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Deutsch-Asiatischer Wirtschaftspräsident: Tibet gehört zu China

Geschrieben am 09.04.2008 - [Nächster Artikel]

Frankfurt am Main (ots) - "Tibet gehört seit Jahrhunderten zu
China und sollte deshalb seine politischen Autonomiebestrebungen
einstellen statt ausweiten", nimmt Bodo Krüger, Präsident des
Deutsch-Asiatischen Wirtschaftskreises e.V. (DAW) und Honorarkonsul
des Nachbarlandes Nepal, Stellung zu den aktuellen Protesten gegen
Peking. "Der Dalai-Lama ist sicherlich einer der weltweit
markantesten religiösen Führer. Dies darf jedoch nicht darüber
hinwegtäuschen, dass es sich bei der heute autonomen Region Tibet um
ein gewaltsam annektiertes Verwaltungsgebiet der Volksrepublik China
handelt", verweist Konsul Bodo Krüger auf geschichtliche
Zusammenhänge, die in der Öffentlichkeit kaum präsent sind.

Der DAW-Präsident erklärt: "Es gibt aus guten Gründen weltweit
keinen einzigen Staat, der die Zugehörigkeit Tibets zur Volksrepublik
China auf diplomatischer oder politischer Ebene offiziell in Frage
stellt. Im übrigen umfasst das derzeit autonome Gebiet nur die
südliche Hälfte des tibetischen Kulturraumes. Die nördlichen und
östlichen Teile gehören unbestritten zu den chinesischen Provinzen
Quinghai, Gansu, Sichuan und Yunnan."

Bodo Krüger erläutert seine Sichtweise: Tibet war über 700 Jahre
lang bis zum Anfang des 18. Jahrhundertes eine Region ohne
festgelegte Grenzen mit einer gewissen Eigenständigkeit unter
mongolischer Schirmherrschaft. Als im Zuge des Niedergangs der
mongolischen Macht Unruhen ausbrachen, erklärte China um 1720 Tibet
zu seinem Protektorat bei voller innerer Autonomie. 1894 nutzte der
damalige Dalai Lama die militärische Präsenz der Kolonialmacht
Großbritannien in China, um Tibet als unabhängigen Staat zu
proklamieren. Diese Unabhängigkeitserklärung von 1913 wurde indes
weder von China noch von irgendeinem anderen Staat anerkannt. Mit dem
Zurückdrängen der ausländischen Beeinflussung Tibets 1950 und dem
Abschluss des sog. 17-Punkte-Abkommens 1951 ist der traditionelle
Zustand wiederhergestellt worden. Die Auffassung der
Dalai-Lama-Autonomisten, dass Tibet historisch lediglich unter dem
Einfluss der Mongolen und der Mandschus, aber nicht der Han-Chinesen
gestanden habe, stuft der nepalesische Honorarkonsul als
"Haarspalterei" ein.

Der Präsident des Deutsch-Asiatischen Wirtschaftskreises weist
darauf hin, dass auch die deutsche Bundesregierung in Übereinstimmung
mit der internationalen Staatengemeinschaft Tibet als Teil des
chinesischen Staatsverbandes ansieht. "Es wird lediglich der
tibetische Anspruch auf Autonomie im kulturellen und religiösen
Bereich unterstützt", sagt Bodo Krüger: "Kontakte zum Dalai Lama
bestehen nur in dessen Eigenschaft als religiöser Führer."

Der Deutsch-Asiatische Wirtschaftskreis e.V. (DAW) hat es sich zur
Aufgabe gemacht, Wirtschaftsfreundschaften zwischen den Ländern
Asiens und Deutschland zu vermitteln. Hierzu unterhält der DAW
Repräsentanzen in zehn asiatischen Ländern und arbeitet eng mit den
Konsulaten zusammen, die das Tor zu wirtschaftlichen Beziehungen in
Asien darstellen. Neben der Großindustrie versteht sich der DAW vor
allem als Wirtschaftsbrücke der mittelständischen Wirtschaft in
Deutschland, die nach konkreter Hilfestellung beim Auf- und Ausbau
ihres Geschäfts in Asien sucht. Dabei legt der DAW den Schwerpunkt
auf persönliche Beziehungen, die zu lukrativen Geschäften führen.
"Der einzige Weg, einen Freund zu gewinnen, ist der, selbst einer zu
sein", erklärt DAW-Präsident Bodo Krüger.

Originaltext: Deutsch-Asiatischer Wirtschaftskreis e.V. (DAW)
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/69420
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_69420.rss2

Pressekontakt:
Weitere Informationen: Deutsch-Asiatischer Wirtschaftskreis e.V.
(DAW), z.Hd. Konsul Bodo Krüger, Johanna-Melber-Weg 4, 60599
Frankfurt am Main,Tel. +49 69 62700608, E Mail: daw@daw-ev.de, Web:
www.daw-ev.de
 
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