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Synosia beginnt mit Wirksamkeitsstudie der Phase II für Rufinamid

Geschrieben am 31.03.2008 - [Nächster Artikel]

Basel, Schweiz (ots/PRNewswire) -

- Untersuchung des Epilepsiemittels auf Einsetzbarkeit zur
Behandlung von Angststörungen

Synosia Therapeutics gab heute den Beginn einer auf mehrere
Zentren verteilten klinischen Studie der Phase II bekannt, die die
eventuelle Wirksamkeit des Natriumkanalblockers Rufinamid (SYN-111)
zur Behandlung allgemeiner Angststörungen untersuchen wird.

Es handelt sich dabei um eine achtwöchige, doppelblinde,
placebokontrollierte Erkundungsstudie, die an 20 Zentren in den
Vereinigten Staaten durchgeführt wird. Sie wird die Wirksamkeit und
Verträglichkeit von Rufinamid bei bis zu 230 Patienten mit
allgemeinen, mithilfe verschiedener psychometrischer Bewertungsmittel
gemessenen Angststörungen untersuchen. Die nach dem Zufallsverfahren
bestimmten Patienten erhalten eine Woche lang zweimal täglich 250 mg
Rufinamid, gefolgt von sieben Wochen mit zweimal täglich 500 mg. Die
Auslegung der Studie beruht auf den im Januar 2008 bekannt gegebenen,
ermutigenden Ergebnissen einer Proof-of-Concept-Studie.

Rufinamid wurde von Novartis entdeckt und entwickelt. Die Rechte
zur Entwicklung und Vermarktung von SYN-111 (Rufinamid) zur
Behandlung von Angst- und anderen Gemütszustandsstörungen hatte
Synosia im Jahre 2007 über ein exklusives, weltweit (mit Ausnahme von
Japan) geltendes Lizenzabkommen von Novartis übernommen. Rufinamid
wird auch von Eisai in Europa als Wirkstoff unter dem Handelsnamen
Inovelon(R) zur Behandlung einer Form der Epilepsie vermarktet.

"In Anbetracht der aus früheren Studien verfügbaren, umfassenden
Sicherheitserfahrung sind wir davon überzeugt, dass diese strukturell
neuartige Verbindung über das Potenzial verfügt, Angststörungen ohne
die nachteiligen Nebenwirkungen derzeitiger Behandlungen zu lindern",
sagte Stephen Bandak, Chief Medical Officer von Synosia. "Es besteht
eine echter Bedarf nach neuen Behandlungsmöglichkeiten, die nicht die
begrenzten Genehmigungen aufweisen wie selektive
Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) oder das Abhängigkeitsrisiko
der auf Benzodiazepin beruhenden Behandlungen."

Man schätzt, dass über 62 Millionen Menschen in den Vereinigten
Staaten und auf den fünf grössten Pharmamärkten Europas unter
Angststörungen leiden. Darunter befinden sich über neun Millionen
Menschen, die unter einer allgemeinen Angststörung leiden. (1),(2)

Informationen zu Rufinamid

Der Wirkstoff wurde ursprünglich von Novartis entdeckt und
entwickelt. Im Jahre 2004 gab Novartis bestimmte Lizenzrechte an
Eisai, ausser für die Behandlung von Angst- und anderen
Gemütszustandsstörungen. Im Januar 2007 erhielt Eisai die
Marktzulassung für die Europäische Union für Inovelon(R) (Rufinamid)
als anti-epileptische Ergänzungstherapie des Lennox-Gastaut Syndroms
(LGS), einer schweren Form der Epilepsie, die sich in der frühen
Kindheit entwickelt. Das umfangreiche klinische Entwicklungsprogramm
für Rufinamid bei Epilepsie hat zu einem Erfahrungsschatz von über
2.500 Patientenjahren mit dem Wirkstoff geführt.

Informationen zu Synosia Therapeutics

Synosia Therapeutics entwickelt innovative und klinisch
differenzierte Medikamente für bislang nicht abgedeckte Bereiche in
der Psychiatrie und Neurologie mit dem Ziel, diese anschliessend zu
vermarkten. Das private Unternehmen entwickelt derzeit sechs in der
klinischen Phase befindliche Verbindungen, die es über die wichtigen
Partnerschaften mit Novartis, Roche und Syngenta erworben hat.
Synosias Entwicklungspipeline umfasst auch zwei bereits auf dem Markt
befindliche Wirkstoffe, die auf neue Indikationen im Bereich der
neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen hin getestet werden
und auf bisher unbefriedigende Behandlungsmöglichkeiten, u.a. von
Angststörungen und der Parkinson-Krankheit, abzielen. Synosias
Firmenhauptsitz befindet sich in Basel (Schweiz). Weitergehende
Informationen stehen unter http://www.synosia.com zur Verfügung.

Haftungsausschluss

Diese Mitteilung enthält explizit bzw. implizit zukunftsweisende
Aussagen zu Synosia Therapeutics und deren Geschäftstätigkeit.
Derartige Aussagen beinhalten bekannte und unbekannte Risiken,
Unwägbarkeiten und andere Umstände, die zur Folge haben können, dass
die tatsächlich eintretenden Ergebnisse, Finanz- und
Betriebsleistungen oder Errungenschaften des Unternehmens von den in
den zukunftsweisenden Aussagen ausgedrückten oder implizierten
wesentlich abweichen.

Synosia Therapeutics stellt die Informationen in dieser
Pressemitteilung zum aktuellen Zeitpunkt zur Verfügung und übernimmt
keinerlei Verpflichtung, in der vorliegenden Mitteilung enthaltene
zukunftsweisende Aussagen aufgrund neuer Informationen, künftiger
Ereignisse oder aus anderen Gründen zu aktualisieren.

Quellenhinweise

(1). Demyttenaere et al. Prevalence, Severity, and unmet needs
for treatment of mental disorders in the WHO World Mental Surveys.
JAMA (2004) vol. 291 (21) pp. 2581-90.

(2). Kessler et al. Lifetime prevalence and age-of-onset
distributions of DSM-IV disorders in the National Comorbidity Survey
Replication. Arch Gen Psychiatry (2005) vol. 62 (6) pp. 593-602.

Originaltext: Synosia Therapeutics
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/65814
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_65814.rss2

Pressekontakt:
Ansprechpartner bei Synosia Therapeutics: Julie Walters von Tudor
Reilly, Tel: +44(0)1494-753-990, Mobiltelefon: +44(0)775-3626967,
E-Mail: julie.walters@tudor-reilly.com. In den USA: Michele Parisi
von Tudor Reilly, Tel: +1-925-864-5028, E-Mail:
michele.parisi@tudor-reilly.com. In der Schweiz: Martin Meier-Pfister
oder Jan Gregor von The IR Firm, Tel: +41-43-244-81-54, Mobiltelefon:
+41-79-652-36-20, E-Mail: synosia@irfirm.biz
 
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