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ACHTUNG - aktuelle Fassung: "ZDF-History berichtet am Dienstagabend über die heißesten Momente des Kalten Krieges / Exklusiv im ZDF-Interview: Stanislaw Petrow, der 1983 einen Nuklearangriff verhinder

Geschrieben am 22-09-2008

Mainz (ots) - Im Kalten Krieg standen sich NATO und Warschauer
Pakt hochgerüstet gegenüber - es waren die gefährlichsten 40 Jahre
der Weltgeschichte. Beide Seiten verfügten über Waffenarsenale mit
zehntausenden von Nuklearsprengköpfen. "ZDF-History" rekonstruiert in
der Sendung am Dienstag, 23. September 2008, 20.15 Uhr die fünf
gefährlichsten Augenblicke im Atompoker der Supermächte und
dokumentiert, wie nah die Welt dem Abgrund wirklich war.

Unter anderem berichtet ein ehemaliger Oberstleutnant der
sowjetischen Raketentruppen, wie er am 26. September 1983 einen
Nuklearangriff verhinderte. Ein sowjetischer Spionagesatellit hatte
über Montana die Startblitze von fünf US-Atomraketen gemeldet.
Stanislaw Petrow erinnert sich: "Ich stand unter Schock. Das war
nicht weit bis zur Panik. Alle sind von ihren Sitzen aufgesprungen
und drehten den Kopf in meine Richtung." Für einen Gegenschlag der
Sowjetunion blieben nur wenige Minuten Zeit. Petrows Versuch, den
gemeldeten US-Angriff durch Radar zu verifizieren, scheiterte an
Störungen im Telefonnetz innerhalb der sowjetischen
Kommandostrukturen. Doch der Oberstleutnant behielt klaren Kopf: Mit
nur fünf Raketen würden die USA keinen Atomkrieg beginnen. Petrow gab
die Meldung nicht weiter - befehlswidrig. Im ZDF-Interview sagt er:
"Ich verließ mich nur auf meine Intuition."

Erst Tage später stellte sich heraus, dass die Software des
Spionagesatelliten fehlerhaft funktioniert hatte. Reflektionen von
Sonnenstrahlen hatte das System fälschlicherweise als Startblitze von
Raketen interpretiert. Von seinen Vorgesetzen wurde Petrow getadelt,
weil er die vorgegeben Befehlsketten unterbrochen hatte. Doch
tatsächlich verhinderte seine Courage wohl eine unkontrollierbare
Eskalation des Kalten Krieges. "Für uns ist er ein Held", erklärt
CIA-Chefhistoriker Benjamin Fisher gegenüber dem ZDF. Stanislaw
Petrow lebt heute in Moskau und bezieht eine bescheidene Rente.

Fotos sind erhältlich über den ZDF-Bilderdienst, Telefon: 06131 -
706100, und über http://bilderdienst.zdf.de/presse/zdfhistory

Mainz, 22. September 2008
ZDF Pressestelle

Originaltext: ZDF
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/7840
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_7840.rss2

Pressekontakt:
ZDF-Pressestelle
Telefon: 06131 / 70 - 2120
Telefon: 06131 / 70 - 2121



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