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Hautkrebs-Screening ist auf Haut- und Hausärzte beschränkt / Offener Brief an KBV: Ärztliche Genossenschaft GenoGyn fordert Beteiligung der Frauenärzte

Geschrieben am 06-08-2008

Köln (ots) - Mehr als 140 000 Neuerkrankungen jährlich: Die Zahl
der Hautkrebs-Fälle in Deutschland steigt seit Jahren. Mit dem jüngst
etablierten Screening haben Ärzte eine neue Waffe gegen Maligne
Melanome der Haut. Doch die Ärztliche Genossenschaft GenoGyn mahnt,
solange die Frauenärzte von der Durchführung des Präventionsprogramms
ausgeschlossen sind, werde eine große Chance im Kampf gegen den
Hautkrebs vergeben.

Seit dem 1. Juli 2008 haben gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren
alle zwei Jahre Anspruch auf eine Früherkennungsuntersuchung auf
Hautkrebs. Hautärzte und Hausärzte, nach entsprechender
Qualifikation, führen das Screening durch. Anspruch auf die
Krebsvorsorgeuntersuchung haben 45 Millionen gesetzlich
Krankenversicherten, davon 24 Millionen Frauen. "Ein Großteil dieser
Frauen stellt sich regelmäßig in unseren Praxen vor, weshalb es für
uns unverständlich ist, dass die Berufsgruppe der Frauenärzte nicht
in das Hautkrebspräventionsprogramm integriert wurde", sagt Dr.
Jürgen Klinghammer, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, aus
dem Vorstand der Genossenschaft der Frauenärzte, GenoGyn. In einem
offenen Brief an den Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen
Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Köhler, appelliert die GenoGyn
nun, die Facharztgruppe Gynäkologie - nach Ausbildung und
Zertifizierung der einzelnen Fachärzte - in das Leistungs- und
Abrechnungsprogramm aufzunehmen. "Im Rahmen der jährlichen
Krebsvorsorge und deren Richtlinien Abschnitt B 1 führen wir seit
Jahrzehnten bei Frauen eine Hautprävention durch. Als Primärärzte und
Präventionsärzte der Frau in allen Lebensphasen haben wir stetigen
Kontakt zu unseren Patienten - keine andere Facharztgruppe unterhält
eine so enge Bindung zu ihrer Patientenklientel. Diese Chance sollte
im Sinne des Erfolges des Hautkrebs-Screening und damit zur
Gesunderhaltung Tausender von Frauen nicht vertan werden!", mahnt Dr.
Klinghammer.

Weitere Informationen:

Der offene Brief an die KBV ist unter www.genogyn-rheinland.de
einzusehen.

Originaltext: GenoGyn
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/71405
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_71405.rss2

Pressekontakt:
Pressestelle GenoGyn
Sabine Martina Glimm
Stremelkamp 17, 21149 Hamburg
Telefon: 040 / 79 00 59 38
E-Mail: GenoGyn@wahlers-pr.de


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