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Wo liegt Deutschlands wertvollstes Kirchengrundstück?
Geschrieben am 11.04.2008 - [Nächster Artikel] |
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Köln (ots) -
Eine Studie des Fachmagazins 'immobilienmanager' ermittelt den Bodenwert, auf dem deutsche Kirchen gebaut sind. Münchener Jesuitenkirche ist Spitzenreiter vor dem Kölner Dom und der Münchner Frauenkirche
Wohnte Gott nicht im Himmel, sondern würde er sein "Gotteshaus" in Deutschland bauen, wäre München das teuerste Pflaster. Die Münchener Jesuitenkirche "St. Michael" ist dank des großen Grundstücks und der hohen Bodenpreise das wertvollste kirchliche Gebäude Deutschlands. Mit 210 Millionen Euro wäre sie das "Filetstück" in der deutschen Kirchenlandschaft, wäre das geweihte Grundstück auf dem freien Markt verfügbar. Danach folgen das Grundstück, auf dem der Kölner Dom gebaut ist, mit 79 Millionen Euro, und die prominenteste Kirche Münchens, die Frauenkirche mit einem Bodenwert von 69 Millionen Euro. Diese und weitere Zahlen ermittelte das Fachmagazin 'immobilienmanager' im Rahmen einer Studie über Kirchen mit den höchsten Grundstückswerten in der Bundesrepublik. Die Berechnungen des Fachmagazins stützen sich auf Schätzungen der Quadratmeterpreise nach Bodenrichtwerten. Der Wert der Bauwerke und ihrer Kunstschätze blieb unberücksichtigt.
Gutachten sowie Angaben von Kirchenausschüssen und eigene Berechnungen bildeten die Grundlagen für die Studie, deren Hintergrund lediglich das Ziel hatte, einen theoretischen "Marktwert" zu ermitteln. Das liegt nahe, da sich die Kirchengebäude naturgemäß in "bester Lage" befinden - schließlich bildeten sie über Jahrhunderte das konkurrenzlose Zentrum städtischer und dörflicher Infrastrukturen und tragen damit zum Grundstückswert in ihrer Umgebung erheblich bei.
Deshalb wundert es nicht, dass im "Kirchen-Ranking" der Berliner Dom mit 63 Millionen auf dem vierten Platz liegt, gefolgt von Immobilien wie dem Frankfurter Kaiserdom (mit 14 Millionen taxiert), der Stiftskirche in Stuttgart (13,5 Mio.) und dem Hamburger "Michel" (4,8 Mio.). Gott sei Dank sind und bleiben Kirchen in exponierter Lage natürlich geweiht und damit von jeder profanen Übernahme verschont. "Uns hat nur der jetzige Bodenwert der Gotteshäuser auf dem deutschen Immobilienmarkt interessiert", kommentiert immobilienmanager-Chefredakteur Christof Hardebusch die Studie seines Fachmagazins. Die komplette Aufstellung der teuersten Immobilien der Kirche ist in der April-Ausgabe des Fachmagazins nachzulesen.
Die April-Ausgabe von immobilienmanager kann beim Kundenservice der Verlagsgruppe Rudolf Müller (Telefon: 0221 54 97 169) oder unter www.immobilienmanager.de zum Preis von 16 Euro bezogen werden.
Ranking: Deutschlands wertvollste Kirchegrundstücke
Rang Stadt Kirche Überb. Fläche Preis pro qm Wert in Euro 1. München St. Michael 4.200 qm 50.000 EUR 210 Mio. 2. Köln Kölner Dom 7.900 qm 10.000 EUR 79 Mio. 3. München Frauenkirche 4.600 qm 15.000 EUR 69 Mio. 4. Berlin Berliner Dom 6.300 qm 10.000 EUR 63 Mio. 5. Frankfurt Kaiserdom 2.800 qm 5.000 EUR 14 Mio. 6. Stuttgart Stiftskirche 1.500 qm 9.000 EUR 13,5 Mio. 7. Hamburg Michel 2.600 qm 6.000 EUR 13 Mio. 8. D-dorf St.Lambertus 1.200 qm 4.000 EUR 4,8 Mio.
Quellen: Gutachterausschüsse, Kirchenverwaltungen, eigene Berechnungen
Der Abdruck ist honorarfrei, Belegexemplar erbeten.
Originaltext: Immobilienmanager Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/70738 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_70738.rss2
Pressekontakt: Jeschenko MedienAgentur Köln GmbH Stefanie Rennicke, Andreas Stump Eugen-Langen-Str. 25 Telefon: +49 (0) 221-3099-0 Telefax: +49 (0) 221-3099-200 Email: s.rennicke@jeschenko.de ; a.stump@jeschenko.de
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