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Südwestrundfunk (SWR) Programmhinweise von Freitag, 02.05.08 (Woche 18) bis Freitag, 13.06.08 (Woche 24)

Geschrieben am 30-04-2008

Baden-Baden (ots) - Freitag, 2. Mai 2008 (Woche 18)/30.04.2008

22.00 Nachtcafé
Gäste bei Wieland Backes
Die Qual der Partnerwahl -
Was zählt in der Liebe?

Partnervermittlungen haben seit Jahren Hochkonjunktur. Ob über
Internet, über die gute, alte Kontaktanzeige oder gar per
Speeddating': Viele Frauen und Männer machen sich heute mit
professioneller Unterstützung gezielt auf die Suche nach Mister' oder
Misses Right' - und ihre Ansprüche sind dabei alles andere als
bescheiden. Häufig wird die Partnerwahl zur Partnerqual, soll doch
der oder die Zukünftige nahezu perfekt ins eigene Beuteschema passen.
Mit dem Ergebnis, dass manche ein Leben lang auf der Suche bleiben
.Macht die Auflösung der klassischen Rollenbilder die Partnerwahl
komplizierter? Geht der einzelne mit zu hohen Erwartungen ans Werk?
Welches sind die Voraussetzungen für eine gleichberechtigte und
erfüllte Partnerschaft?

Gäste:

Der Paartherapeut Dr. Stefan Woinoff hat einen guten Rat für alle
Frauen: "Überlisten Sie Ihr Beuteschema!" Damit wendet er sich
besonders an erfolgreiche Akademikerinnen. Denn vor allem sie laufen
heutzutage Gefahr, keinen geeigneten Lebenspartner zu finden. Für
Woinoff liegt der Grund auf der Hand, bzw. in den Genen: "Frauen
suchen immer noch den Versorger, auch wenn sie selbst eigentlich
genug verdienen, um diese Rolle einzunehmen."

Die junge Buchautorin Susanne Klingner zieht bei diesen Worten
eine Augenbraue hoch: "Mir fällt es schwer, anzunehmen, dass ich
funktionieren soll wie Frauen vor mehreren tausend Jahren." Mit
ihren Mitstreiterinnen demonstriert sie in "Wir Alphamädchen" ,
welche Dinge der jungen Frau von heute wirklich wichtig sind bei der
Partnerwahl: Raus aus der klassischen Rollenverteilung, rein in die
geteilte Verantwortung für die Familie. Damit steht Kind und Karriere
nichts mehr im Wege.

Genau so wünschen es sich heute viele von Maria Kleins
Klientinnen. Die Inhaberin einer Partnervermittlung beobachtet sowohl
Männer als auch Frauen auf der verzweifelten Suche nach dem idealen
Partner. Oft haben sie sehr feste und auch illusionäre Vorstellungen
vom ersehnten zukünftigen Glück. Dabei kommt es in Wirklichkeit doch
meistens ganz anders ... Deswegen lautet Maria Kleins Rat aus
jahrzehntelanger Erfahrung: "Man sollte beim ersten Treffen alle
Ansprüche mal einfach auf Null fahren und sich den Menschen selbst
ansehen!"

Annette Claassen hat genau hingesehen und kann zufrieden sein: Ihr
Ehemann Utz Claassen ist einer der prominentesten Wirtschaftsbosse im
Lande und verdient das Geld, während sie ihm als seine Gattin zu
Hause den Rücken freihält. Für ihn hat sie ihren Beruf aufgegeben.
Aber nur Haus und Herd waren ihr auf Dauer zu wenig: "Mein Mann kam
dann auf die Idee, mich mit seinen privaten Angelegenheiten und den
ehrenamtlichen Tätigkeiten zu betrauen. So kann ich ihn optimal
unterstützen."

Für Tanja Hofmann und Florian von Ploetz war es dagegen ein langer
Weg, um eine stimmige Lebensform für ihre Liebe zu finden: Sie ist
siebzehn Jahre älter als er, beide besitzen unterschiedliche
Temperamente und Interessen. Weswegen es auch schon zu zwei
Trennungen in der Vergangenheit gekommen war. Die Lösung: zwei
Wohnungen, Verabredungen statt Gewohnheiten. Tanja Hofmann sagt
angesichts der gemeinsamen Geschichte: "Das Wichtigste war immer,
dass wir miteinander reden konnten!"

