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Lässt sich Öko-Test von Energiesparlampen-Gegnern manipulieren? Ein Baubiologe und ein Ganzheitsmediziner profilieren sich mit zweifelhaften Argumenten

Geschrieben am 26-09-2008

Langenselbold (ots) -

- Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist
abrufbar unter http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs -

Das "Ende einer Erfolgsgeschichte" erwartet die Zeitschrift
Öko-Test als Fazit eines Tests von Energiesparlampen. Die Lampen
gäben "schlechtes Licht", seien ein "biologischer Risikofaktor" und
nicht so sparsam wie die Hersteller angeben, schreibt das
Verbrauchermagazin in seiner Oktoberausgabe. Verschwiegen wird, dass
die Testbewertungen maßgeblich durch den "Baubiologen" Wolfgang Maes
und den "Ganzheitsmediziner" Alexander Wunsch beeinflusst wurden.
Beide polemisieren seit langem gegen die Verwendung von
Energiesparlampen.

Wolfgang Maes betreibt in Neuss ein freies Sachverständigenbüro
für Baubiologie und ist Berater der Öko-Test-Redaktion für
Elektrosmog. 2007 bescheinigt Maes den Energiesparlampen
"Elektrosmog", "nervende Flimmerfrequenzen" sowie "mieses Licht",
befürchtet ein "biologisches Risiko" und kündigt an: "Bei den
Energiesparlampen spiele ich nicht mit!"

In Öko-Test wiederholt Maes seine Thesen vom Flimmern und der
Elektrosmogbelastung. Er nimmt entsprechende Messungen vor, die er
interpretiert, ohne jede Relevanz darzulegen. Das Licht von
Energiesparlampen habe "mit natürlichem Tageslicht aber gar nichts
mehr zu tun", beklagt Maes.

Zu den angeblichen gesundheitlichen Risiken von Energiesparlampen
interviewt Öko-Test den Heidelberger Arzt Alexander Wunsch, der sich
in der esoterisch-medizinischen Szene als "Lichtbiologe",
"Schwingungsmediziner" und "HeilRaumGestalter" profiliert hat. Er
bemängelt den "hohen Blauanteil" im Energiesparlampenlicht, der eine
Reihe von Zivilisationskrankheiten fördere und die Netzhaut schädigen
könne. Ähnliches hatte Wunsch im April 2008 auf einem Kongress in
Österreich vorgetragen. Jedoch enthalten die am meisten verwendeten
warmweißen Energiesparlampen, ähnlich wie Glühlampen, viel weniger
blaues Licht als das natürliche Tageslicht. "Der blauwellige
Lichtanteil in Energiesparlampen ist viel zu niedrig, um Schaden zu
erzeugen", stellte Ursula Schmidt-Erfurth, die Leiterin der Wiener
Uni-Klinik für Augenheilkunde, seinerzeit in der Wiener Zeitung
richtig.

Offen bleibt, warum es das laut Eigenwerbung "kritische
Verbrauchermagazin" in Kauf nahm, zwei eingefleischten
Energiesparlampen-Gegnern unhinterfragt ein Forum zu bieten. Mit dem
Anspruch: "Wir sind nur Öko, wenn das Sinn macht" (Chefredakteur
Jürgen Stellpflug) kündigte Öko-Test bei Energiesparlampen "das Ende
einer Erfolgsgeschichte" an. Doch darüber entscheidet letztlich der
Verbraucher.

Originaltext: MEGAMAN Energiesparlampen - IDV GmbH
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/31458
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_31458.rss2

Pressekontakt:
MEGAMAN EnergieSparLampen
IDV GmbH
Christoph Seidel / Public Relations
Birkenweiherstraße 2, 63505 Langenselbold
Telefon 06184 9319-164
Mobil 0177 7990031
c.seidel@megaman.de


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