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LVZ: Mehdorns falsche Rechnung

Geschrieben am 29-08-2008

Leipzig (ots) - Von Michael Frömmert
Neben der fast schon obligatorischen Fahrpreiserhöhung hat die Bahn
nun auch einen Bedienzuschlag angekündigt. Das Wort klingt danach,
als ob Dienstleistung für das Unternehmen eine Bürde ist und der
Fahrkarten-Verkauf eine nebensächliche, ja ärgerliche Pflicht. Dabei
sind gerade Dienstleistungen das Geschäft der Bahn. Mit gutem,
bezahlbarem Service könnte der Konzern auch gegen die Konkurrenz in
der Luft punkten. Stattdessen steigen die Preise kontinuierlich,
während die Bahn kräftige Gewinne einfährt. Offensichtlich geht es
Mehdorn nur darum, potenziellen Investoren bei der bevorstehenden
Teilprivatisierung hohe Renditen in Aussicht zu stellen.
Die Rechnung, dass mit dem Bedienzuschlag der Erhalt der Reisezentren
gesichert wird, ist falsch. Denn Kunden, die beim freundlichen
Service-Personal obendrauf zahlen müssen, werden ihre Fahrkarten
lieber am Automaten kaufen. Früher oder später werden damit die
Reisezentren gänzlich überflüssig sein.

Originaltext: Leipziger Volkszeitung
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