Hans Alef hat eine selbstbewusste, beruflich engagierte Frau
gefunden - oder hat sie ihn gefunden? Seit beide ein Kind bekommen
haben, ist er zum hundertprozentigen Hausmann geworden. Wobei er
schnell feststellen musste, dass ihm die privaten Mütterkreise als
Mann verschlossen bleiben. Und nicht nur die: Wegen
geschlechtsbezogener Diskriminierung zog Alef schon vor Gericht. Denn
potenzielle Arbeitgeber wollten ihm keinen Halbtagsjob geben.

Bar:
Manche müssen lange suchen, bei anderen reichen fünf Minuten: Mehr
brauchten Barbara und Harald Hattendorf nicht, um sich beim
Fast-Dating, dem schnellsten Kennenlern-Treff für potenzielle Paare,
erfolgreich zu beschnuppern. Beide waren sofort fasziniert
voneinander. "Ich plapperte munter drauf los, sie kam nicht so sehr
zum Zuge und dann kam plötzlich schon der Gong", erinnert sich Harald
Hattendorf. Für beide begann in diesen Minuten das lang ersehnte
Glück, das sie schließlich vor den Traualtar führte.

Freitag, 2. Mai 2008 (Woche 18)/30.04.2008

23.30 Nachtkultur
Die Kultur-Illustrierte
Moderation: Markus Brock

unter anderem mit folgenden Themen:
Die First Lady des Jazz - Ella Fitzgerald
Lange verkannt - die wahre Rolle der Nina Schenk Gräfin von
Stauffenberg
Vorhang hoch! - die diesjährigen Pfingstfestspiele im Festspielhaus
Baden-Baden
Nervenkitzel - warum Menschen Stürme jagen

Freitag, 2. Mai 2008 (Woche 18)/30.04.2008

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00.45 (VPS 00.44)
Zimmer frei!
Gast: Adel Tawil, Musiker

Freitag, 9. Mai 2008 (Woche 19)/30.04.2008

22.00 Nachtcafé
Gäste bei Wieland Backes
Was gibt uns Halt im Leben?

Jeder gerät im Laufe des Lebens in Krisen und nur allzu leicht
kann man dabei aus dem Tritt kommen. Wichtig ist, dass man in
schwierigen Zeiten immer wieder Halt findet. Der Eine wendet sich in
solchen Zeiten dem Glauben zu, der Andere findet Rückhalt in der
Familie. Manche suchen sich in Gruppen Gleichgesinnte, doch wenn es
die falschen sind, kann der vermeintliche Halt zu einer noch größeren
Krise führen. Es gibt auch Menschen, die den Halt im Leben aus sich
beziehen, selbst in Extremsituationen wie einer schweren Erkrankung.
Wie wichtig ist der Halt im Leben? Wie kann er aussehen und wo kann
man ihn finden?

Freitag, 9. Mai 2008 (Woche 19)/30.04.2008

Geänderten Beitrag beachten!

00.45 (VPS 00.44)
Zimmer frei!
Gast: Susanne Holst, Moderatorin

Sonntag, 11. Mai 2008 (Woche 20)/30.04.2008

17.00 Guildo und seine Gäste - Hausbesuch

Guildo hat wieder einmal seine Koffer gepackt. Diesmal hat er sich
auf den weiten Weg in den hohen Norden gemacht. Der Meister des guten
Geschmacks hat ein Praktikum im Hotelgewerbe bekommen. In der
Weltstadt Hamburg muss er sich dem harten Hotelalltag stellen. Das
"Stadthaushotel Hamburg" ist ein so genanntes integratives Hotel, in
dem auch Menschen mit geistiger Behinderung arbeiten. Hier erwartet
Herrn Horn knallharte Arbeit. Er muss Fisch kaufen, kochen,
servieren, früh aufstehen und wird auch bei der Toilettenreinigung
nicht geschont. Außerdem gibt es auch eine ganze Menge Spaß und
Spannung - so steht auch ein Bummel über die Reeperbahn auf dem
Programm. Guildo trifft viele interessante Menschen, die alle ihr
ganz eigenes Leben leben und den Meister nicht nur während der
Arbeitszeit daran teilhaben lassen .

Montag, 12. Mai 2008 (Woche 20)/30.04.2008

22.50 (VPS 22.49)
Der Papst und sein Jesus
Ein Bestseller aus Rom
Ein Film von Bernd Seidl und Wolfgang Rommel

Papst Benedikt XVI. hat einen Bestseller geschrieben. Ausgerechnet
über Jesus von Nazareth. Das Buch ist eine Sensation, denn zum ersten
Mal hat ein Papst damit ein wissenschaftliches Werk gerade über die
Person verfasst, die die Grundlagen des Christentums gelegt hat.

