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Vattenfall offen für Übernahmen in Deutschland Konzernchef Josefsson stellt starkes Wachstum in Aussicht

Geschrieben am 16-12-2008

Köln (ots) - Der schwedische Energiekonzern Vattenfall ist offen
für weitere Firmenzukäufe in Deutschland. "Wir können uns durchaus
vorstellen, Anbieter zu übernehmen", sagte der Vorstandsvorsitzende
Lars Josefsson dem Wirtschaftsmagazin 'Capital' (Ausgabe 1/2009, EVT
18. Dezember). Der Markt komme in Bewegung, und in den nächsten
Jahren werde noch viel passieren. Es könne jedenfalls kein
Dauerzustand sein, dass sich in Deutschland rund tausend Versorger
tummelten.

Interesse an der Stadtwerke-Holding Thüga, die der Konkurrent E.ON
verkaufen will, habe sein Unternehmen jedoch nicht, erklärte
Josefsson gegenüber 'Capital'. Vattenfall ist in Deutschland vor acht
Jahren aus vier übernommenen Energieanbietern hervorgegangen und nach
E.ON und RWE der drittgrößte Stromproduzent.

Den Marktanteil von derzeit 15 Prozent wolle man noch beachtlich
steigern, kündigte Josefsson an. Gleichzeitig stellte er ein starkes
Kundenwachstum in Aussicht. Die Marke von drei Millionen Verbrauchern
wolle Vattenfall in Deutschland 2010 überschreiten. Derzeit beliefert
das Unternehmen bundesweit 2,6 Millionen Haushalte mit Strom und Gas.
Voriges Jahr hatte es nach einer massiven Preiserhöhung und zwei
Störfällen in Atomkraftwerken einen massiven Kundenrückgang erlitten.

Derzeit bekommt der Gesamtkonzern, der außer in Deutschland und
Schweden noch in vier anderen Staaten aktiv und damit die Nummer fünf
in Europa ist, die Finanzkrise zu spüren. Man müsse deshalb Abstriche
an der Mittel- und Langfristplanung machen und rechne in den
kommenden Jahren mit weniger Cashflow, sagte Josefsson. Für 2009 habe
Vattenfall allerdings den größten Teil der Stromproduktion zu Preisen
aus Zeiten vor der Krise bereits verkauft.

Gleichzeitig hat das Unternehmen ein Effizienzprogramm aufgelegt
mit dem Ziel, die Kosten in den nächsten zwei Jahren um elf Prozent
zu senken. Für Deutschland geht es nach 'Capital'-Informationen um
Einsparungen von 250 Millionen Euro. Die Mitarbeiter befürchten
Gehaltskürzungen und Stellenabbau. Josefsson sagte dazu, Vattenfall
sei ein "sehr verantwortungsvoller Arbeitgeber". Eine
Entlassungswelle werde es nicht geben.

Originaltext: Capital, G+J Wirtschaftsmedien
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/8185
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_8185.rss2

Pressekontakt:
Stefan Paul Mechnig, Redaktion 'Capital',
Tel. 0221/4908-427, E-Mail: mechnig.stefan@capital.de


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