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Ausführliche Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 3. Quartal 2008

Geschrieben am 25-11-2008

Wiesbaden (ots) -

Sperrfrist: 25.11.2008 08:00
Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der
Sperrfrist zur Veröffentlichung frei gegeben ist.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) bereits in seiner
Schnellmeldung am 13. November 2008 mitgeteilt hat, war das
Bruttoinlandsprodukt (BIP) - preis-, saison- und kalenderbereinigt -
im dritten Quartal 2008 um 0,5% niedriger als im zweiten Quartal des
Jahres. Im ersten Quartal 2008 war die Wirtschaftsleistung im
Vorquartalsvergleich um 1,4% gestiegen und im zweiten Vierteljahr um
0,4% zurückgegangen.



Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt, verkettet
(saison- und kalenderbereinigte Werte nach Census X-12-ARIMA)
Veränderung gegenüber dem Vorquartal:

2007 2008
1.Vj 2.Vj 3.Vj 4.Vj 1.Vj 2.Vj 3.Vj
+ 0,4% + 0,4% + 0,6% + 0,3% + 1,4% - 0,4% - 0,5%


Im Vorquartalsvergleich kamen positive Wachstumsimpulse alleine aus
dem Inland. Die privaten Konsumausgaben nahmen saison- und
kalenderbereinigt um 0,3% zu, während die Konsumausgaben des Staates
um 0,8% höher waren als im zweiten Quartal 2008. Ein leichtes Plus
von 0,1% verzeichneten die Anlageinvestitionen, was überwiegend auf
die Entwicklung der Bauinvestitionen (+ 0,3% nach - 3,4% im zweiten
und + 5,5% im ersten Quartal 2008) zurückzuführen ist. Die
Ausrüstungsinvestitionen waren im dritten Vierteljahr 2008 rückläufig
(- 0,5%), nachdem sie zuvor sieben Quartale in Folge zugenommen und
zur positiven Wirtschaftsentwicklung der vergangenen zwei Jahre
beigetragen haben. Im Berichtsquartal weiteten die Unternehmen ihre
Lagerbestände erheblich aus, so dass die Vorratsveränderungen positiv
zur Wirtschaftsentwicklung beitrugen. Die von der inländischen
Verwendung ausgehenden positiven Impulse wurden indessen überlagert
von einer stark negativen Entwicklung des Außenbeitrags. Die Exporte
waren von Juli bis September 2008 um 0,4% niedriger als im
Vorquartal, während die Importe um 3,8% zulegten. Im zweiten Quartal
2008 waren die Importe noch um 1,4% zurückgegangen.

Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf den Vorjahresvergleich:

Im Vergleich zum dritten Quartal 2007 nahm das BIP im dritten Quartal
2008 preisbereinigt um 1,3% zu. Kalenderbereinigt betrug die
Zuwachsrate 0,8% weil das dritte Vierteljahr 2008 einen Arbeitstag
mehr hatte als der gleiche Zeitraum des Vorjahres.


Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt, verkettet (Ursprungswerte)
Veränderung gegenüber dem Vorjahresquartal:

2007 2008
1.Vj 2.Vj 3.Vj 4.Vj 1.Vj 2.Vj 3.Vj
+ 3,4% + 2,5% + 2,4% + 1,6% + 1,9% + 3,3% + 1,3%


Die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal 2008 wurde von 40,5
Millionen Erwerbstätigen erbracht; das waren 582 000 Personen oder
1,5% mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der im Inland beschäftigten
Arbeitnehmer erhöhte sich um 574 000 (+ 1,6%) auf gut 36 Millionen
Personen. Einen deutlichen Anstieg der Erwerbstätigenzahl
verzeichnete erneut der Bereich Finanzierung, Vermietung und
Unternehmensdienstleister, in dem 234 000 Personen (+ 3,4%) mehr
beschäftigt waren als vor Jahresfrist. Die Zahl der im Produzierenden
Gewerbe (ohne Baugewerbe) beschäftigten Personen stieg um 108 000 (+
1,4%). Damit hat der Beschäftigungsaufbau in der Industrie allerdings
etwas an Dynamik verloren, im ersten und im zweiten Quartal 2008 lag
die Zuwachsrate noch jeweils bei 1,7%.