"Jesus von Nazareth": Dieser Bestseller ist die Summe der
Theologie Joseph Ratzingers. Der Papst aus Deutschland will mit ihm
den Graben überbrücken, den Aufklärung und kritische Bibelforschung
zwischen dem Christus des Glaubens und dem historischen Jesus
aufgerissen haben. Seine Motivation: Er sieht den christlichen
Glauben in Gefahr!

Ist der historische Jesus vielleicht erst nach seinem Tod von
seinen Jüngern zum Sohn Gottes gemacht worden? Und fehlt damit dem
christlichen Glaube nicht das entscheidende Fundament?
Papst Benedikt XVI. stellt sich diesen Fragen. Der Theologe in ihm
vertraut auf die historische Glaubwürdigkeit der Bibel. Er ist davon
überzeugt, dass ihr Jesus "viel logischer und auch historisch
betrachtet viel verständlicher ist als die vielen Rekonstruktionen,
mit denen wir in den letzten Jahrzehnten konfrontiert wurden."

Das Jesusbuch des Papstes ist deshalb keine historische
Biographie, sondern ein theologisches Buch geworden. Benedikt
verkündet mit ihm den Glauben und ruft dessen Grundlagen in
Erinnerung. Immer wieder schlägt er sein großes Thema an: Glaube
braucht Vernunft - Vernunft braucht Glauben. Aber sind die
Glaubenszeugnisse der ersten Christen - aufgeschrieben erst
Jahrzehnte nach Jesu Tod - wirklich historisch glaubwürdig? Was sind
Fakten, was ist bloß Deutung und was ist Theologie? Wer war dieser
Mensch Jesus, der möglicherweise von sich nur behauptete, er sei der
"Sohn" des himmlischen Vaters?

Bernd Seidl und Wolfgang Rommel erzählen in ihrer Dokumentation
"Der Papst und sein Jesus" von Jesus und seinen Jüngerinnen und
Jüngern, von den ersten Gemeinden und den Evangelisten. Die
Kreuzigung Jesu, sein öffentliches Wirken in Galiläa und vor allem
die Bergpredigt werden rekonstruiert und mit szenischen Mitteln
dargestellt. So wird auch das Alltagsleben des ersten Jahrhunderts
lebendig. Zugleich zeigen sie, wie das Matthäus-Evangelium entsteht,
aus welchen Quellen der Autor schöpft und wie er mit ihnen umgeht.

Der Film präsentiert zentrale Thesen aus dem Jesusbuch des Papstes
und konfrontiert sie gleichzeitig mit den Erkenntnissen der modernen
Bibel- und Jesusforschung. In diesem Zusammenhang kommen nicht
zuletzt bedeutende Bibelwissenschaftler und Theologen aus
Deutschland, Irland und den USA zu Wort.

Genau ein Jahr nach der Veröffentlichung des Jesusbuches des
Papstes, stellt Das Erste die Frage nach der Bedeutung dieses Werkes.
Ist es mehr als sehr persönliches Zeugnis des Glaubens? Kann und soll
es die katholische Kirche vielleicht sogar in eine neue Richtung
führen?

Montag, 12. Mai 2008 (Woche 20)/30.04.2008

03.00 (VPS 02.59)
Rummel um Wilbär (WH)
Der kleine Eisbär erobert die Welt

Freitag, 16. Mai 2008 (Woche 20)/30.04.2008

22.00 Nachtcafé
Gäste bei Wieland Backes
Der Kampf ums Idealgewicht

Wer kennt das nicht? Ständig sieht man in der Werbung, im
Fernsehen und in Zeitschriften Frauen und Männer, die offensichtlich
ihr Idealgewicht haben und damit schlichtweg gut aussehen. Man selbst
fragt sich, wie die das schaffen. Von wenigen Ausnahmen abgesehen,
die anscheinend optimale Gene mitbekommen haben, bleibt für das Gros
der Abnahmewilligen nichts anderes übrig, als sich in den ewigen
Kampf mit den Kilos zu begeben. Dabei stellt sich natürlich die
Frage: Was ist das Idealgewicht? Ist das der BMI, der
Body-Mass-Index, ist das das Gewicht, mit dem man sich wohlfühlt,
oder womöglich das, wie einen Familie und Freunde kennen? Oftmals
ändern Menschen, die massiv abgenommen und ihr Idealgewicht erreicht
haben, ihr ganzes Leben: Sie verlassen ihren alten Partner und
starten nochmal ganz neu durch. Das Gewicht hat offensichtlich viel
mit Wohlfühlen und dem Selbstbewusstsein zu tun. Wie wichtig ist das
Idealgewicht? Lohnt sich der Kampf um eine bessere Figur? Hat es
wirklich was mit der Gesundheit zu tun oder sitzen wir nur alle einem
in den Medien und von der Diätindustrie propagierten Irrglauben auf?
Und wie kann man das Idealgewicht tatsächlich erreichen?

