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Die Informationstechnologie tritt erst jetzt in das Zeitalter der Industrialisierung ein
Geschrieben am 09.04.2008 - [Nächster Artikel] |
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Frankfurt am Main (ots) - Nur langsam reift die Einsicht, bestimmte Prozesse zu automatisieren - dabei wird wertvoller wirtschaftlicher Spielraum verschenkt
Entgegen einer weit verbreiteten Ansicht laufen sehr viele Prozesse in der Informationstechnologie noch nicht automatisch ab, sondern müssen manuell angestoßen oder durchgeführt werden. "Die Situation erinnert stark an die Entwicklung in der fertigenden Industrie im 19. Jahrhundert, als ganz allmählich Maschinen in einer Fabrik die Arbeitsschritte übernahmen, die zuvor in mühevoller Handarbeit in kleineren Betrieben erledigt wurden", vergleicht Hans-Christian Boos vom arago Institut für komplexes Datenmanagement in Frankfurt am Main. "Die Unternehmen von heute begreifen nur langsam, dass die Automatisierung an bestimmten Punkten im Systembetrieb einen deutlichen Effektivitätsschub und eine erhebliche Produktivitätssteigerung - und damit natürlich auch eine Verbesserung der Wettbewerbsposition - zur Folge hat."
Die fehlende Automatisierung und die mangelnde Wiederverwendbarkeit einmal erhobener Daten und bereits an anderer Stelle etablierter Prozesse sei daneben auch ein Hauptgrund für scheiternde IT-Prozesse. Bestätigung findet diese Ansicht in den Ergebnissen einer Umfrage*, die arago im Rahmen der CeBIT unter fünfzig Experten aus der IT-Branche durchgeführt hat. Mehr als ein Viertel der Befragten sagte aus, dass "die größten Probleme bei IT-Strukturen entstehen, weil viele Prozesse, die heute automatisch ablaufen könnten, immer noch manuell vorgenommen werden müssen." In engem Zusammenhang mit dieser Problematik steht die Tatsache, dass die meisten IT-Ressourcen dafür aufgewendet werden müssen, Maschinen und Programme überhaupt in Betrieb zu halten und Fehler im System aufzuspüren. Für 25 Prozent der befragten Branchenkenner ist dies der Hauptgrund für die Probleme bei IT-Projekten.
Ein weiterer Grund hat erhebliche Konsequenzen unter anderem auch für den wirtschaftlichen Spielraum eines Unternehmens. Laut Hans-Christian Boos verschlingt die ineffiziente und unproduktive Tätigkeit der Aufrechterhaltung des Systembetriebs so ganz nebenbei nämlich rund siebzig Prozent des gesamten IT-Budgets. Geld, das bei der Entwicklung neuer Ideen, Produkte und Dienstleistungen an allen Ecken und Enden fehlt. "Auf diese Weise lassen sich unternehmerische Ziele entweder gar nicht oder nur mehr schlecht als recht realisieren, da quasi sämtliche geschäftliche Aktionen heute unter Hinzuziehung von IT-Prozessen durchgeführt werden", bilanziert Hans-Christian Boos.
* Die Studie ist im explorativen Bereich einzuordnen. Sie spiegelt eine bestimmte Grundstimmung in der Branche wider und lässt aus diesem Grund Rückschlüsse auf bestimmte Tendenzen zu.
Die arago AG (www.arago.de) mit Hauptsitz in Frankfurt am Main ist mit seinen Produkten und Dienstleistungen Spezialist für hochkomplexe und verteilte IT-Architekturen. Das Unternehmen verfolgt dabei das Ziel, mit technischen Lösungen IT-gestützte Geschäftsprozesse effizienter, kostengünstiger und sicherer zu gestalten. Dafür entwickelt arago seit der Gründung im Jahr 1995 Lösungen und Services für das Management vielschichtiger Anwendungen in Internet, Intranet und Extranet. Das Leistungsspektrum reicht dabei vom automatisierten und ITIL-konformen System- und Applikationsbetrieb bis hin zur standardisierten Entwicklung geschäftsrelevanter Webanwendungen und Portale. Zu den Kunden zählen insbesondere Banken und Kapitalanlagegesellschaften, aber auch mit Betrieben aus der Touristik-Branche, dem produzierenden Gewerbe und dem Einzelhandel arbeitet arago seit langen Jahren erfolgreich zusammen.
Originaltext: arago - Institut für komplexes Datenmanagement AG Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/52921 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_52921.rss2
Pressekontakt: Weitere Informationen: arago Institut für komplexes Datenmanagement AG, Am Niddatal 3, 60488 Frankfurt am Main, Tel.: 069-405680, E-Mail: presse@arago.de, Web: www.arago.de
PR-Agentur: euromar.com dripke.pr, Tel. 0611 / 973150, E-Mail: team@dripke.de
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