Bremen (ots) - Dass Abgeordnete sich als Lobbyisten oder in irgendwelchen Nebenjobs betätigen, weil ihnen ihr Einkommen nicht reicht,lässt sich eher vermeiden, wenn die Bezahlung stimmt. Der Bundestag hat eine Diätenerhöhung an die Einkommensentwicklung im öffentlichen Dienstes geknüpft und orientiert sich dabei am Salär von Bundesrichtern oder Landräten. Die sind gut bezahlt, jedoch keinesfalls so gut wie viele Spitzenkräfte in der Wirtschaft. Die kritische Öffentlichkeit beklagt auch gerne mal die mangelnde Qualität von Politikern. Das Abgeordnetensalär ist indes für echte Talente eher amüsant, ein Lockmittel ist es nicht. (...) Werden unsere Abgeordneten also zu gut bezahlt? Vermutlich nicht, denn nüchtern betrachtet kann es sich durchaus lohnen, etwas mehr Geld in die Politik und ihr Personal zu stecken.
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