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Deutsche Bauindustrie zum Bologna-Prozess:

Geschrieben am 24-03-2009

Berlin (ots) - - Hochschulreformen dürfen nicht zu Lasten der
Berufsbefähigung gehen
- Hohe Qualitätsstandards müssen erhalten bleiben
- Mindestregelstudienzeit von sieben Semestern notwendig

"Die Auswirkungen der Bologna-Hochschulreformen auf die
Qualifikation des Bauingenieurnachwuchses betrachten wir mit Sorge.
Wenn wir nicht augenblicklich gegensteuern, werden viele Studenten
die Hochschulen ohne ausreichende Berufsbefähigung verlassen". Dies
erklärte Dipl.-Ing. Herbert Bodner, Präsident des Hauptverbandes der
Deutschen Bauindustrie, anlässlich der Präsentation des ersten
gemeinsamen "Leitbildes Bauwirtschaft" heute in Berlin. Gerade das
neue Leitbild zeige jedoch: "Bildung ist der Schlüssel für Qualität,
Innovation, Beschäftigungssicherung und Wettbewerbsfähigkeit der
deut¬schen Bauwirtschaft".

Bodner kündigte eine gemeinsame Initiative von Bauwirtschaft und
Ingenieurverbänden an, die die Kritik an den bisherigen Ergebnissen
des Bologna-Prozesses in die Öffentlichkeit tragen soll: "Der
Bologna-Prozess darf nicht aus dem Ruder laufen. Wir können und
wollen nicht akzeptieren, dass der Reformprozess auf Kosten der
Berufsbefähigung der Studienabsolventen geht". Die Ausbildung müsse
sich daher an hohen Qualitätsstandards orientieren, wie z.B. den
Benchmarks des Akkreditierungsverbundes für Studiengänge des
Bauwesens (ASBau). Studieninhalte seien entscheidend - nicht die
Studiensysteme. Eine qualitätsorientierte Ausbildung erfordere
darüber hinaus auch mehr Zeit als die jetzt vorgesehenen sechs
Semester bis zum Bachelorabschluss. "Wir sprechen uns deshalb für die
Einführung einer Mindestregelstudienzeit von sieben Semestern für den
Bachelor im Bauingenieurwesen aus."

Bodner warnte davor, das deutsche Diplom als ein international
anerkanntes Qualitätsmerkmal deutscher Fach- und Führungskräfte - und
damit auch der deutschen Wirtschaft - fallen zu lassen.
Bauindustrie, Baugewerbe, Beratende Ingenieure und Ingenieurkammern
seien sich daher einig, Bachelor- und Master-Absolventen mittels
einer Doppelurkunde auch weiterhin das "Diplom" zu verleihen.

Auch im Internet abrufbar: www.bauindustrie.de

Originaltext: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/24058
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_24058.rss2

Pressekontakt:
Ansprechpartner: Dr. Heiko Stiepelmann
Funktion: Stellv. Hauptgeschäftsführer und
Leiter der Hauptabteilung Volkswirtschaft,
Information und Kommunikation
Tel: 030 - 21286 140, Fax: 030 - 21286 189
E-Mail: Heiko.Stiepelmann@bauindustrie.de


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