer Biergartenstuhl bekannt ist. In den 1920er
Jahren strebten die Bauhäusler nach einer Zusammenarbeit mit der
Industrie. Das Unternehmen bot sich als experimentierfreudiger
Kooperationspartner an. 1930 startete die umfangreiche
Serienfabrikation von verchromten Stahlrohrmöbeln für den Innenraum.
In der ehemaligen DDR firmierte das Unternehmen als VEB STIMA und
fertigte Stühle, Tische und Betten für den DDR-Bedarf und den Export.
1991 wurde das Werk Stendal an die Muttergesellschaft in Kempen und
Schorndorf zurückgeführt und ist seit 1997 als L&C stendal bekannt.
Stühle und Tische für den Objektbereich, Großraumbestuhlung,
Ergänzungsmöbel wie Regale, Hocker, Garderoben usw. gehören ebenso
zur Produktpalette wie hochwertige Bauhausmöbel. Monatlich werden ca.
4.000 Stühle und 800 bis 1.000 Tische gefertigt. Referenzprojekte
sind u.a. die Staatskanzlei Wiesbaden, die Fachhochschule
Magdeburg-Stendal, das Deutsche Historische Museum Berlin sowie die
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Erfolgsgeschichten gehen in die zweite Runde

In den vergangenen Monaten wurden landesweit sechzehn Unternehmen
und Institutionen als "Erfolgsgeschichten" ausgezeichnet: Neben
Unternehmen wie der Graepel-STUV GmbH aus Seehausen, der Q-Cells SE,
Carbonit Filtertechnik aus Salzwedel, ThyssenKrupp Presta in
Ilsenburg oder der Karsdorfer Wohnungsbau GmbH zählen dazu auch
Einrichtungen wie das im Aufbau befindliche Fraunhofer-Center für
Silizium-Photovoltaik CSP oder das Mitteldeutsche Multimediazentrum
MMZ in Halle/Saale. Als kulturtouristische "Erfolgsgeschichten"
wurden unter anderem die Schlosskirche in Lutherstadt-Wittenberg, das
Gartenreich Dessau-Wörlitz, die Stiftung Bauhaus Dessau, die Arche
Nebra, das Rosarium Sangerhausen sowie das "Grüne Band" mit Bannern
und Fußbodenaufklebern geehrt. Bis zum Sommer 2009 werden weitere
fünf Erfolgsgeschichten vorgestellt. So entsteht nach und nach eine
"Landkarte der Innovation", welche die Frühaufsteher-Mentalität und
den Innovationsvorsprung des Landes erlebbar machen soll. Die
auszuzeichnenden Einrichtungen wurden aus 75 Vorschlägen ausgewählt,
die im Frühjahr 2008 im Rahmen der Imagekampagne des Landes bei der
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt eingereicht
wurden. Gesucht wurden Erfindungen, Entwicklungen und
gesellschaftliche Anstöße aus Sachsen-Anhalt, die im Alltag, in Beruf
oder Umfeld zum Staunen verleiten, und die das Land und seine Bürger
weiterbringen.

www.investieren-in-sachsen-anhalt.de

Originaltext: IMG - Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/57265
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_57265.rss2

Pressekontakt:
Frauke Flenker-Manthey
Pressesprecherin
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
Tel.: 0391-567 7076
Fax.: 0391-567 7081
E-Mail: flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de
www.investieren-in-sachsen-anhalt.de


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