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Die Kirche müsse die Shoah-Gegner ausgrenzen forderte der Gesandte der Botschaft des Staates Israel im Gespräch bei Bibel TV

Geschrieben am 06-02-2009

Hamburg (ots) - Hochrangiger Gast bei Bibel TV: Der
stellvertretende Botschafter des Staates Israel in Berlin, Ilan Mor,
besuchte gestern, Donnerstag, d. 5.2 2009 den christlichen
Familiensender Bibel TV in Hamburg.
Es war der ausdrückliche Wunsch des Diplomaten, "Bibel TV als einen
wichtigen Teil der christlichen Medienlandschaft in Deutschland
kennen zu lernen" sagte er zur Begrüßung.. Während eines
ausführlichen TV-Gesprächs mit Geschäftsführer Henning Röhl äußerte
sich Mor unter anderem auch zum aktuellen Verhältnis zwischen Israel
und dem Vatikan:

"Ich glaube, auf der politischen Ebene, und ich betone auf der
politischen Ebene, bleiben die Beziehungen zwischen Vatikan und
Israel gut wie vorher. Natürlich muss man auch auf dieser Ebene über
diesen Akt sprechen und diskutieren" sagte der Gesandte in der
Sendung "Das Gespräch"
"Der Papst wurde als Staatsoberhaupt von unserem Staatspräsident ,
Simon Peres, eingeladen. Er hat diese Einladung entgegengenommen."
fügte er an. "Wir erwarten den Papst im Mai als hochgeschätzten Gast
in Israel" führte er fort. "Auf der religiösen Ebene muss man über
das Thema "Schoah" sehr im Ernst diskutieren." sagte er im
Fernseh-Gespräch mit dem Geschäftsführer von Bibel TV .
In der Forderung des Papstes, vom 28. Januar sehe er einen
ermutigenden Anfang fasste er zusammen.

"Ich glaube natürlich die Shoah-Leugnung und die Shoah-Leugner
muss man ausgrenzen. Das ist ein Verbrechen gegen die Humanität, das
kann nicht so akzeptiert werden, und ich glaube, dass der gesunde
Menschenverstand in der Welt die oberste Hand haben wird in der
Bekämpfung dieser Verbrecher, ein schlimmeres Wort habe ich dafür
nicht, ich kann das auch nicht anders definieren. Wie kann man so was
sagen gegen Tatsachen, die leider Gottes für sich sprechen? 6
Millionen Juden wurden systematisch ermordet. Es ist schlimm genug,
dass angebliche Wissenschaftler so was leugnen. Dann kommt jemand,
der von sich behauptet, dass er der ein Mann von Gott ist und sagt so
etwas. Das ist inakzeptabel."
ergänzte er in der Sendung.

Das anschließende Redaktionsgespräch nutzte Ilan Mor, um für einen
lebendigen Dialog zwischen Juden und Christen zu plädieren. Ebenso
äußerte er sich zur aktuellen Situation im Nahen Osten:

"Auf Dauer kann es nur eine politische Lösung geben. Für den
Friedensprozess ist jedoch ein Umdenken in der arabischen Welt
unabdingbar."

Außerdem betonte der Gesandte die Verantwortung von Journalisten
gegenüber Lesern und Zuschauern. Bibel TV sehe er als einen wichtigen
Faktor für faire Berichterstattung über Israel in den deutschen
Medien. Seiner Ansicht nach sei die Darstellung seines Landes in
vielen Medien zunehmend israelkritisch und vor allem oberflächlich.
Er wünsche sich eine faire und überlegte Betrachtungsweise. Zudem sei
Israel als einziges Land in der Region demokratisch und brauche von
daher auch weiter die Unterstützung u.a. von Deutschland und ganz
Europa.

Der stellvertretende Botschafter fühlte sich bei Bibel TV nach
eigenen Worten "fast wie zu Hause" und ermutigte die Redaktion,
weiter die grundsätzliche Sympathie gegenüber Israel zu bewahren.
"Kommen Sie nach Israel und besuchen Sie unser Land!" verabschiedete
sich der Gesandte.

Die Sendung :"Das Gespräch" mit dem Gesandten der Botschaft des
Staates Israel zeigt
Bibel TV heute
Freitag,6.2.2009 17:30
Samstag,7.2.2009 22:15
Sonntag, 8.2.2009 20:15

Originaltext: Bibel TV
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/55188
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_55188.rss2

Pressekontakt:
Bibel TV
Keren Kühn
Wandalenweg 26
20097 Hamburg
kuehn@bibeltv.de
Tel.: +49 (0) 40 / 44 50 66 77


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