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Stetiger Renditefluss statt Wellenreiten

Geschrieben am 22.04.2008 - [Nächster Artikel]

Hannover (ots) - HANNOVER Finanz Gruppe erfreut mit gutem
Ergebnis: Investoren belohnen stetigen Renditefluss mit neuen Fonds
und frischem Kapital. Die auf den Mittelstand spezialisierte
Beteiligungsgesellschaft profitiert von den Verwerfungen der
Subprime-Krise und verzeichnet Zunahme guter Angebote. Auch die
HANNOVER Finanz Austria legte einen neuen Fonds auf und berichtet
über positiven Dealflow.

Mit einem sehr guten Ergebnis schließt die HANNOVER Finanz Gruppe
das Jahr 2007 ab. Der Mittelstandsfinanzierer nutzte die hohen Preise
am Private Equity-Markt für Verkäufe und erzielte eine erfreuliche
Rendite für seine Investoren. Der Strom qualitativ hochwertiger
Anfragen nimmt zu. "Lieber stetig als einmal super, lieber 'steady
return' als 'super return' ", brachte HANNOVER Finanz-Chef Albrecht
Hertz-Eichenrode die Investitionspolitik der Gruppe auf den Punkt.
Der Vorstandsvorsitzende der auf den Mittelstand spezialisierten
Beteiligungsgesellschaft spielte damit auf die jährliche
Zusammenkunft der Private Equity-Branche "Super Return" an: "Wir
wollen lieber einen stetigen Renditefluss zwischen 15 und 20 Prozent
für unsere Investoren erreichen als auf jeder Superwelle mit reiten.
Wir sind auch Ende der 90er Jahre gut damit gefahren, uns nicht vom
Internethype verführen zu lassen. Wir lagen in der Mitte immer
goldrichtig."

Den Katzenjammer einiger Akteure der Private Equity-Branche
angesichts fehlender Megadeals teilt das Hannoveraner Private
Equity-Haus nicht:

Mit ihren laufzeitungebundenen Evergreenfonds könne Hannover
Finanz es sich leisten, unrealistische Preissteigerungen in einem
überhitzten Private Equity-Markt abzuwarten, so Hertz-Eichenrode
weiter. Der lange Atem zahlt sich auch in den Zeiten der
Subprime-Krise aus: "Wir profitieren eindeutig von den Verwerfungen
der Krise. Uns erreichen inzwischen noch mehr qualitativ hochwertige
Anfragen inhabergeführter mittelständischer Unternehmen. Die Preise
haben wieder ein realistisches Niveau erreicht und die Akzeptanz für
Beteiligungskapital hat sich auch bei den traditionsbewussten
Familienunternehmen merklich erhöht. Wir expandieren und haben gerade
neue Fonds aufgelegt", berichtet der Vorstandsvorsitzende der
Hannover Finanz und fügt hinzu: "Die hohe Liquidität ermöglicht uns
in entsprechenden Projekten auch eine Finanzierung mittelständischer
Unternehmen ohne Banken." Die prüften die Vergabe von Krediten an
Firmen merkbar schärfer bei gleichzeitig gestiegenen Kosten.

Vorteil Evergreen: Langfristige Engagements - hohe
Eigenkapitalhinterlegung

Aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte sieht sich HANNOVER Finanz im
Vorteil. Seit 1979 erhält die Beteiligungsgesellschaft Geld von
mittelständischen Versicherungsgesellschaften, das die Gruppe über
stabile Evergreen-Fonds langfristig in den Mittelstand investiert. So
kann HANNOVER Finanz einen überdurchschnittlich hohen
Eigenkapitalanteil in mittelständische Unternehmen mit einem
Jahresumsatz zwischen 20 und 300 Millionen Euro geben und ist weitaus
unabhängiger von Fremdkapital als die übrigen Akteure des Private
Equity-Markts.

Hohe Nachfrage - gute Verkäufe

HANNOVER Finanz erhielt 2007 weit über 1000 Anfragen von
mittelständischen Unternehmen. Die Situation am Markt entspannte sich
im Hinblick auf die hohen Preise erst gegen Ende des Jahres 2007. Die
Beteiligungsgesellschaft nutzte das Jahr für Verkäufe, die zum Teil
erst Anfang 2008 abgeschlossen wurden. Ganz aktuell hat HANNOVER
Finanz gerade die letzte Unterschrift für eine neue Beteiligung
geleistet und erwartet den Abschluss fünf weiterer Beteiligungen im
ersten Halbjahr 2008.

Investoren honorieren stetigen Renditefluss mit neuen Fonds

Die auf Langfristigkeit ausgelegte Investitionspolitik zahlt sich
aus: Ein neuer Fonds konnte jetzt an den Start gehen. Wiederum sind
es mittelständische Versicherungsgesellschaften und Versorgungswerke,
die ihr Geld der HANNOVER Finanz anvertrauen. Die österreichische
Tochter legte 2007 ebenfalls einen neuen Fonds auf.

MBO/MBI-Finanzierungen überwiegen weiterhin

Auch 2007 überwogen Management-Buy-outs oder -Buy-ins. In drei
neue Beteiligungen und sieben bestehende Beteiligungen flossen 20,9
Millionen Euro Eigenkapital und weitere rund 34 Millionen
Fremdkapital. Die HANNOVER Finanz Gruppe verbucht für 2007 einen
Jahresüberschuss von 65,7 Millionen Euro. Drei erfolgreiche
Veräußerungen und zwei Teilveräußerungen konnte HANNOVER Finanz 2007
für sich verbuchen. Das investierte Kapital belief sich zum
Jahresende auf rund 400 Millionen Euro und verteilt sich derzeit auf
55 Unternehmen. Über 300 Millionen Euro stehen einschließlich der
Mittel aus den neuen Fonds für neue Investitionen bereit.