Die Gäste:

Der Moderator Harry Wijnvoord brachte schon immer ein stattliches
Gewicht auf die Waage. Als er jedoch in eine Lebenskrise geriet,
wurde für ihn das Essen immer mehr zur Ersatzbefriedigung. Er nahm
kontinuierlich zu und erkrankte mit 137 Kilo an Diabetes II. Für ihn
der Grund, die Notbremse zu ziehen: Mit eiserner Disziplin stellte er
seine Ernährung erfolgreich um, heute wiegt er noch 103 Kilo. "Ich
musste umdenken lernen, denn richtiges Essen beginnt im Kopf."

Dass das dauerhaftes Idealgewicht viel Disziplin erfordert, weiß
auch Dorothee Schumacher-Singhoff. Die quirlige Modeschöpferin aus
Mannheim legt Wert darauf, eine gute Figur zu machen. In Form hält
sich die Unternehmerin und vierfache Mutter mit Hilfe eines "Personal
Trainers", der sie bereits morgens um sechs Uhr in Schwung bringt.
"Wenn ich mich in meiner Haut wohl fühle, dann meistere ich meine
Aufgaben mit mehr Gelassenheit."

Gelassenheit ist auch das Credo von Gisela Enders. Sie hat den
Kampf ums Idealgewicht aufgeben, von Diäten will sie nichts mehr
wissen. Mit einer Konfektionsgröße von 52/54 fühlt sich die
erfolgreiche Geschäftsfrau wohl. Sie macht sich dafür stark, dass
Dicke ihren Körper akzeptieren und lieben lernen sollen. "Es ist doch
absurd, dass ein fest gelegtes Idealgewicht vorgegeben wird, jeder
Mensch hat eine andere Veranlagung."

Für Iris Paul-Feußner wurde ihr Übergewicht hingegen zur Qual: Als
sie 170 Kilo auf die Waage brachte, konnte sie sich kaum noch
bewegen, ihre inneren Organe fingen an zu versagen. Die Ärzte gaben
der damals 36-Jährigen noch ein halbes Jahr zu leben. Die letzte
Rettung war für die Adipositaskranke eine operative
Magenverkleinerung. Seither hat sie rund 100 Kilo abgenommen und ist
gesund. "Mir wurde ein zweites Leben geschenkt, die oberflächliche
Befriedigung durch Essen ist einer tiefen Lebenszufriedenheit
gewichen."

Das Thema Abnehmen ist für Prof. Dr. Olaf Adam keine Problemzone,
für ihn kann das jeder schaffen, wenn er es will: Die richtige
Kombination aus Kohlehydraten, Fett und Zwischenmahlzeiten, kurz auch
KFZ-Diät genannt, garantiert den Erfolg, dass die Pfunde nur so
purzeln. Viele Prominente haben dank dieser Ernährungsrichtlinien
nicht nur an Figur gewonnen sondern, auch an der Einsicht: "Jeder ist
seines eigenen Gewichtes Schmied."

Dr. Gunter Frank sieht das ganz anders: Dicke Menschen sind seiner
Meinung nach genauso gesund wie schlanke, wenn nicht sogar gesünder.
Außerdem habe die Natur jedem Menschen seine eigene Figur gegeben.
"Es gibt doch auch keine vorgeschriebene Länge für Nasen." Diäten
sind für ihn verschwendete Zeit, denn die Pfunde kehren zielsicher
zurück. Deswegen plädiert er dafür, sich mit dem eigenen Gewicht zu
versöhnen und dadurch an Selbstsicherheit zu gewinnen.

