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Von Fox bis Foster: Stars gegen den Strich gebürstet

Geschrieben am 25-03-2008

München (ots) -

- Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist
abrufbar unter http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs -

Teenie-Star Michael J. Fox in der Hölle Vietnams, Action-Heldin
Jodie Foster als verstörtes Waldmädchen, Komödien-Kauz Walter Matthau
auf der Jagd nach U-Bahn-Gangstern und Sonnyboy Brad Pitt in der
Irrenanstalt. Tele 5 zeigt ab 30. März Kino-Highlights, in denen
Stars erfolgreich gegen ihr Image spielen.

Ob Kino-Hypochonder Jack Lemmon als Geschäftsmann mit Lebenskrise
('Save the Tiger'), 'Nur Samstag Nacht'-Tänzer John Travolta als
cooler Killer ('Pulp Fiction') oder Hollywood-Beauty Charlize Theron
als Serienkillerin ('Monster'): Wenn Stars radikal mit ihrem Image
brechen, ist ihnen der Sieg bei der Kritik gewiss. Der Wunsch, das
über Jahre verfestigte Leinwandimage loszuwerden, ist so alt wie das
Kino selbst. Auslöser ist dabei aber meist nicht nur der Drang nach
Triumph und Anerkennung, sondern vor allem, es sich selbst zu
beweisen. Denn auch Stars sind in erster Linie Schauspieler, die eine
möglichst breite Palette an Rollen erfüllen wollen.

Haben Schauspieler erstmal ihr Image weg, ist es schwer sich davon
zu lösen. Denn trotz Oscar-Glanz entscheidet das Publikum über den
Erfolg des Films: Fast verzweifelt kämpfte Romy Schneider ein Leben
lang gegen ihr 'Sissi'-Image an, hangelte sich von einer
anspruchsvollen Rolle zur nächsten. Trotzdem behält das Publikum sie
als liebenswerte Filmprinzessin bis heute im Herzen.
Als Charlie Chaplin den Frauenmörder 'Mr. Verdoux' spielte,
akzeptierten das seine Fans nicht. Die Folge: Der Film wurde
seinerzeit ein Riesenflop und Chaplin gilt noch heute als der ewige
Tramp.
Peter Sellers überraschte im Lauf seiner Karriere oft mit der
Darstellung von leisen, stillen und auch manischen Typen - ob in
Stanley Kubricks 'Lolita' oder in Hal Ashbys tragischer Komödie
'Willkommen Mr. Chance'. Doch auch über 25 Jahre nach seinem Tod
sehen wir Sellers immer noch am liebsten als vertrottelten Inspektor
Clouseau in der 'Rosarote Panther'-Reihe.
Auch Walter Matthau hasste es, als Komödiant bezeichnet zu werden,
weshalb er sich in den 70er-Jahren zu einem radikalen Imagewechsel
entschloss und in drei Actionthrillern hintereinander auftrat.
Ausnahmsweise mit großem Erfolg: Ob als kaltschnäuziger Gangster in
'Der letzte Coup', harter Cop in 'Massenmord in San Francisco' oder
als eifriger Polizist im Actionklassiker 'Stoppt die Todesfahrt der U
123': Matthau lockerte die durchweg grimmigen Filme mit trockenem
Humor auf. Ein Actionheld wie Du und Ich eben. Knochenbrüche und
Herzinfarkte holte sich Matthau ironischerweise nur am Set seiner
Komödien. Gerne hätte der Star, der von sich behauptete, er sehe aus
"wie ein ungemachtes Bett', auch in anderen Genres gespielt: "Eine
Menge Rollen, die ich haben wollte, gaben sie Robert Redford",
witzelte Matthau einmal.

Wie in Matthaus Fall kann ein Image-Wechsel also auch sehr
fruchtbar und vom Publikum durchaus erwünscht sein: Etwa Robin
Williams, der mit Psychopathenrollen ('One Hour Photo', 'Insomnia')
bewies, welche düstere Seite sich hinter einem verschrobenen
Professoren-Typus verbergen kann. Oder Jodie Foster, die mit der
oscarnominierten Darstellung als Waldmädchen in 'Nell' ihre herbe
Schale abstreifte und dabei ungeahnte Sensibilität offenbarte. Und
wie schön war es im Kinofilm 'Der Krieg des Charlie Wilson' zu sehen,
dass Hollywoods Familienmensch No. 1 Tom Hanks sich auch mal einem
exzessiven Lebensstil hingibt.
Auch wenn bei alternden Actionstars die Knochen mürbe werden, tun
diese gut daran, sich von ihrer weichen Seite zu zeigen: Clint
Eastwood, Arnold Schwarzenegger und Bruce Willis haben es geschafft,
auch in romantischen Rollen zu überzeugen. Sylvester Stallone hatte
da mehr Pech: Nachdem der Haudegen in den Neunzigern eine Reihe von
Flops gelandet hat, kehrte der 61-Jährige jetzt reumütig zu seinen
Wurzeln als 'Rambo' und 'Rocky' zurück.

Doch auch eher smarte Typen zeigen gerne mal ihre Kehrseite.
Hollywoods Vorzeigesoftie Michael J. Fox ging für einen radikalen
Imagewechsel durch die Hölle: Der inzwischen an Parkinson erkrankte
Star aus der TV-Serie 'Familienbande' hatte es nicht leicht am Set
von 'Die Verdammten des Krieges': Co-Star Sean Penn nannte den
Sympathieträger bei Aufnahmen stets einen "kleinen
Fernsehschauspieler und nicht mehr". Penn wollte damit allerdings
keinen Streit vom Zaun brechen, sondern agierte auf Geheiß von
Regisseur Brian De Palma, der Fox damit zur Höchstleistung anstacheln
wollte.
Auch Regisseur Terry Gilliam hatte zunächst Bedenken Hollywood-Beau
Brad Pitt als mutmaßlich Verrückten in '12 Monkeys' zu engagieren.
Seine Angst, der aufstrebende Jungschauspieler könne die
stakkatoartige, nervöse Rede im Irrenhaus nicht bewältigen, war
unbegründet - zumindest, nachdem man dem Ketten rauchenden Pitt die
Zigaretten weggenommen hatte.

Stars gegen den Strich besetzt auf Tele 5:

5 Sterne Kino Michael J. Fox in 'Die Verdammten des Krieges',
So., 30. März, 22.05 Uhr
5 Sterne Kino Jodie Foster in 'Nell', Mo., 07. April, 20.15 Uhr
Meisterwerke Walter Matthau in 'Stoppt die Todesfahrt der
U 123', Fr., 11. April, 22.20 Uhr
5 Sterne Kino Brad Pitt in '12 Monkeys', Fr., 18. April,
22.15 Uhr

Wir lieben Kino
Tele 5. Der Spielfilmsender

Originaltext: Tele 5
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/43455
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_43455.rss2

Pressekontakt:
Für Rückfragen:
Tele 5 Pressestelle
Steffen Wulf, Jochem Becker
Tel. 089-649 568-174, -176, Fax. -119, E-Mail: presse@tele5.de

Informationen und Bilder zum Programm auch auf www.tele5.de in der
Presselounge Textrechte: ©Presse Tele 5, Verwertung honorarfrei nur
bei Programmhinweis auf Tele 5.


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