Bremen (ots) - Weder die etwa 20 Millionen Rentner haben Grund zum Jubel und schon gar nicht die Beitragszahler. Sie müssen nun länger warten auf die geplanten Beitragssatzsenkungen; auch werden diese nicht mehr so hoch ausfallen. Sicherlich war es schmerzhaft, die gesetzliche Rentenversicherung mit Reformen zukunftsfester zu machen - auf Kosten des Rentenniveaus und durch zusätzliche private Vorsorge - aber es war notwendig. Dieses große Rad ist nun leider wieder ein Stück zurückgedreht worden. Glaubwürdige Politik entsteht so nicht, auch nicht vor Wahlen.