An der Bar:

Sybille Bühring wollte nicht länger so bleiben, wie sie war. Mit
Hilfe der Weight Watchers und regelmäßigen Treffen von
Gleichgesinnten, gestaltete sie nicht nur ihre Figur, sondern ihr
ganzes Leben neu. Die Mutter von vier Kindern verlor in sechs Monaten
22 Kilo. Heute ist Sybille Bühring beruflich sehr erfolgreich, hat
einen neuen Partner und lebt 700 Kilometer von dem Ort entfernt, in
dem man sie noch als "Dicke" kennt.

Donnerstag, 22. Mai 2008 (Woche 21)/30.4.2008

17.30 Guildo und seine Gäste - Hausbesuch

Ein neuer Job erwartet unseren Herrn Horn. Nachdem Guildo das
Hamburger Hotelgewerbe nun kennen gelernt hat, geht es heute wieder
zurück ins Ländle. In Herxheim sucht die Band "UH 97" dringend einen
Gastmusiker. Und Herr Horn macht sich wieder auf den Weg ... Von der
Arbeitserlaubnis bis zum grandiosen Finale auf den Brettern, die die
Welt bedeuten, zeigt Guildo schonungslos das wilde Leben der Musiker
von "UH 97".
"UH 97" ist eine integrative Band in der auch Menschen mit geistiger
Behinderung dem Musikerleben frönen. Es sind einzigartige Musiker,
die ihren Gaststar nicht nur an ihrer Musik, sondern auch an ihrem
Leben teilhaben lassen.

Freitag, 23. Mai 2008 (Woche 21)/30.04.2008

22.00 Nachtcafé
Gäste bei Wieland Backes
Oma, Opa und die lieben Enkel

Anna, Lukas, Lea, Finn... Wenn Kinder das Licht der Welt
erblicken, sind immer häufiger die Großeltern gefragt: Sie
finanzieren die junge Familie mit, sie verwöhnen die Enkel und
betreuen sie gleich tageweise. Viel Zeit und Aufmerksamkeit für die
Kleinen, die man früher für die eigenen Kinder nicht aufbringen
konnte. Doch die Freude über den Familienzuwachs ist selten
ungetrübt: Oma und Opa mischen sich in die Erziehung ein; sie
erwarten von den eigenen Kindern entsprechende Gegenleistungen und
manchmal verursachen Enkel eine handfeste Ehekrise: Wenn Großvater
etwa seinen Lebensabend mit ausgedehnten Reisen verbringen, die
Großmama aber lieber ihre Zeit mit der Enkelschar nutzen will. Sind
Enkel immer ein Segen für die Familie? Welche Auswirkungen hat der
Nachwuchs auf die Familiendynamik? Welche Bedeutung haben Oma und Opa
im Leben eines Kindes?

Die Gäste:

Der Schauspieler Rolf Becker hat auf dem großelterlichen Hof eine
idyllische Kindheit verbracht, im trauten Kreise einer Großfamilie.
Ganz anders gestaltet sich sein heutiges Leben, seine
Patchworkfamilie ist weit verstreut. Der Kontakt zu seinen zwei
Enkeltöchtern, den Kindern von Meret und Ben Becker, ist herzlich,
aber viel zu selten. Denn der 73-Jährige hat nicht viel Zeit: Im
besten Großvateralter wurde er selbst noch mal Vater.

Das wäre nichts für die renommierte Kinderbuchautorin Christine
Nöstlinger. Sie genießt es, die Erziehungsaufgabe hinter sich
gelassen zu haben. Die zwei Enkel dürfen zwar gerne zu Besuch kommen,
aber es ist auch schön, wenn sie wieder gehen. Die eigenwillige
Wienerin ist schließlich eine eingefleischte 68erin und hat ganz
eigene Vorstellungen vom Großelterndasein.

Was Großeltern und Enkel emotional verbindet, hat Prof. Harald
Euler untersucht. Der Evolutionspsychologe wartet dabei mit
überraschenden Ergebnissen auf - so gibt es eine klare Rangliste der
Beliebtheit unter den Großeltern: Der Vater des Vaters ist ganz
unten, die Mutter der Mutter aber die Queen der lieben Enkelschar.

Das Kind der eigenen Tochter überhaupt mal sehen zu dürfen, ist
der sehnlichste Wunsch von Karin Kelly. Seit sechs Jahren kämpft sie
leidenschaftlich dafür - sogar vor Gericht. Schließlich hat sie sich
die ersten neun Jahre lang hingebungsvoll um den inzwischen
15-jährigen Enkelsohn gekümmert und kann nicht verstehen, dass das
vorbei sein soll - sein Kinderzimmer steht unverändert für ihn
bereit.

