(Registrieren)

Kölnische Rundschau: Kölnische Rundschau Kommentar zum Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsforscher

Geschrieben am 23-04-2009

Köln (ots) - Langer Weg

HERMANN STEVEKER
zur Konjunktur

Mit ihrem Frühjahrsgutach
ten bewegen sich die Wirt
schaftsforscher in der Mitte der
Standpunkte. Die einen kritisie
ren, die Institute machten mit
ihrem Pessimismus vor allem
Angst. Die anderen warnen vor
sozialen Unruhen, anstatt alles
daran zu setzen, sie zu verhin
dern. Bei allen Unwägbarkei
ten, die Konjunkturprognosen
in solchen Zeiten mit sich brin
gen, lässt sich also erahnen,
dass die Forscher eine durch
aus zutreffendes Bild zeichnen.

Glaubt man den Fachleuten,
liegt der größte Teil des Abstur
zes schon hinter uns. Das ist
zweifellos eine gute Nachricht.
Sie führt vor allem zu dem
Schluss, dass weitere Konjunk
turpakete erst abgewartet wer
den sollten, bevor nicht klar ist,
inwieweit die bisherigen Pakete
den in Aussicht gestellten Auf
schwung stützen.

Die schlechte Nachricht ist
aber, dass der Konjunktur
einbruch den Arbeitsmarkt
wohl erst im Jahr 2010 richtig
erreichen wird. Natürlich: Wenn
die Aufträge trotz langsamer
Erholung nicht reichen, um Ka
pazitäten auszulasten, hilft
Kurzarbeit auf Dauer nicht wei
ter. Der Stellenmarkt wird also
mit Verzögerung durchs Tal ge
hen und auch erst mit Verzöge
rung wieder den Weg hinauf
finden. Und dieser Weg wird
noch lang sein.

Originaltext: Kölnische Rundschau
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/70111
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_70111.rss2

Pressekontakt:
Kölnische Rundschau
Jost Springensguth
print@kr-redaktion.de


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

198919

weitere Artikel:
  • Märkische Oderzeitung: Die Märkische Oderzeitung Frankfurt (Oder) schreibt zur Bewegung auf dem Automarkt: Frankfurt/Oder (ots) - Wie verrückt es in Krisenzeiten zugeht, zeigt sich in der Autobranche: Da schluckt Porsche VW - um sich offenbar zu verschlucken und letztlich wohl doch nur Juniorpartner von VW zu werden. Da zahlte die Opel-Mutter GM vor vier Jahren 1,5 Milliarden, um die Übernahme von Fiat im letzten Moment zu verhindern. Und nun scheint möglich, dass Fiat Opel übernimmt. Um gleichzeitig mit Chrysler über ein Zusammengehen zu verhandeln - der US-Marke, die Daimler viel Kraft und Geld gekostet hat. +++ Originaltext: Märkische mehr...

  • Westdeutsche Zeitung: Opel-Übernahme durch Fiat = von Ingo Faust Düsseldorf (ots) - Fiat-Chef Sergio Marchionne, ein knallharter Sanierer, steht angeblich vor seinem nächsten Coup: Er will Opel übernehmen und sich zusätzlich Chrysler einverleiben. Das wird - wie damals bei der inzwischen wieder aufgekündigten Zusammenarbeit von Daimler und Chrysler - keine "Ehe im Himmel". Das wäre nur eine unglückliche Allianz, bei der Opel auf der Verliererstraße steht. Denn die Modelle der Autos mit dem "Blitz" sind den Wagen aus Turin viel zu ähnlich, decken das gleiche Marktsegment ab und werden überwiegend in mehr...

  • Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Fiats Opel-Plänen: Bielefeld (ots) - Minus plus minus ergibt minus und eben leider nicht plus. Das wird auch Sergio Marchionne nicht ändern, wenn er versucht, Fiat mit der Opel-Übernahme aus den roten Zahlen zu ziehen. Fiat drücken Milliardenschulden. Die Italiener haben im ersten Quartal zudem 410 Millionen Euro Verlust eingefahren. Der Habenichts Opel kann das nicht auffangen. Fiats Chef scheint einfache Rechenregeln, nicht aber die eigenen Worte vergessen zu haben. Er selbst hatte gesagt, weltweit würden nur sechs Automobilkonzerne die Krise überstehen. mehr...

  • Westfalenpost: Das große Erschrecken Die Krise spitzt sich dramatisch zu Hagen (ots) - Von Bodo Zapp Schluss mit Schönreden, jetzt wird das drohende dramatische Ausmaß der Krise deutlich. Die Wirtschaftsforscher sorgen mit ihrer Prognose für Erschrecken bei denjenigen, die immer noch hofften, dass wir uns irgendwie ohne die ganz großen Schmerzen über die Rezessionsrunden retten könnten. Sechs Prozent Rückgang des Bruttoinlandsprodukts, vier Millionen Arbeitslose in diesem Herbst, fünf Millionen am Ende nächsten Jahres: Das sind Zahlen, die Angst machen. Die Institute - vor Monaten noch optimistischer - sprechen mehr...

  • WAZ: Die Zeichen und der Alltag - Kommentar von Stefan Schulte Essen (ots) - Ob die Forscher nun drei, vier oder sechs Prozent Schrumpfung vorhersagen, ist für den einzelnen nicht entscheidend. Sondern, ob er noch etwas zu diesem Bruttoinlandsprodukt beitragen darf oder nicht. Zwei Millionen Kurzarbeiter und eine halbe Million zusätzliche Arbeitslose hat die Krise getroffen - nicht zu sechs, sondern zu hundert Prozent. Die Prognosen der Konjunkturforscher sind wichtig für die Planungen der Unternehmen. Sie sind so düster wie nie, allerdings auch so unsicher wie nie. Unter anderem werden sie dadurch mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Wirtschaftsnews

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

DBV löst Berechtigungsscheine von knapp 344 Mio. EUR ein

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht