Rostock (ots) - Steinbrück nimmt seine Kabinettskollegen richtigerweise an die kurze Leine der Haushaltsdisziplin. Die Macht dazu hat er: per Bundeshaushaltsordnung und - viel wichtiger - per Unterstützung durch die Kanzlerin, die notfalls mit ihrer Richtlinienkompetenz Ressortchefs zum Maßhalten verdonnern kann. So weit muss es aber gar nicht kommen. Viel besser wäre es, wenn es dieser Machtinstrumente gar nicht bedürfte. Ressort-Etats, die im harten Ringen entstanden, sind immer besser als verordnete.
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