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Höchstes Gebäude der Welt erstrahlt mit Edelstahl - ThyssenKrupp Nirosta lieferte Material für Burj-Tower in Dubai

Geschrieben am 01.05.2008 - [Nächster Artikel]

Krefeld/Duisburg (ots) -

- Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist
abrufbar unter http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs -

Der Burj-Tower in Dubai befindet sich noch immer im Bau. Seit Juli
vergangenen Jahres ist der Wolkenkratzer aber bereits das höchste
Gebäude der Welt. Geschmückt ist die Fassade des Wolkenkratzers mit
Edelstahl, der in Deutschland hergestellt worden ist. Die
ThyssenKrupp Nirosta fertigte das Material, das im Werk Dillenburg
gewalzt wurde. Die deutsche Partnerfirma Strukturmetall (bei
Heilbronn) bearbeitete den Werkstoff weiter und lieferte diesen nach
Dubai - insgesamt rund 400 Tonnen. Dort wurden sie in Streifen
geschnitten. Die am Ende 420 Millimeter breiten Bänder sind an den
Stirnseiten der Etagen-Plattformen angebracht und umfassen die
riesigen Glasfenster der Außenhaut. Teile des Rekordturms werden
gegenwärtig noch mit dem Edelstahl verkleidet.

Derzeit misst der Burj-Tower mehr als 600 Meter. Einschließlich
der stählernen Spitze wird eine Höhe von 810 Metern angepeilt. Wie
hoch der Himmelsstürmer einmal wirklich werden soll, darüber wird in
den Vereinigten Arabischen Emiraten noch geschwiegen. Deshalb ist
wohl auch diese Angabe vorläufig: Das fertige Hochhaus, in dem sich
ein Hotel, Geschäfte, Büros und Appartements auf rund 160 Stockwerke
verteilen, soll über eine Geschossfläche von insgesamt vier Millionen
Quadratmetern verfügen. Damit der Turm sicher im Wüstensand steht,
wurde er auf rund 300 Pfähle gestellt, die bis zu 55 Meter in die
Tiefe gebohrt wurden.

Bei der Auswahl des Werkstoffs für die Umrahmung der Fensterfront
ließen sich die Ingenieure und Hochbauer nicht nur von der
Widerstandskraft gegen Umwelteinflüsse und der architektonischen
Schönheit von Edelstahl leiten. Sie achteten auch darauf, dass das
Material in der Sonne nicht zu stark spiegelt und dadurch eine
Störung der den Flughafen Dubai anfliegenden Piloten vermieden wird.
"Die besondere Herausforderung war es, eine gleichmäßig hohe
Oberflächenqualität für diese riesige Fassade zu gewährleisten",
betont Gert Weiß, Leiter Produktservice der ThyssenKrupp Nirosta. Und
Helmut Baumgartl, Geschäftsführer bei der Firma Strukturmetall,
ergänzt: "Die Anforderungen des Projektentwicklers Emaar in Dubai
waren sehr hoch. Deshalb wollte der Auftraggeber dafür unbedingt
Material und Know-how aus Deutschland." Die Aufgabe von
Strukturmetall war es, in die glatten Edelstahl-Platten ein Muster
(5WL) einzuprägen. "Damit erreicht man höhere Steifigkeit und somit
eine spezifische Gewichtsreduzierung", so Baumgartl.

Die ThyssenKrupp Nirosta GmbH, das größte Einzelunternehmen der
ThyssenKrupp Stainless AG (Duisburg), gehört zu den weltweit
führenden Herstellern von nichtrostenden Edelstahl-Flacherzeugnissen.
Neben den Werken in Krefeld, Bochum, Düsseldorf-Benrath und
Dillenburg sowie einem Standort in Dahlerbrück gehören drei eigene
Service-Center in Wilnsdorf, Sachsenheim und Langenhagen zur
ThyssenKrupp Nirosta. Im Geschäftsjahr 2006/07 erwirtschafteten die
rund 4600 Mitarbeiter einen Umsatz von etwa 3,8 Milliarden Euro.

Originaltext: ThyssenKrupp Stainless AG
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/65395
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_65395.rss2

Pressekontakt:
ThyssenKrupp Stainless AG
ZA Öffentlichkeitsarbeit/Vorstandsbüro
Erik Walner
Tel.: +49 203 52 - 45130
Fax: +49 203 52 - 45132
E-Mail: erik.walner@thyssenkrupp.com
 
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