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Deutschlands bedeutendster nachwachsender Rohstoff braucht eine starke Absatzförderung

Geschrieben am 03-02-2009

Bonn (ots) - Mit Bezug auf das heutige Urteil des
Bundesverfassungsgerichtes in Sachen Absatzfonds der Land- und
Ernährungswirtschaft verweist der Holzabsatzfonds auf die deutlichen
Unterschiede und das dringende Erfordernis für eine schlagkräftige
zentrale Informations- und Marketingeinrichtung für Deutschlands
bedeutendsten nachwachsenden Rohstoff. Ob und in welchen Punkten eine
Übertragbarkeit des Urteils auf den Holzabsatzfonds gegeben ist, wird
derzeit geprüft.

Bereits 1990 hat sich das Bundesverfassungsgericht mit dem
Absatzfonds befasst. Der Holzabsatzfonds selbst ist als Folge dieses
Urteils entstanden. Damals hatte das Bundesverfassungsgericht die
Homogenität der Gruppe und die gruppennützige Mittelverwendung des
Absatzfonds, in dem bis dahin die Forstwirtschaft Teil der
Abgabenbereiche war, in Frage gestellt. Auf Wunsch der Wirtschaft und
unter strenger Beachtung der Anforderungen an eine Sondergabe kam es
daher noch im gleichen Jahr zur Einrichtung des Forstabsatzfonds. Da
die Arbeit des Forstabsatzfonds breite Akzeptanz fand und
nachweisliche Erfolge erzielte, wurde 1998 seitens der Holzwirtschaft
die Notwendigkeit erkannt, die gemeinsamen Anstrengungen zur
Profilierung des nachwachsenden Rohstoffes Holz noch stärker
auszubauen. Hierzu wurde dem Gesetzgeber eine Ausweitung der
Finanzierung durch Einbeziehung der Stammholz verarbeitenden Betriebe
der Säge-, Furnier- und Sperrholzwirtschaft empfohlen. Diesem Wunsch
ist der Gesetzgeber im Jahr 1998 mit der Novellierung des
Forstabsatzfondsgesetzes gefolgt.

Ziel beider Initiativen war es, im Rahmen der zentralen
Holzabsatzförderung die Wettbewerbsfähigkeit des nachwachsenden Roh-,
Bau-, und Werkstoffes Holz gegenüber Substitutionsgütern auf Basis
endlicher Ressourcen durch gezielte Maßnahmen im Bereich der
Forschung, Holzbaufachberatung, Normung, Markt- und
Meinungsforschung, Exportförderung bis hin zur Verbraucheraufklärung
und PR zu stärken.

Gerade in Zeiten der Suche nach Lösungen im Kampf gegen den
Klimawandel und der damit erkannten Bedeutung nachwachsender
Rohstoffe ist die breite Aufklärung und Bewusstseinsbildung für eine
verstärkte Holzverwendung insbesondere im Bausektor unabdingbar.
Wissensdefizite und Skepsis gegenüber der nachhaltigen
Bewirtschaftung der Wälder und tiefsitzende Bedenken und Vorurteile
gegenüber dem Einsatz des natürlichen Materials als konstruktiver
Baustoff gilt es zu begegnen. Wissenschaftliche Kenntnisse und die
technische Weiterentwicklung im Bereich von Produkten und Verfahren
bilden hierzu eine wichtige Grundlage.

Erkenntnisse aus der kontinuierlichen Markt- und Meinungsforschung
bestätigen, dass Einstellungen und Grundhaltungen bspw. in den
Bereichen Brandschutz durch gezielte Maßnahmen des Holzabsatzfonds
wirksam verbessert werden konnten. Vor diesem Hintergrund zeigt die
aktuelle Auswertung des Marketingcontrolling für das Jahr 2008, dass
die Botschaften und Informationen zur nachhaltigen Forst- und
Holzwirtschaft und den Vorteilen eines verstärkten Einsatzes von Holz
eine Auflage von 124 Millionen Abdrucken allein in den Printmedien
erzielen konnte.

Die Forst- und Holzwirtschaft selbst ist mit ihren 2 Millionen
Waldbesitzern und rund 2.000 Sägewerken eine wichtige Stütze und
Arbeitgeber im ländlichen Raum. Eine zentrale Holzabsatzförderung,
wie sie erfolgreich seit Jahren umgesetzt wird und eine hohe
Akzeptanz in der Branche genießt, leistet hier einen unverzichtbaren
Beitrag zur Förderung der klein- und mittelständisch strukturierten
Forst- und Holzwirtschaft.

Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Finanz- und
Wirtschaftskrise, deren Auswirkungen die deutsche Forst- und
Holzwirtschaft schon seit Beginn der Immobilienkrise in den USA
deutlich zu spüren bekommt, stellt die Arbeit des Holzabsatzfonds
eine wesentliche Unterstützung der Branche bei der Suche nach neuen
Märkten und Absatzwegen dar.

Originaltext: Holzabsatzfonds
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/39219
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_39219.rss2

Pressekontakt:
HOLZABSATZFONDS
Godesberger Allee 142-148
53175 Bonn
Telefon: +49 (0)2 28/3 08 38-0
Telefax: +49 (0)2 28/3 08 38-30
www.holzabsatzfonds.de
www.medien.infoholz.de

Medienkontakt
HOLZABSATZFONDS
Lars Langhans
Pressesprecher
Telefon : +49 (0)2 28/3 08 38-26

HOLZABSATZFONDS
Verena Brassel
Werbung/PR
Telefon: +49 (0)2 28/3 08 38-34
presse@holzabsatzfonds.de


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