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Wissenschaftliche Studie untersucht "Pressearbeit im Spannungsfeld zwischen Redaktionen und Unternehmen"

Geschrieben am 11.04.2008 - [Nächster Artikel]

Köln / Neuchâtel (ots) - Der Bereich "Public Relations" (PR) führt
- zumindest in der deutschsprachigen - wissenschaftlichen Literatur
eher ein Schattendasein und wird in Marketinglehrbüchern nur
rudimentär im Rahmen der Kommunikationspolitik abgehandelt.
Pressearbeit spielt dort gegenüber den anderen Instrumenten wie der
Werbung oder der Verkaufsförderung nur eine untergeordnete Rolle.

Vor diesem Hintergrund wird im Rahmen einer wissenschaftlichen
Untersuchung an der Universität Neuchâtel, Schweiz, am "Institut de
l'entreprise", unter Leitung von Prof. Dr. Sam Blili von Dr. Volker
Schulz eine wissenschaftliche Studie zum Thema: "Pressearbeit im
Spannungsfeld zwischen Lesern, Redaktionen und Unternehmen"
durchgeführt.

In der Lehre vermag die relativ geringe Beachtung der PR daran
liegen, dass PR wenig konkret fassbar ist und der Erfolg nicht nur
von den Inhalten der Botschaft, sondern wesentlich durch die
Zeitungsredaktionen bestimmt wird; PR ist somit nur bedingt steuerbar
und der Erfolg der Unternehmenskommunikation in diesem Bereich durch
Variablen bestimmt, die seitens des Unternehmens nicht bzw. nur
schwer beeinflussbar sind.

Dieses spiegelt sich auch in der Wirtschaft wider: So verfügen die
Unternehmen in der Regel über eine Marketing- oder Werbeabteilung -
eine eigenständige Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
jedoch ist nur in größeren Unternehmen zu finden.

Durch differente Berufsbilder, Arbeitsweisen und Einstellungen der
Unternehmen und Redaktionen kann es daher zwischen den jeweiligen
Kommunikationspartnern zu Spannungen kommen: Während Unternehmen -
wie bei der Werbung - das Ziel verfolgen, ihre Informationen relativ
unverändert dem Zeitungsleser zu übermitteln, möchte der Redakteur
objektiv, umfassend und aufklärend informieren.

Aufgabe der zweistufigen Untersuchung ist es, die Erwartungen und
Arbeitsweisen der jeweiligen Kommunikationspartner zu analysieren und
das Ausmaß der Defizite im Bereich des Informationsaustauschs
herauszuarbeiten. Auf dieser Informationsbasis wird das bestehende
Delta, durch konkrete Maßnahmen und Handlungsanweisungen für
Unternehmen, geschlossen.

Die Ergebnisse der Studie sollen zum einen das gegenseitige
Verständnis von Unternehmen und Journalisten durch die Transparenz
erhöhen und zum anderen durch die Ableitung von
Kommunikationsstrategien und -maßnahmen die Zusammenarbeit von
Geschäftsführern, Marketingleitern bzw. Mitarbeitern der
Pressestellen und Redaktionen verbessern.

Journalisten, Redakteure und Kommunikationsfachleute aus
Unternehmen, die an der Studie teilnehmen möchten, können den für sie
relevanten Fragebogen unter www.pr-wissenschaft.org online ausfüllen.
Die angegebenen Daten werden ausschließlich für wissenschaftliche
Zwecke genutzt. Für die Anonymisierung der Individualdaten wird
garantiert. Teilnehmer werden auf Wunsch über die Ergebnisse der
Untersuchung informiert. Näheres unter: www.pr-wissenschaft.org

Originaltext: Dr. Schulz Business Consulting
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/54289
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_54289.rss2

Pressekontakt:
Dr. Volker Schulz Business Consulting
Berrenrather Str. 190
50937 Köln
Tel: 0221-425812
Fax: 0221-4249880
Mail: v.schulz@dr-schulz-bc.de
 
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