(Registrieren)

Brechdurchfall kann besonders bei Kindern und Senioren gefährlich werden - Tipps vom Hausarzt, wie man mit Magen-Darm-Infekten richtig umgeht

Geschrieben am 23-07-2008

Baierbrunn (ots) - Es ist eine Tatsache: Im Sommer steigen die
Erkrankungszahlen von Brechdurchfall sprunghaft an. Kein Wunder, denn
rund 200 verschiedene Viren und viele Bakterien können die
unangenehmen bis zuweilen lebensbedrohlichen Magen-Darm-Infekte
auslösen. Hauptproblem dabei ist, dass der Körper in kurzer Zeit
große Mengen Flüssigkeit, Mineralstoffe und Eiweiß verliert. Dadurch
geraten Stoffwechselabläufe durcheinander, der Erkrankte fühlt sich
kraftlos, matt und müde. Da Kinder und Senioren weniger
Wasserreserven im Körper besitzen, sind sie stärker gefährdet, schwer
zu erkranken, berichtet das "HausArzt-Patientenmagazin" in seiner
aktuellen Ausgabe. So kann derselbe Magen-Darm-Erreger, der bei einem
gesunden 40-Jährigen nur leichten Durchfall auslöst, für dessen
80-jährige Mutter unter Umständen lebensbedrohlich werden oder beim
zweijährigen Sohn eine Krankenhaus-Einweisung erfordern.

Besonders wichtig ist es deshalb, bei den Erkrankten sofort und
nachdrücklich für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu sorgen.
Hausarzt Dr. Michael G. Willems aus Hürth rät in dem Patientenmagazin
zu leicht gezuckertem Tee oder süßen Getränken wie Limonade. Wasser
und gelöste Stoffe gelangen nicht mehr problemlos in die Blutbahn,
weil die Schleimhaut im Verdauungstrakt entzündet ist. Zucker in der
Flüssigkeit erleichtert jedoch die Aufnahme "Mindestens 1,5 Liter pro
Tag muss ein erwachsender Patient trinken - umso mehr, je mehr er von
sich gibt", so Willems. Bei einer Verschlimmerung der Symptome,
ersten Anzeichen von Teilnahmslosigkeit oder Verwirrtheit sollte man
besonders bei sehr jungen oder älteren Menschen unbedingt einen Arzt
aufsuchen. Und was soll oder kann man essen? Willems rät: "Versuchen
Sie nicht, normal zu essen. Alle fetthaltigen Speisen kann der
Organismus jetzt nicht aufnehmen. Die Symptome würden sich nur
verschlimmern. Auch Obst und Gemüse sind ungünstige. Wer etwas essen
will, sollte es mit Salzstangen versuchen."

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

Das "HausArzt-PatientenMagazin" gibt der Deutsche Hausärzteverband
in Kooperation mit dem Wort & Bild Verlag heraus. Die Ausgabe 3/2008
wird bundesweit in Hausarztpraxen an Patienten abgegeben.

Originaltext: Wort und Bild - HausArzt - Das GesundheitsMagazin aus Ihrer Praxis
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/68062
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_68062.rss2

Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.gesundheitpro.de
www.wortundbildverlag.de


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

149476

weitere Artikel:
  • Stiftung Warentest-Tipp: Getränke in Mehrwegflaschen Bonn (ots) - - Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist abrufbar unter http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs - Je höher die Temperaturen steigen, desto mehr trinken wir. Das können dann schon mal mehr als 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit pro Tag sein. Der Trend geht zu erfrischenden Mineralwässern, Fruchtschorlen und Fruchtsäften, die aus der Region kommen. Die Mehrzahl der Verbraucher legt dabei immer mehr Wert auf umweltfreundliche Getränkeverpackungen. Die Stiftung Warentest gibt dazu folgenden mehr...

  • Neues DSL Tarifkonzept mit deutlich besseren Konditionen für DSL 16000 inklusive DSL Flatrate Potsdam (ots) - Für viele Kunden ist klar, wie ein attraktives DSL Angebot auszusehen hat. Auf dem Einkaufszettel steht: -maximale DSL Geschwindigkeit mit 16000 kbit/s Download -keine Mindestvertragslaufzeit, kurze Kündigungsfrist -geringe monatliche Grundgebühren inkl. Flatrate -keine Bereitstellungsgebühren -etablierte Festnetztechnologie und kein Voice-over-IP -durch CallbyCall günstige Gespräche in alle Netze -seriöser Anbieter mit kostengünstiger und kompetenter Hotline Nun gibt es bereits viele DSL Anbieter. mehr...

  • Aktivlenkung: Das Auto fährt mit / 4. Internationales CTI Forum "Lenksysteme" am 22. und 23. September 2008 im Hilton Hotel Düsseldorf Frankfurt am Main (ots) - Aktive Lenksysteme erhöhen sowohl die Fahrzeugsicherheit als auch den Fahrkomfort. Wenn der Fahrer beispielsweise in einer Kurve nicht angemessen steuert, greift die Elektronik ein. Dafür müssen verschiedene Fahrwerksysteme miteinander vernetzt werden. "Durch die Sensorik sind umfangreiche Informationen im Auto vorhanden, die nur über eine Vernetzung für neue Funktionen nutzbar gemacht werden müssen", sagt Torsten Bertram, Professor an der Technischen Universität Dortmund. (handelsblatt.com, 22.04.2008) Bertram mehr...

  • Auch Kim Cattralls Mutter datete einen jüngeren Mann Hamburg (ots) - Mit ihren offenherzigen Szenen in "Sex And The City" traf Kim Cattrall, 51, von Anfang an den Nerv ihrer Eltern. "Sie stammen aus England, und Engländer mögen Humor mit einem Hauch von Sex", sagte sie dem People-Magazin GALA (Ausgabe vom 24. Juli). "Meine Eltern haben die Person, die ich darstelle, sofort verstanden. Ich glaube, gerade weil Samantha und auch ich als Privatperson nicht mehr jung sind, kann man die sexuelle Aggressivität der Rolle als pure Kraft verstehen - meine Mutter war auch immer so." Im wahren Leben mehr...

  • China-Reifen und Billigautos: AUTOStraßenverkehr zeigt, wann Sparsamkeit gefährlich werden kann Stuttgart/Berlin (ots) - 23. Juli 2008 - Autofahren wird immer sicherer, die Anzahl der Toten und Verletzten im Straßenverkehr sinkt. Dieser Trend könnte sich aber sehr schnell umkehren. Denn immer mehr Menschen greifen zu billigen Reifen und billigen Autos. Wie gefährlich die sind, hat die Zeitschrift AUTOStraßenverkehr jetzt herausgefunden. In einem aufwendigen Reifentest hat der Titel aus dem Haus Motor Presse Stuttgart vier Sommerreifen aus China mit einem aus Deutschland verglichen. Alarmierendes Ergebnis: Der Star Performer THG HP, mehr...

Mehr zu dem Thema Sonstiges

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

Sat1.de mit neuem Online-Spiele-Portal Sat1Spiele.de / SevenOne Intermedia baut Bereich Games weiter aus

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht