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JobScout24 Arbeitsmarkt-Ticker: Stadt vs. Land - wo lebt und arbeitet Deutschland?

Geschrieben am 03.04.2008 - [Nächster Artikel]

München (ots) - Editorial: Stadt - Land - Flucht?

Wohnen in der Stadt oder auf dem Land? Für viele eine Frage der
Lebensqualität. Während die einen das pulsierende Leben der Großstadt
brauchen, schätzen die anderen die Ruhe der ländlichen Gegenden. Oft
entscheidet allerdings auch der Beruf und die Verfügbarkeit von
entsprechenden Jobs darüber, wo man sich mittel- oder auch
langfristig niederlässt. Schon seit geraumer Zeit wird das Phänomen
der Landflucht beklagt. Besonders in den nord-östlichen Bundesländern
entwickeln sich ehemals gesunde Gemeinden zu "Geisterdörfern". Einer
der Gründe dafür: das Fehlen von Arbeitspätzen. Dem gegenüber steht
der Trend zum idyllischen (Familien)Leben auf dem Land in den
Speckgürteln der deutschen Metropolen. Dennoch kann von einer
"Stadtflucht" nur bedingt die Rede sein. Eine Erhebung der Vereinten
Nationen (UN) belegt, dass im Jahre 2007 erstmals weltweit mehr
Menschen in Städten als auf dem Land leben. Anna Tibaijuka,
Direktorin des Habitat-Programms der UN, spricht in diesem
Zusammenhang sogar von der Evolution des "Homo sapiens zum Homo
urbanus". Die weltweit größten Bevölkerungsverluste müssen laut
UN-Prognose die ländlichen Räume in Europa hinnehmen: Leben derzeit
noch 203 Millionen Europäer in Dörfern, Klein- oder Mittelstädten, so
werden es aufgrund der demografischen Entwicklung im Jahr 2030 nur
noch 152 Millionen sein. Das bedeutet für Deutschland: Wachstum in
den Metropolen München und Hamburg, Stagnation in Berlin und sogar
Bevölkerungsrückgang in Frankfurt (Wegweiser demografischer Wandel,
Bertelsmann-Stiftung).

Erfahren Sie in dieser Ausgabe des JobScout24
Arbeitsmarkt-Tickers, wie sich die Bevölkerungsdichte auf die
Arbeitsmarktsituation auswirkt, wo Azubis fündig werden, was die
Gemeinde Vaterstetten bei München für ihr Wachstum tut und was die
Zahl 23,45 mit Berlin zu tun hat.

Viel Vergnügen bei der Lektüre wünscht Ihnen

Ihr Johannes Hack

CEO der JobScout24 GmbH

Zahlen, Daten, Fakten. Der deutsche Arbeitsmarkt im März 2007

Jobs.de, die Jobsuchmaschine der JobScout24 GmbH, hat den
deutschen Arbeitsmarkt im Blick. Über eine Million Websites deutscher
Unternehmen werden täglich nach Stellen¬anzeigen durchsucht. Die
daraus generierten Daten wertet die JobScout24 GmbH monatlich nach
Bundesländern und Großstädten, Tätigkeitsbereichen sowie den
ausgeschriebenen Positionen aus.

Hohe Bevölkerungsdichte ist kein Garant für gute
Arbeitsmarktsituation

Der positive Trend, der sich bereits im Februar im gesamten
Bundesgebiet abzeichnete, setzt sich auch im März fort: Kamen im
Januar noch 164 Erwerbstätige und im Februar immerhin noch 159 auf
eine Vakanz, so liegt dieser Wert im März nun bei 147. Unverändert
bleiben jedoch die Top Ten im Ranking der Bundesländer mit Hamburg,
Berlin und Hessen auf den Spitzenpositionen. Lesen Sie in der
ausführlichen Version des JobScout24 Arbeitsmarkt-Tickers, die Ihnen
im Pressebereich von www.jobscout24.de zum Download zur Verfügung
steht, welcher Zusammenhang zwischen Bevölkerungsdichte und
Arbeitsmarktsituation in den einzelnen Bundesländern besteht.

Löwenanteil der Vakanzen konzentriert sich auf das Umland der
deutschen Großstädte

Auch in diesem Monat bleibt die Zahl der Erwerbstätigen pro
ausgeschriebener Stelle auf Städteebene - abgesehen von leichten
Schwankungen - im Vergleich zum Vormonat konstant. Ebenso verhält es
sich mit dem Ranking. Betrachtet man die Verteilung der Vakanzen
zwischen den zehn größten deutschen Städten und deren Umland, so
lässt sich ein eindeutiger Trend ausmachen: Mindestens zwei Drittel
der Stellen sind in 100 Kilometer Umkreis der jeweiligen Großstädte
ausgeschrieben, nicht in der Stadt selbst. Was das für die größten
deutschen Städte konkret bedeutet, erfahren Sie in der Vollversion
unseres Arbeitsmarkt-Tickers.

Umland vs. Stadt: Wo sich die meisten IT-Jobs finden

Deutschlandweit ist auch in diesem Monat die
Informationstechnologie mit einem Anteil von 16 Prozent aller
ausgeschriebenen Stellen führend, dicht gefolgt von den technischen
Tätigkeiten mit 14 Prozent. Betrachtet man nun beispielsweise die
Verteilung Stadt-Land der IT-Jobs im Ballungsraum rund um die
IT-Hochburg München, die mit einem Anteil von 24 Prozent der Vakanzen
im Bereich Informationstechnologie deutlich über dem
Bundesdurchschnitt liegt, so zeigt sich folgendes Bild: Mit einem
Anteil von lediglich 34 Prozent liegen die ausgeschriebenen IT-Jobs
sogar noch deutlich unter der tätigkeitsunabhängigen "Landquote" von
rund 50 Prozent. Wie sich diese Verteilung auf andere
Tätigkeitsbereiche auswirkt und ob dieser Trend sich auch in anderen
Städten widerspiegelt, das erfahren Sie in der Vollversion.

Ländliche Regionen bieten gute Chancen für Azubis

Auch in diesem Monat liegen die Jobs für Angestellte ohne
Leitungsfunktion mit einem Anteil von 69 Prozent unangefochten an der
Spitze. Erstmals in diesem Monat gleichauf mit jeweils 9 Prozent: Die
Anzahl der Vakanzen für Gruppen- & Teamleiter und die
Praktikantengesuche. Betrachtet man die mit einem Anteil von
insgesamt vier Prozent im bundesdeutschen Schnitt im Mittelfeld
platzierten Ausschreibungen von Ausbildungsplätzen, so zeigt sich mit
Stadt-Land-Vergleich folgendes Bild: Grundsätzlich überwiegt der
Anteil der Ausbildungsplätze in den ländlichen Gebieten. Konkrete
regionale Ausprägungen finden Sie in der ausführlichen Version des
JobScout24 Arbeitsmarkt-Tickers.

Der Jobs.de Index erklimmt absoluten Höchststand seit November
2007

Der Jobs.de Index (kurz: JI) zeigt auf einen Blick, wie sich die
Arbeitsmarktlage in Deutschland seit Januar 2007 entwickelt hat.
Errechnet wird der JI aus der Gesamtzahl der ausgeschriebenen
Stellen, die Jobs.de, die Jobsuchmaschine der JobScout24 GmbH, durch
die Indexierung von ca. einer Million Websites deutscher Unternehmen
findet. Dieser absolute Wert wird in einen Index umgewandelt, der im
Januar 2007 bei 100 startet. Nach einem kontinuierlichen
Aufwärtstrend seit Anfang des Jahres 2007 und einem leichten Einbruch
zum Jahresabschluss 2007 hat sich das Blatt bereits im Februar 2008
wieder gewendet. Mit einem Wert von 119 Punkten hat der Jobs.de Index
im März seinen absoluten Höchststand erreicht.

Nachgefragt: Würden Sie für einen guten Job aufs Land bzw. in die
Stadt ziehen?

Beruf und Karriere haben absolute Priorität - so haben zumindest
rund ein Drittel der JobScout24 Nutzer in einer Umfrage entschieden.
Ein knappes weiteres Drittel der Teilnehmer macht die Entscheidung
für oder gegen einen Standortwechsel aus beruflichen Gründen davon
abhängig, ob der Partner einverstanden ist.

Die ausführliche Version des JobScout24 Arbeitsmarkt-Tickers
finden Sie unter http://www.jobscout24.de/download/PDF/presse/04-jobs
cout24-arbeitsmarkt-ticker-april08.pdf zum Download.

Über die JobScout24 GmbH

Als einer der Pioniere für E-Recruiting steht die JobScout24 GmbH
seit Jahren für Transparenz und Orientierung im Arbeitsmarkt. Unter
ihrem Dach sind die Marken JobScout24 und Jobs.de vereint. Damit
verfolgt die JobScout24 GmbH als einer der ersten Anbieter im Markt
durch das Zusammenspiel von Online-Stellenbörse JobScout24 und
Jobsuchmaschine Jobs.de eine ganzheitliche Produktstrategie. Weitere
Informationen finden Sie auch unter www.jobs.de

Die JobScout24 GmbH ist Teil der Scout24-Gruppe, deren Angebote
rund 7 Millionen Menschen nutzen. Neben JobScout24 zählen
AutoScout24, ElectronicScout24, FinanceScout24, FriendScout24,
ImmobilienScout24 und TravelScout24 zur Scout24 Gruppe. Scout24 ist
ein Teil des Deutsche Telekom Konzerns.

Weitere Informationen finden Sie unter www.jobscout24.de

Originaltext: JOBSCOUT24
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/17672
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_17672.rss2

Pressekontakt:
JobScout24 GmbH
Alexandra Schiekofer
Rosenheimer Straße 145 i
81671 München

Tel +49 (0)89/45036 301
Fax +49 (0)89/45036 101
E-Mail: presse@jobscout24.de
 
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