Die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität, gemessen als
preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen, war im
dritten Quartal 2008 um 0,1% niedriger als im entsprechenden
Vorjahreszeitraum. Je Erwerbstätigenstunde sank die
Arbeitsproduktivität um 0,2%.

Auf der Entstehungsseite des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts
konnten alle Wirtschaftsbereiche ihre Produktion im Berichtsquartal
erhöhen. Die Zuwachsraten sind allerdings in vielen
Wirtschaftsbereichen deutlich hinter denen der beiden ersten Quartale
zurückgeblieben. Die Bruttowertschöpfung des Produzierenden Gewerbes
(ohne Baugewerbe) war um 0,9% höher als im dritten Quartal 2007. Das
ist in diesem Bereich die niedrigste Zuwachsrate seit dem ersten
Quartal 2005. Im Bereich Handel, Gastgewerbe und Verkehr stieg die
Wirtschaftsleistung um 1,7%, nachdem sie im ersten Quartal um 2,5%
und im zweiten Quartal um 3,8% zugenommen hatte. Die
Bruttowertschöpfung des Bereichs Finanzierung, Vermietung und
Unternehmensdienstleister war um 1,8% höher als im gleichen Zeitraum
des Vorjahres; im zweiten Quartal 2008 hatte die Zuwachsrate 2,5%
betragen. Auch in der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (+ 1,4%),
im Baugewerbe (+ 4,4%) sowie im Bereich öffentliche und private
Dienstleister (+ 1,1%) wurde mehr produziert als ein Jahr zuvor.
Insgesamt stieg die preisbereinigte Bruttowertschöpfung aller
Wirtschaftsbereiche um 1,5%, nach 2,0% im ersten und 3,6% im zweiten
Quartal 2008.

Auf der Verwendungsseite des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts
wurden die Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge im
Vergleich zum dritten Quartal 2007 um 6,9% erhöht. Die
Bauinvestitionen stiegen um insgesamt 3,7%. Während die
Wohnbauinvestitionen lediglich um 1,0% zunahmen, wurden die
Investitionen in Nichtwohnbauten erheblich ausgeweitet, sie waren um
7,2% höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Wie im zweiten
Quartal wurde auch von Juli bis September 2008 insbesondere in
Hochbauten investiert (+ 10,5%). Die Konsumausgaben stiegen im
Vorjahresvergleich um 0,5%. Ihre positive Entwicklung ist allerdings
ausschließlich auf den Staatskonsum zurückzuführen, der 2,8% höher
war als im dritten Quartal 2007. Die privaten Konsumausgaben
(preisbereinigt) waren demgegenüber - im Unterschied zum
Vorquartalsvergleich - rückläufig (- 0,3%). Weniger ausgegeben wurde
vor allem für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren (- 1,5%) sowie
für Güter und Dienstleistungen des Verkehrs und der
Nachrichtenübermittlung (- 3,1%). Ursache für Letzteres sind in
erster Linie ein deutlicher Rückgang privater Käufe von
Kraftfahrzeugen sowie eine geringere Nachfrage nach Kraftstoffen. Die
Konsumausgaben für Bekleidung und Schuhe (+ 1,9%), für Wohnung,
Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe (+ 1,2%) sowie für
Freizeit, Unterhaltung und Kultur (+ 1,9%) waren demgegenüber höher
als vor Jahresfrist.

Die ausländische Nachfrage nach deutschen Waren und Dienstleistungen
hat sich im dritten Quartal 2008 deutlich abgeschwächt. Die deutschen
Exporte haben zwar um 3,9% zugenommen, sie sind damit allerdings
erheblich hinter den Zuwachsraten der vergangenen Quartale
zurückgeblieben: Im ersten Quartal 2008 verzeichneten die Exporte
noch ein Plus von 5,8% und im zweiten Quartal einen Zuwachs von 7,3%.
Die Importe stiegen zwischen Juli und September 2008 mit + 5,7%
deutlich stärker an als die Exporte und lagen damit auch geringfügig
über der Zuwachsrate des zweiten Quartals 2008 (+ 5,6%). Der daraus
resultierende negative Außenbeitrag wirkte wachstumshemmend.

In jeweiligen Preisen berechnet waren das Bruttoinlandsprodukt und
das Bruttonationaleinkommen im dritten Quartal 2008 um jeweils 2,7%
höher als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Das
Volkseinkommen, das sich aus dem Arbeitnehmerentgelt und den
Unternehmens- und Vermögenseinkommen zusammensetzt, stieg um 2,9%.
Das Arbeitnehmerentgelt entwickelte sich mit + 3,6% deutlich besser
als die Unternehmens- und Vermögenseinkommen, die um 1,7% höher waren
als im dritten Quartal 2007. Das verfügbare Einkommen der privaten
Haushalte erhöhte sich mit 2,7% etwas stärker als die privaten
Konsumausgaben, die um 2,3% zunahmen. Die Sparquote der privaten
Haushalte ist von 9,2% im dritten Vierteljahr 2007 auf 9,8%
angestiegen.

Über die Erstberechnung des dritten Quartals 2008 hinaus wurden
aufgrund neuer statistischer Informationen die bisher
veröffentlichten Ergebnisse des Bruttoinlandsproduktes für das erste
und zweite Quartal 2008 überarbeitet und geringfügig um bis zu + 0,2
Prozentpunkte verändert.

Diese und weitere Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen
Gesamtrechnungen können im Internet (http://www.destatis.de)
abgerufen werden. Außerdem werden in der Fachserie 18
"Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen", Reihe 1.2
"Vierteljahresergebnisse" (Bestellnummer 2180120) sowie Reihe 1.3
"Saisonbereinigte Vierteljahresergebnisse nach Census X-12-ARIMA und
BV 4.1" (Bestellnummer 2180130) tiefer gegliederte Ergebnisse
veröffentlicht. Diese Veröffentlichungen sind online im
Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter
http://www.destatis.de/publikationen kostenfrei erhältlich. Einen
ausführlichen Qualitätsbericht für die Volkswirtschaftlichen
Gesamtrechnungen finden Sie ebenfalls kostenfrei im Internet unter
http://www.destatis.de --> Publikationen --> Qualitätsberichte -->
Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen.

Eine methodische Kurzbeschreibung zum Bruttoinlandsprodukt bietet die
Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.



Bruttoinlandsprodukt
Preisbereinigt, verkettet

Werte nach Census X-12-ARIMA
Ursprungs- Saison- und Kalender- Kalender-
werte kalender- bereinigt einfluss
bereinigt
2000=100 % 1) 2000=100 % 2) 2000=100 % 1) % 1)

2006 1. Vj 103,02 3,6 104,29 0,8 102,38 2,3 1,3
2. Vj 105,22 1,7 105,85 1,5 105,47 3,0 - 1,3
3. Vj 107,49 2,8 106,59 0,7 107,86 3,2 - 0,4
4. Vj 108,60 3,8 107,71 1,1 108,72 4,1 - 0,3

2007 1. Vj 106,56 3,4 108,15 0,4 106,21 3,7 - 0,3
2. Vj 107,84 2,5 108,53 0,4 108,15 2,5 - 0,0
3. Vj 110,06 2,4 109,18 0,6 110,49 2,4 - 0,0
4. Vj 110,31 1,6 109,55 0,3 110,56 1,7 - 0,1

2008 1. Vj 108,59 1,9 111,07 1,4 109,12 2,7 - 0,8
2. Vj 111,39 3,3 110,60 - 0,4 110,20 1,9 1,4
3. Vj 111,52 1,3 110,02 - 0,5 111,33 0,8 0,6


1) Veränderung gegenüber dem Vorjahresquartal in %.
2) Veränderung gegenüber dem Vorquartal in %.



Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen

Saison- und
Ursprungs- kalenderbereinigte
werte Werte nach Census
X-12 ARIMA

Mrd. Euro Veränderung Mrd. Euro Veränderung
in % 1) in % 2)

2006 1. Vj 559,00 3,9 568,77 0,8
2. Vj 571,40 2,3 578,45 1,7
3. Vj 589,20 3,4 583,75 0,9
4. Vj 601,90 4,4 591,11 1,3

2007 1. Vj 588,20 5,2 599,86 1,5
2. Vj 596,80 4,4 604,30 0,7
3. Vj 615,10 4,4 609,66 0,9
4. Vj 622,80 3,5 612,67 0,5

2008 1. Vj 606,70 3,1 623,46 1,8
2. Vj 623,70 4,5 622,91 - 0,1
3. Vj 631,80 2,7 622,77 - 0,0

1) Veränderung gegenüber dem Vorjahresquartal in %.
2) Veränderung gegenüber dem Vorquartal in %.



Bruttoinlandsprodukt, Bruttonationaleinkommen und Volkseinkommen
Saison- und kalenderbereinigt nach Census X-12-ARIMA

2007 2008
3. Vj 4. Vj 1. Vj 2. Vj 3. Vj

Veränderung gegenüber dem Vorquartal in %

Verwendung des
Bruttoinlandsprodukts

In jeweiligen Preisen
Private Konsumausgaben 0,8 0,5 0,2 0,1 0,9
Konsumausgaben des Staates 0,5 0,4 1,7 1,4 0,7
Bruttoanlageinvestitionen 1,1 2,0 3,8 - 1,0 0,6
Ausrüstungsinvestitionen 1,0 3,0 1,9 0,3 - 0,7
Bauinvestitionen 1,2 1,2 6,2 - 2,5 1,6
Sonstige Anlagen 1,5 1,6 - 2,4 2,3 1,4
Inländische Verwendung 1,1 0,0 2,2 - 0,3 2,0
Exporte 1,6 1,1 3,1 0,3 0,2
Importe 2,3 0,1 4,3 - 0,2 4,8
Bruttoinlandsprodukt(BIP) 0,9 0,5 1,8 - 0,1 - 0,0

Preisbereinigt, verkettet
Private Konsumausgaben 0,3 - 0,2 - 0,3 - 0,6 0,3
Konsumausgaben des Staates 0,4 0,1 1,1 0,9 0,8
Bruttoanlageinvestitionen 1,1 2,0 3,4 - 1,4 0,1
Ausrüstungsinvestitionen 1,5 3,8 1,6 0,5 - 0,5
Bauinvestitionen 0,6 0,4 5,5 - 3,4 0,3
Sonstige Anlagen 2,3 1,8 - 1,6 3,5 2,6
Inländische Verwendung 0,9 - 0,4 1,6 - 1,0 1,3
Exporte 1,7 1,3 2,5 - 0,2 - 0,4
Importe 2,7 - 0,3 3,1 - 1,4 3,8
Bruttoinlandsprodukt(BIP) 0,6 0,3 1,4 - 0,4 - 0,5
Nachrichtlich:
BIP je Erwerbstätigenstunde 0,3 0,1 0,6 - 0,7 - 0,3

In jeweiligen Preisen
Bruttonationaleinkommen 1) 1,6 0,4 1,3 0,9 - 0,0
Volkseinkommen 1) 2,6 0,6 1,5 0,4 0,3
Arbeitnehmerentgelt 1) 0,2 0,8 1,5 0,7 0,6
Unternehmens- und
Vermögenseinkommen 1) 7,2 0,3 1,5 - 0,0 - 0,1
Verfügbares Einkommen der
privaten Haushalte 1) 0,6 1,3 0,2 0,8 0,5

Wachstumsbeiträge zum preisbereinigten BIP in %-Punkten

Inländische Verwendung 0,9 - 0,4 1,4 - 0,9 1,2
Private Konsumausgaben 0,2 - 0,1 - 0,1 - 0,3 0,1
Konsumausgaben des Staates 0,1 0,0 0,2 0,2 0,1
Bruttoanlageinvestitionen 0,2 0,4 0,6 - 0,3 0,0
darunter:
Ausrüstungsinvestitionen 0,1 0,3 0,1 0,0 0,0
Bauinvestitionen 0,1 0,0 0,5 - 0,3 0,0
Vorratsveränderungen u. Ä. 0,4 - 0,7 0,8 - 0,4 0,9
Außenbeitrag - 0,3 0,7 0,0 0,5 - 1,7

1) Nur saisonbereinigt.



