 |
|
 |
|
Nachrichten aus Berlin - Wissenschaft: Senator Zöllner und Berliner Fraunhofer-Institute diskutieren über Wissenschaftsstandort
Geschrieben am 09.04.2008 - [Nächster Artikel] |
|
|
Berlin (ots) - Es ist kein Geheimnis: die wissenschaftliche Exzellenz Berlins wird wesentlich durch das Ausbildungsangebot und eine starke internationale Vernetzung bestimmt. Wo lange bedenkliche Blicke herrschten, haben sich nicht zuletzt durch den Masterplan "Wissen schafft Berlins Zukunft" beachtliche Projekte aufgetan, welche die Zukunft der Region als Wissenschaftsstandort langfristig sichern sollen.
Um sich von der Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft zu überzeugen, traf sich am Freitag, den 4. April Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner mit den Leitern der Berliner Fraunhofer-Institute. Internationale wissenschaftliche Exzellenz hat hier gewissermaßen Tradition. So konnte sich der Senator etwa von der erfolgreichen Kooperation zwischen der TU und dem Fraunhofer IZM überzeugen. Während die Universität durch die anwendungsnahen Problemstellungen der Fraunhofer-Forschung Einblicke in zukunftsorientierte Industrieprozesse erhält, profitiert man bei den Instituten von der universitären Grundlagenforschung.
Unter den vielen internationalen Kooperationen sind derzeit die Projekte mit der University of Utah besonders viel versprechend. Gemeinsam entwickeln die Partner ein Elektroden-Array, das als neuronale Schnittstelle Signale zwischen Gehirn und Prothese drahtlos übermitteln soll. Hierdurch können sich zukünftig künstliche Gliedmaßen mithilfe bloßer Gedankenkraft steuern lassen - eine Kooperation, die bei dem habilitierten Mediziner Zöllner auf besondere Beachtung stieß.
Durch seine Einbindung in die regionale Forschungslandschaft ist das Fraunhofer IZM einerseits Technologietreiber für traditionsreiche Firmen und andererseits Sprungbrett für innovative Newcomer. Ein solches Unternehmen ist zum Beispiel die Epigap Optoelektronik GmbH, die mit Fraunhofer zusammen einen überaus kostengünstigen Aufbau von sehr hellen LEDs, so genannten High-Brightness LEDs, auf Wafer-Ebene entwickelt hat, der sich gegenüber bestehenden Konzepten durch enorme Licht-Leistung und Zuverlässigkeit auszeichnet. Als Wafer wird in der Mikromechanik, der Halbleiter- und Photovoltaikindustrie die kreisrunde oder quadratische Scheibe bezeichnet, welche die Grundplatte darstellt, auf dem elektronische Bauelemente hergestellt werden.
Berlin, 09. April 2008
Originaltext: Nachrichten aus Berlin - Wissenschaft Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/60019 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_60019.rss2
Pressekontakt: Weitere Informationen: Christoph Lang Leiter Unternehmenskommunikation / PR
Berlin Partner GmbH Fasanenstraße 85 10623 Berlin
Tel.: +49 30 39980 - 123 Mobil: +49 1577 3998 - 123 Fax: +49 30 39980 - 113 E-Mail: mailto:christoph.lang@berlin-partner.de Internet: http://www.berlin-partner.de
Die "Nachrichten aus Berlin - Wissenschaft" sind ein Service der Berlin Partner GmbH und ihrer Berlin-Partner Wissenschaft. http://www.berlin-partner.de/wissenschaft
|
| |
 |
|
 |
| |
 |
Login |
 |
|
 |
Themen-Infos |
 |
|
 |
Artikel Bewertung |
 |
|
 |
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|
|
 |
|