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PROGNOS-Studie: Einsatz von Kohlekraftwerken mit CO2-Abtrennung und -Speicherung positiv für den Standort Deutschland / "Einsatz der CCS-Technologie dämpft Strompreise und erhöht Versorgungssicherheit

Geschrieben am 17-02-2009

Berlin (ots) - Die Prognos AG hat heute mit dem IZ Klima eine von
der RWE AG in Auftrag gegebene Studie mit dem Titel "Ökonomische
Effekte der Einführung von CCS in der Stromerzeugung" der
Öffentlichkeit vorgestellt. Anhand von zwei Szenarien werden dabei
die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen des Einsatzes
klimafreundlicher Kohlekraftwerke mit der Carbon-Capture and Storage
(CCS)-Technologie für den Standort Deutschland bis 2030 untersucht.

"Die untersuchten Szenarien zeigen positive energiepolitische und
makroökonomische Effekte bei einer Einführung von CCS in der
Stromerzeugung. Das gilt sowohl hinsichtlich der
Energie-Versorgungssicherheit in Deutschland als auch im Hinblick auf
die Kosten für importierte Brennstoffe wie z. B. Gas", führt Dr.
Michael Schlesinger, Direktor der Prognos AG aus. "Je nachdem, ob wir
von einem konstanten oder rückläufigen Strombedarf ausgehen, könnte
der Großhandelspreis für Strom durch den Einsatz von CCS 2030 um 17
bzw. 22 Prozent niedriger liegen als ohne CCS. Ursache dafür sind
hauptsächlich die niedrigeren CO2-Preise, die sich durch den Einsatz
von CCS ergeben. Die Ersparnisse bis zum Jahr 2030 betragen nach
unseren Berechnungen ca. 52 bzw. 66 Milliarden Euro", ergänzt
Co-Autor Marco Wünsch.

Die Berechnungen der Studie zeigen zudem, dass durch
Mehrinvestitionen für die Einführung von CCS sowie verringerte
Brennstoffimporte durch den verstärkten Einsatz klimafreundlicher
Kohlekraftwerke mit CCS das Bruttoinlandsprodukt im Zeitraum 2016 bis
2030 zwischen 100 Milliarden bis 145 Milliarden Euro höher ausfallen
könnte. Prognos rechnet zudem mit einer Erhöhung der Beschäftigung in
Deutschland zwischen 45.000 und 66.000 Personen durch die Einführung
von CCS.

"Die Ergebnisse der Studie zeigen: CCS ist nicht nur eine dringend
erforderliche Option für die Erreichung der Klimaschutz-Ziele, sie
trägt auch zur künftigen Versorgungssicherheit und zur
wirtschaftlichen Entwicklung bei. Deswegen müssen schnell die
Bedingungen für die rasche Entwicklung von CCS in Deutschland
geschaffen werden. Und das ist vordringlich die Verabschiedung eines
nationalen CCS-Gesetzes, um eine verlässliche Grundlage für die
bereits geplanten CCS-Pilot- und Demonstrationsprojekte zu schaffen",
bekräftigte Michael Donnermeyer, Geschäftsführer des IZ Klima e.V.,
die vorgestellten Ergebnisse.

Die Studie der Prognos AG kann unter www.iz-klima.de
heruntergeladen oder unter der Telefonnummer 030-206137890
angefordert werden.

Über das IZ Klima:

Das IZ Klima - Informationszentrum klimafreundliches
Kohlekraftwerk e.V. engagiert sich für die Verbreitung von
Informationen über die Chancen und Potenziale der CCS-Technologie.
CCS steht für "Carbon Capture and Storage", also die Abscheidung und
sichere Speicherung des im Kraftwerksprozess anfallenden CO2. Als
Ansprechpartner für die interessierte Öffentlichkeit, Medien und
Fachpublikum bemüht sich der gemeinnützige Verein mit Sitz in Berlin
um die Etablierung eines sachgerechten und konstruktiven Dialogs über
die Notwendigkeit einer klimafreundlichen Nutzung fossiler
Energieträger. Das IZ Klima ist eine gemeinsame
Kommunikationsplattform, der gegenwärtig die Unternehmen Alstom
Deutschland, Babcock Borsig Services, DB Energie, EnBW, E.ON, Hitachi
Power Europe, RWE Power, Siemens Energy Sector, ThyssenKrupp Steel
und Vattenfall Europe angehören. Mehr Informationen unter
www.iz-klima.de .

Originaltext: IZ Klima
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/67576
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_67576.rss2

Kontakt:

Michael Donnermeyer
Geschäftsführer IZ Klima e.V.
Tel.: 030. 20 61 37 890
Fax: 030. 20 61 37 899
info@iz-klima.de


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