Freiburg (ots) - Mit Spannung erwartet die Immobilienbranche die Energieeinsparverordnung (EnEV). Die Redaktion des Fachmagazins "Immobilienwirtschaft" hat den Referentenentwurf der neuen EnEV vom April exklusiv vorliegen und bietet in ihrer aktuellen Ausgabe (Juli/August 2006) die erste detaillierte Kommentierung zum Energieausweis. Leser erhalten Tipps, wie sie sich darauf vorbereiten können. Auch wird der Frage nachgegangen, ob der bedarfs- oder der verbrauchsbasierte Energiepass vorteilhaft ist.
Anfang April hatten Bauminister Wolfgang Tiefensee und Wirtschaftsminister Michael Glos bekannt gegeben, dass sich ihre fachlich zuständigen Ministerien auf einen gemeinsamen Referentenentwurf geeinigt haben. Der wichtigste Punkt dabei: Gebäudeeigentümer sollen ein Wahlrecht zwischen bedarfsbasiertem und verbrauchsbasiertem Energiepass erhalten. Die noch nötige Abstimmung innerhalb der Bundesregierung zieht sich allerdings hin, da das Umweltministerium gegen den verbrauchsorientierten Ansatz ist. Als Kompromiss hat Bundesumweltminister Gabriel vorgeschlagen, dass bei Gebäuden mit bis zu sieben Wohneinheiten der Bedarfspass zwingend ist. Selbst wenn sich Gabriel mit seinem Vorschlag durchsetzen würde, bliebe für Gebäude mit mehr Wohneinheiten der Referentenentwurf vom April gültig.
Der Auszug eines Fachbeitrags zur EnEV, der für Abonnenten im geschlossenen Mitgliederbereich in voller Länge zu finden ist, steht ab Juli als kostenloser Download unter http://www.immobilienwirtschaft.de zur Verfügung.
Abonnenten haben außerdem Zugriff auf die erste Analyse und den vollständigen Referentenentwurf.
Originaltext: Immobilienwirtschaft Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=61311 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_61311.rss2