Platz für ein zweites Kinderzimmer musste Cornelia Klemme
schaffen. Ihre Tochter wurde schwanger - mit zarten 13 Jahren. Die
41-jährige Großmutter stellte sich der Herausforderung und nahm sogar
einen Karriereknick in Kauf, um für das liebe Enkelkind zu sorgen
und nebenbei die Tochter durch Schule und Pubertät zu lotsen.

Alexandra Senfft hat ihren Großvater nie kennen gelernt, nach dem
Krieg wurde der Kriegsverbrecher Hanns Ludin gehängt. Die Großmutter,
Witwe und Unterstützerin des Nazi-Schergen, verehrte und liebte sie
dagegen sehr. Erst nach deren Tod wagte es die Enkelin sich mit der
wahren Familiengeschichte auseinander zu setzen - ein schmerzhafter
Prozess begann.

An der Bar:

Andere in ihrem Alter feiern wilde Studentenpartys in den WGs,
Marie-Theres Langsenkamp dagegen zieht zu Oma und Opa. Sie will ihren
Großeltern etwas von der Fürsorge zurückgeben, die sie als Kind
erfahren durfte. Opa Heinrich Schimmöller freut sich über mehr Leben
in der Bude und wird darum von seinen Altersgenossen am Stammtisch
beneidet.

Freitag, 23. Mai 2008 (Woche 21)/30.04.2008

Geänderten Beitrag beachten!

01.00 (VPS 00.59)
Zimmer frei!
Gast: Rudolf Kowalski, Schauspieler

Freitag, 30. Mai 2008 (Woche 22)/30.04.2008

Geänderten Beitrag beachten!

01.00 (VPS 00.59)
Zimmer frei!
Gast: Hinnerk Schönemann, Schauspieler

Freitag, 6. Juni 2008 (Woche 23)/30.04.2008

Geänderten Beitrag beachten!

00.45 (VPS 00.44)
Zimmer frei!
Gast: Inka Bause, Moderatorin, Sängerin

Mittwoch, 11. Juni 2008 (Woche 24)/30.04.2008

22.30 Auslandsreporter
Herr Albrecht macht Wushu -
Ein Deutscher kämpft in China
Ein Film von Rainald Becker

Harte Schläge, schnelle Tritte - ohne Schutz, voll auf den Körper.
Auf dem Dach des Hochhauses in der zentralchinesischen Stadt Wuhan
geht es richtig zur Sache. Schnell sind die Gesichter hochrot und
geschwollen. Maik Albrecht und zwei chinesische Freunde trainieren
hier Vollkontakt - Wushu, eine Art chinesisches Thaiboxen.
Vor sieben Jahren kam Maik Albrecht aus Sachsen-Anhalt nach China,
das Geld für die Reise und die ersten Wochen hatte er sich vorher
mühsam zusammengespart. Inzwischen ist er 27 Jahre alt, und das, was
am anderen Ende der Welt als Selfmademan bezeichnet wird: Maik hat
sich im wahrsten Sinne des Wortes in China durchgeschlagen, und zwar
mit Wushu.
Der begeisterte Kampfsportler Albrecht wurde 2006 als erster
Nicht-Chinese Weltmeister in der chinesischen Kampfkunst Wushu, der
Königsdisziplin aller Kampfsportarten. In China haben deshalb
Fernsehen und Massenblätter breit über Maik berichtet, bei uns in
Deutschland dagegen kennt ihn kaum jemand. Doch Maik Albrecht hat
sich nicht nur mit Kampfsport durchgeschlagen. Vor einem Jahr hat er
sein Studium der chinesischen Sprache und Kultur an der Universität
von Wuhan beendet, ein Vollstudium wie es vor ihm nur ganz wenige
Europäer in China geschafft haben. Und: Maik hat inzwischen in eine
chinesische Familie eingeheiratet, sein Schwiegervater ist auch sein
Trainer und hat viele Jahre lang die chinesische Spezialpolizei in
Kampfsport ausgebildet.
Der "Auslandsreporter" des SWR Fernsehens berichtet über die
außergewöhnliche Karriere von Maik Albrecht im Reich der Mitte und
bietet einen seltenen Einblick in chinesisches Familienleben.

Freitag, 13. Juni 2008 (Woche 24)/30.04.2008

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22.00 Nachtcafé
Gäste bei Wieland Backes
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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die SWR-Pressestelle, Tel.
07221/929-2285.

Originaltext: SWR - Südwestrundfunk
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