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CSU-Landesgruppe / Dr. Ramsauer: Blutvergießen verhindern

Geschrieben am 09.05.2008 - [Nächster Artikel]

Berlin (ots) - Nach den gewaltsamen Ausschreitungen in Beirut
erklärt der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag,
Dr. Peter Ramsauer:

Die neuerliche Eskalation der Staatskrise in Libanon hat in den
Straßen Beiruts bereits drei Todesopfer gefordert. Das Gebot der
Stunde kann nur sein, weiteres Blutvergießen zu verhindern. Die
Hisbollah ist aufgefordert, ihre Kämpfer zurückzuziehen. Die
Blockaden von Hafen und Flughafen in Beirut schaden dem ganzen Land.

Ein echter nationaler Dialog kann nur in Gang kommen, wenn die
staatlichen Institutionen ernst genommen werden, wenn es endlich zur
Wahl eines Präsidenten kommt und wenn die ausländische Einmischung
ein Ende findet.

Das aufgehäufte Waffenarsenal der Hisbollah und ihr jetzt sichtbar
gewordenes eigenes Telekommunikationsnetz macht sie zu einem
gefährlichen Staat im Staate.

Der Schutztruppe der Vereinten Nationen sind die Hände gebunden,
da ihr Mandat nur bis zum Litanifluss im Süden des Landes reicht und
sie tatenlos zusehen muss, wie sich die Hisbollah nur wenige
Kilometer nördlich davon komfortabel einrichtet. Diese Machtlosigkeit
der UNO trägt leider nicht zu ihrem Ansehen bei.

Jetzt rächt es sich bitter, dass die vollkommene Offenheit der
Grenze zwischen Syrien und dem Libanon sehenden Auges hingenommen
wurde und nur die seeseitigen Waffelschmuggelwege unterbunden worden
sind.

Originaltext: CSU-Landesgruppe
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/9535
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_9535.rss2

Pressekontakt:
Kontakt:
CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag
Pressestelle
Telefon: 030 / 227 - 5 21 38 / - 5 2427
Fax: 030 / 227 - 5 60 23
 
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