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Südwestrundfunk (SWR) Programmhinweise von Donnerstag, 16.10.08 (Woche 42) bis Samstag, 08.11.08 (Woche 46)

Geschrieben am 01-10-2008

Baden-Baden (ots) - Donnerstag, 16. Oktober 2008 (Woche
42)/01.10.2008

Korrigierten Pressetext beachten!

00.00 Wie Handschuhe voll Sand -
Leben mit der Krankheit ALS
Ein Film von Reinhild Dettmer-Finke

Ein unaufhörliches Pfeifen und Zischen begleitet ihn Tag und
Nacht: Überlebensgeräusche. Wolfgang H. hat ALS im fortgeschrittenen
Stadium und kann nur mit Hilfe seiner Atemmaske existieren. Die
Krankheit ALS zerstört die motorischen Nervenzellen, sodass die
Muskulatur an Armen und Beinen und später auch die Atem- und
Schluckmuskulatur nicht mehr stimuliert werden und allmählich
absterben. ALS steht für Amyotrophe Lateralsklerose und bezeichnet
eine unheilbare Nervenkrankheit. Der breiten Öffentlichkeit war sie
bisher so gut wie unbekannt, obwohl in Deutschland jährlich über 1500
Menschen daran sterben - immerhin doppelt so viele wie an AIDS. Der
deutsche Maler Jörg Immendoff ist 1998 an ALS erkrankt und 2007 an
der Krankheit gestorben. Was mit einer leichten Schwäche in seiner
linken Hand begann, zwang ihn jahrelang in den Rollstuhl. Er hat mit
seiner Erkrankung die Öffentlichkeit gesucht, hat von
fehlgeschlagenen Therapien berichtet und Mittel für ein
Forschungsstipendium gestiftet, denn für die Ursachenforschung dieser
schweren Krankheit gibt es fast kein Budget.

Freitag, 7. November 2008 (Woche 45)/01.10.2008

22.00 Nachtcafé
Gäste bei Wieland Backes
Patient Krankenhaus

Überfordertes Klinikpersonal, Fließbandarbeit bei der
Patientenbetreuung, Missstände in der medizinischen Versorgung -
unsere Krankenhäuser geraten immer häufiger ins Kreuzfeuer der
Kritik. Wer heute als Patient in die Klinik eingeliefert wird, ist
doppelt verängstigt: Neben seiner Erkrankung belastet ihn zusätzlich
die Sorge, ob ihm am Krankenbett nicht die medizinische Abfertigung
im Akkord mit unzureichender Minimalbetreuung und nachlässiger
Schlamperei blüht. Alarmstufe rot signalisieren Ärzte und
Pflegekräfte: Sie wehren sich gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen,
sehen gar die medizinische Grundversorgung der Bevölkerung gefährdet.
Alles eigennützige Schwarzmalerei? Stehen unsere Krankenhäuser
wirklich kurz vor dem Exitus? Kann sich ein Patient überhaupt noch
ohne Bedenken in ein Klinikbett legen? Oder ist das alles reine
Hysterie und der Patient namens Krankenhaus eigentlich wohlauf?
Darüber diskutiert Wieland Backes u.a. mit der Fernsehmoderatorin
Nina Ruge.

Samstag, 8. November 2008 (Woche 46)/01.10.2008

Korrigierten Pressetext beachten!

20.15 SamstagAbend: Leben wie Gott in Frankreich
Moderation: Markus Brock

44 Millionen Touristen kommen jedes Jahr nach Frankreich und
machen das Land damit weltweit zur Nummer Eins der
Reisedestinationen. Paris mit seinen Monumenten, mehr als 3.000
Kilometer Küste, eine unendliche Vielfalt von Landschaften, Myriaden
von Schlössern und Museen, in denen sich dieses Land voller
Traditionen spiegelt: Das ist Frankreich. Und Frankreich steht noch
immer für Lebensart und Genuss. "Savoir vivre": der Ruf,
Lebenskünstler zu sein, eilt den Franzosen voraus. In Burgund und im
Bordelais, an der Loire und an der Rhône entstehen die edelsten Weine
der Welt, die Küchen der sterne- und haubengekrönten Meister wie
Bocuse, Veyrat, Troisgros, waren stets maßgebend und wegweisend. Und
nicht zuletzt galt Frankreich stets als Mutterland des Charmes und
der Eleganz, wo die Liebe in der ganzen Vielfalt ihrer Erscheinungen
die Hauptrolle spielt.
Sind das alles nur noch Klischees? Hat Frankreich nicht längst mit
all den Problemen einer modernen Gesellschaft zu kämpfen? Nur noch
etwas mehr als ein Drittel der Franzosen steht in steuerpflichtigen
Arbeitsverhältnissen, die Staatsquote ist enorm, Veränderungen
begegnen die stolzen Bürger des demokratischen Frankreich mit
Unwillen, Umweltschutz beginnt erst langsam eine Rolle zu spielen,
die Integration der vielen Einwanderer, Erbe der kolonialen
Vergangenheit, läuft nicht mehr so reibungslos wie früher. Und
Staatspräsident Sarkozy steht mit seiner manchmal operettenhaften
Eitelkeit im Fokus der Kritik seiner Landsleute, denen selbst in der
Wahrnehmung ihrer europäischen Mitbürger, zuweilen Arroganz
attestiert wird.
Muss man sich Sorgen machen um das bezaubernde Nachbarland? Ist die
Küche noch das, was sie einmal war? Eine Reise durch Frankreich, mit
Ulrich Wickert, langjähriger Frankreich-Korrespondent der ARD, heute
Sachbuch- und Krimiautor, mit Zweitwohnsitz in der Provence, und
Michaela Peters, Küchenchefin eines Restaurants in Colmar und einzige
deutsche Sterneköchin in Frankreich.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Georg Brandl, Tel.
07221/929-2285.

Originaltext: SWR - Südwestrundfunk
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/7169
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_7169.rss2


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