Bruttoinlandsprodukt, Bruttonationaleinkommen
und Volkseinkommen

2007 2008
3. Vj 4. Vj 1. Vj 2. Vj 3. Vj

Veränderung gegenüber dem Vorjahresquartal in %

Verwendung des
Bruttoinlandsprodukts

In jeweiligen Preisen
Private Konsumausgaben 1,9 1,2 2,3 2,5 2,3
Konsumausgaben des Staates 2,6 2,2 3,0 4,2 4,1
Bruttoanlageinvestitionen 5,4 4,5 4,8 9,2 6,6
Ausrüstungsinvestitionen 5,9 6,7 5,1 9,9 5,9
Bauinvestitionen 4,9 2,5 4,7 9,4 7,5
Sonstige Anlagen 5,4 5,3 3,0 3,1 3,0
Inländische Verwendung 2,6 3,4 2,7 4,2 4,3
Exporte 8,5 2,9 6,4 8,1 5,4
Importe 4,8 2,6 5,9 8,2 9,5
Bruttoinlandsprodukt(BIP) 4,4 3,5 3,1 4,5 2,7

Preisbereinigt, verkettet
Private Konsumausgaben 0,0 - 1,0 - 0,0 0,1 - 0,3
Konsumausgaben des Staates 2,3 1,8 1,6 2,5 2,8
Bruttoanlageinvestitionen 2,7 2,4 4,1 8,3 5,3
Ausrüstungsinvestitionen 6,5 7,5 6,2 11,2 6,9
Bauinvestitionen - 1,0 - 2,8 1,8 6,3 3,7
Sonstige Anlagen 9,6 8,8 8,4 6,2 6,5
Inländische Verwendung 1,0 1,2 0,9 2,3 1,9
Exporte 8,3 2,8 5,8 7,3 3,9
Importe 5,5 2,2 4,1 5,6 5,7
Bruttoinlandsprodukt(BIP) 2,4 1,6 1,9 3,3 1,3
Nachrichtlich:
BIP je Erwerbstätigenstunde 0,8 0,2 1,1 0,4 - 0,2

In jeweiligen Preisen
Bruttonationaleinkommen 4,5 3,5 2,9 4,1 2,7
Volkseinkommen 4,1 2,9 3,6 5,1 2,9
Arbeitnehmerentgelt 2,6 2,9 3,5 3,3 3,6
Unternehmens- und
Vermögenseinkommen 6,8 2,8 3,8 8,7 1,7
Verfügbares Einkommen der
privaten Haushalte 1,8 1,7 2,7 2,8 2,7


Wachstumsbeiträge zum preisbereinigten BIP in %-Punkten

Inländische Verwendung 0,9 1,2 0,8 2,1 1,8
Private Konsumausgaben 0,0 - 0,6 0,0 0,1 - 0,1
Konsumausgaben des Staates 0,4 0,3 0,3 0,4 0,5
Bruttoanlageinvestitionen 0,5 0,5 0,7 1,6 1,0
darunter:
Ausrüstungsinvestitionen 0,5 0,7 0,4 0,9 0,5
Bauinvestitionen - 0,1 - 0,3 0,2 0,6 0,4
Vorratsveränderungen u. Ä. 0,0 0,9 - 0,2 0,0 0,4
Außenbeitrag 1,5 0,5 1,1 1,2 - 0,5


Weitere Auskünfte gibt:
VGR-Infoteam,
Telefon: (0611) 75-2626,
E-Mail: bip-info@destatis.de

Originaltext: Statistisches Bundesamt
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/32102
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_32102.rss2

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Telefon: (0611) 75-3444
E-Mail: presse@destatis.de


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