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WAZ: Jetzt wird es eng für Mehdorn - Kommentar von Wolfgang Mulke

Geschrieben am 04-02-2009

Essen (ots) - Bahnchef Mehdorn wollten schon viele loswerden, weil
er Bahnlinien stilllegte oder an die Börse wollte, Abgeordnete
brüskierte oder den Verkehrsminister an der Nase herumführt. Die
Anfeindungen hat er allesamt überlebt, hoch gepokert und gewonnen.
Nun könnte der umstrittene Manager doch noch vorzeitig in den
Ruhestand geschickt werden. Denn statt die Datenaffäre zügig
aufzuklären, verstrickt er sich in Widersprüche und hält Eigentümer
und Öffentlichkeit hin. Es ist mittlerweile gar nicht mehr wichtig,
ob das Unternehmen den Pfad der Legalität verlassen hat oder nicht.
Viel mehr Schaden verursacht die in homöopathischen Dosen
ausgereichte Wahrheit.
Erst war bei der Bahn alles sauber, heute wird intern ermittelt.
Erst bezogen sich die Vorwürfe auf lange zurück liegende Zeiträume,
jetzt könnten im Keller noch weitere Leichen liegen. Selbst die
Kanzlerin mag da keine Ehrenerklärung mehr abgeben. Hat Mehdorn
nichts von allem gewusst, hat er als Chef versagt. Hat er es gewusst,
hat er auch ein Problem.

Originaltext: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/55903
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_55903.rss2

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-2727
zentralredaktion@waz.de


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