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Rheinische Post: Post unglaubwürdig

Geschrieben am 05-12-2008

Düsseldorf (ots) - von Georg Winters

Wenn ein Unternehmen an gesetzlichen Regelungen rütteln will, dann
tut es das bestimmt nicht ohne Grund. Insofern macht sich die Post
unglaubwürdig, wenn sie sagt, sie wolle weiterhin sechs Tage pro
Woche Briefe austragen, sie wolle dazu nur nicht mehr gesetzlich
gezwungen werden. Wenn sie doch gar nichts verändern will, warum soll
dann das Gesetz angepasst werden?
Da wäre betriebswirtschaftliche Argumentation ehrlicher. An fünf
Tagen pro Woche Briefe auszutragen statt an sechs und nicht mehr alle
Dienstleistungen in allen Filialen anzubieten, heißt, die Kosten zu
senken. Das ist ein wichtiges Argument für einen börsennotierten
Konzern, der stets auf der Suche nach Investoren ist und diesen eine
attraktive Rendite auf ihren Einsatz anbieten muss.
Den Verbraucher, der nicht gleichzeitig Post-Aktionär ist, dürfte das
herzlich wenig interessieren. Vor allem auf dem Land wäre das hehre
Ziel der flächendeckenden Versorgung nur noch eine leere Worthülse,
wenn sich das Gesetz im Sinne der Post ändert. Wieder mal ist der
Gesetzgeber in der Bredouille: Der Bund hält über die KfW immer noch
31 Prozent an der Post. Da fallen Entscheidungen gegen den Konzern
bestimmt besonders schwer.

Originaltext: Rheinische Post
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Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2304


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