Portfoliounternehmen erwirtschaften 3,4 Milliarden Euro Umsätze

Im Jahr 2007 haben alle Portfoliounternehmen der HANNOVER Finanz
Gruppe zusammen Umsätze von 3,4 Milliarden Euro erwirtschaftet und
rund 14.300 Mitarbeiter beschäftigt. Die Auftragslage in den
Unternehmen ist gut. Viele der Portfoliounternehmen haben weitere
Schritte zur Expansion ins Ausland und in neue Märkte realisiert. So
eroberte zum Beispiel RUNNERS POINT mit dem Ladenkonzept Sidestep und
Run² neue Zielgruppen. Der Fachhändler für Laufsport, eine ehemalige
KarstadtQuelle-Tochter, hatte nach dem MBO mit Unterstützung der
HANNOVER Finanz ein neues Warenwirtschaftssystem eingeführt und
knackte jetzt die 100-Millionen-Euro-Grenze.

HANNOVER Finanz Austria wächst mit neuem Fond

Auch für die HANNOVER Finanz Austria verlief das Geschäftsjahr
2007 äußerst positiv. Die österreichische Tochter nutzte die hohen
Verkaufspreise am M&A-Markt ebenfalls zur erfolgreichen Veräußerung
langjähriger Beteiligungen. Darüber hinaus gelang es dem
österreichischen Team, die Raiffeisen Zentralbank Österreich als
weiteren Investor für einen Evergreen-Fonds zu gewinnen. "Der
Dealflow entwickelte sich auch bei unserer österreichischen Tochter
positiv. Maßgebend hierfür sind die zahlreichen Kontakte des
österreichischen Managements sowie die Möglichkeit, im Verbund mit
der HANNOVER Finanz Gruppe Verkäufern ein Finanzierungspaket aus
einer Hand - auch bei größeren Transaktionsvolumina - zu schnüren und
die Transaktionssicherheit gewährleisten zu können. Der positive
Trend setzte sich auch im ersten Quartal 2008 fort - so ist in den
nächsten Wochen auch dort bereits mit dem nächsten
Beteiligungsabschluss zu rechnen", berichtet Andreas Schober,
stellvertretender Vorstandsvorsitzender der HANNOVER Finanz Gruppe
und verantwortlich für die österreichische Tochter. "Der Einstieg in
den österreichischen Markt vor acht Jahren hat sich als strategisch
sinnvoll erwiesen. Wir können dort alle Chancen in einem wachsenden
Private Equity-Markt nutzen."

Zur Subprime-Krise bemerkte Schober: "Die Turbulenzen an den
internationalen Finanzmärkten haben in Österreich weitaus geringere
Wogen geschlagen als in Deutschland. Obwohl die Vertrauenskrise
merkliche Auswirkungen auf die Refinanzierungsbedingungen der
österreichischen Banken gehabt hat, ist die Kreditvergabe an
Unternehmen kaum betroffen."

Gefragtes Know how

Aufgrund der langen Erfahrung in Fragen der
Mittelstandsfinanzierung hat der Branchenverband BVK jetzt den
Vorstandsvorsitzenden der HANNOVER Finanz Gruppe Albrecht
Hertz-Eichenrode neben Thomas Pütter, Allianz Capital Partners und
Dr. Ludolf von Wartenberg, BDI, in einen neu gegründeten Beirat
berufen.

In der goldenen Mitte seit 1979: Die HANNOVER Finanz Gruppe
Unabhängig von Konzernen oder Banken und mit institutionellen
Investoren im Hintergrund verfügt die 1979 gegründete HANNOVER Finanz
Gruppe über fast 30 Jahre Erfahrung. 41 Mitarbeiter beschäftigt die
Gruppe derzeit in Hannover, sechs weitere in Wien bei der
österreichischen Tochter HANNOVER Finanz Austria. Kern und Keimzelle
der HANNOVER Finanz Gruppe ist die HANNOVER Finanz GmbH, die als
Management-Gesellschaft der Gruppe agiert und ebenfalls über ein
eigenes Beteiligungsportfolio verfügt. Größte Gesellschafter der
HANNOVER Finanz GmbH sind mit jeweils 25 Prozent das Management und
die Hannover Rück. Grundlage der auf Langfristigkeit angelegten
Beteiligungen bei mittelständischen Unternehmen sind die derzeit neun
aktiven "Evergreen"-Fonds mit unbegrenzter Laufzeit. Die Engagements
reichen von traditionellen Industrien über Handel bis hin zu neuen
Technologien. Seit 1979 wächst das Private Equity-Unternehmen
kontinuierlich und mit ihm die Anzahl der erfolgreich abgeschlossenen
Beteiligungen. Beteiligungsanlässe sind hauptsächlich
Wachstumsfinanzierungen und Nachfolgeregelungen solider
mittelständischer Unternehmen. Neben Mehrheitsbeteiligungen übernimmt
die HANNOVER Finanz Gruppe als eine der wenigen
Beteiligungsgesellschaften in Deutschland auch Minderheiten.

Originaltext: HANNOVER Finanz GmbH
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/51454
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_51454.rss2

Pressekontakt:
Jantje Salander, Unternehmenskommunikation
HANNOVER Finanz Gruppe, Günther-Wagner-Allee 13, 30177 Hannover
Tel.: 0511/28007-89 Mobil: 0160/6337204 Fax: 0511/28007-37
E-Mail: salander@hannoverfinanz.de Internet: www.hannoverfinanz.de
 
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