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DAIICHI SANKYO gründet Tochtergesellschaft in Irland / Wichtiger Schritt bei europäischer Expansion

Geschrieben am 25-11-2008

Dublin, Irland (ots) - DAIICHI SANKYO, drittgrößter japanischer
Pharma-Konzern und eines der führenden forschenden Pharmaunternehmen
der Welt, gründet eine eigene Tochtergesellschaft in Irland. Zu
diesem Zweck übernimmt das Unternehmen ab sofort 14 Mitarbeiter des
kardiometabolischen Außendienstes von Merck Serono Ltd. Das
Unternehmen mit dem Namen DAIICHI SANKYO IRELAND Ltd. wird seine
Unternehmenszentrale in Dublin haben. Neben dem Osteoporosemittel
Evista® (Raloxifen) wird DAIICHI SANKYO IRELAND Ltd. auch den
Blutdrucksenker Cardicor® zur Behandlung von Herzinsuffizienz sowie
Emcor® (Bisoprolol) vertreiben. Zudem wird DAIICHI SANKYO IRELAND
Ltd. im Rahmen einer Co-Promotionsvereinbarung mit Merck Serono Ltd.
das Diabetesmittel Glucophage® (Metformin) bewerben. "Der
Markteintritt in Irland ist für uns ein wichtiger Schritt bei der
Ausweitung unserer europäischen Präsenz", erklärt Reinhard Bauer,
Vorsitzender der Geschäftsführung von DAIICHI SANKYO EUROPE. Daher
solle die Produktpalette dort mittelfristig deutlich wachsen, vor
allem um Produkte gegen Herz-Kreislauferkrankungen aus der eigenen
Forschungspipeline des Konzerns. "Mit der Gründung der irischen
Tochtergesellschaft und der Integration der Mitarbeiter von Merck
Serono in Irland legen wir den Grundstein für die erfolgreiche
Vermarktung unserer zukünftigen Produkte auch in Irland", so Bauer
weiter.

Es handelt sich um die dritte Vereinbarung dieser Art zwischen
DAIICHI SANKYO und Merck Serono in diesem Jahr. In Deutschland hatte
der japanische Pharmakonzern erst im August den Primary Care
Außendienst für den niedergelassenen Arzt von der Merck Pharma GmbH
integriert. In der Türkei hat DAIICHI SANKYO vor wenigen Wochen den
Außendienst für kardiometabolische Produkte sowie die Produktfamilie
Concor® zur Behandlung von Bluthochdruck und Glucophage® zur
Behandlung von Diabetes von Merck Serono übernommen. Entgegen dem
weltweit im Pharmabereich zu beobachtenden Trend zum deutlichen Abbau
von Arbeitsplätzen im Vertrieb, wird DAIICHI SANKYO damit seine
Mitarbeiterzahl in Europa erneut deutlich erweitern. Für DAIICHI
SANKYO handelt es sich bei der Vereinbarung mit Merck zudem erneut um
eine große Transaktion in Europa innerhalb kurzer Zeit und um die
zweite Neugründung einer Landesgesellschaft in Europa im Jahr 2008
nach der Einrichtung der türkischen Tochterfirma im März. Im Juli
2007 wurde bereits der zentrale europäische Produktionsstandort im
bayerischen Pfaffenhofen für 25 Millionen Euro erweitert. Im Februar
2008 wurde die Kooperation mit dem in Martinsried bei München
ansässigen Biotech-Unternehmen Morphosys zur Entwicklung monoklonaler
Antikörper zur Behandlung von Krebs verlängert und im Mai desselben
Jahres erwarb DAIICHI SANKYO in einer viel beachteten Transaktion das
ebenfalls in Martinsried bei München angesiedelte deutsche
Biotech-Unternehmen U3 Pharma. Hinzu kommt die Übernahme von Ranbaxy,
dem größten indischen Pharmahersteller. Der Konzern setzt damit in
schnellen Schritten die selbst gesteckten strategischen
Unternehmensziele um. Das Unternehmen will bis 2015 auch in Europa zu
den führenden Pharmaunternehmen gehören. Dazu sollen die derzeitigen
Umsatzrelationen umgekehrt werden: Zurzeit werden etwa 60 Prozent des
Konzernumsatzes in Japan erwirtschaftet. Bis 2015 sollen bei
entsprechendem Umsatzwachstum 60 Prozent des Konzernumsatzes
außerhalb Japans realisiert werden.

DAIICHI SANKYO

DAIICHI SANKYO ist ein weltweit tätiges Pharmaunternehmen, das
sich mit der Erforschung und dem Vertrieb innovativer Arzneimittel
befasst. Der Konzern ist im Jahr 2005 aus der Fusion der beiden
japanischen Traditionskonzerne Daiichi und Sankyo entstanden. Mit
einem Jahresumsatz von über 5,4 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2007
gehört DAIICHI SANKYO zu den führenden 20 Pharmaunternehmen der Welt.
Die Konzernzentrale des Unternehmens befindet sich in Tokio, die
Deutschland- und Europazentrale in München. Einer der zentralen
globalen Produktionsstandorte des Konzerns befindet sich im
bayerischen Pfaffenhofen und damit ebenfalls in Deutschland. In
seinen Forschungsaktivitäten konzentriert sich das Unternehmen auf
die Bereiche Herz-Kreislauf, Hämatologie, Diabetes, Antiinfektiva und
Krebs. Ziel ist es, Arzneimittel zu entwickeln, die als "beste" in
ihrer Klasse gelten oder eine neue Wirkstoffklasse begründen.

Originaltext: DAIICHI SANKYO EUROPE GmbH
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/62920
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_62920.rss2

Pressekontakt:
Dr. Thomas Portz
Corporate Communications
Phone +49(0)89/78 08-468
thomas.portz@daiichi-sankyo.eu

Olaf Lamberz
Corporate Communications
Phone +49(0)89/78 08-442
olaf.lamberz@daiichi-sankyo.eu


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