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Südwest Presse: Kommentar zur LEG
Geschrieben am 16.05.2006 - [Nächster Artikel] |
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Ulm (ots) - Die LEG als weißer Ritter - diesmal an der Seite verunsicherter Mieter und einem von der eigenen Courage erschrockenen Freiburger Oberbürgermeister? In der Tat könnte das Angebot, tausende kommunaler Wohnungen zu übernehmen, Dampf aus einer erregten Debatte nehmen. Erstens: Mieter müssen sich vor der soliden, öffentlich-rechtlichen LEG weit weniger fürchten als vor angelsächsischen Heuschrecken, die den schnellen Euro auf einem von Mangel geprägten Markt suchen. Die LEG hat bewiesen, dass sie behutsam mit ihrem Mieteigentum umgeht, sei es bei Privatisierungen oder Mieterhöhungen. Zweitens: Ist dieser Druck erstmal gemildert, könnte der Stadt Freiburg die Zustimmung zum Verkauf leichter fallen. Leicht anzunehmen, dass die Südbadener sich nicht vom großen Geld ausländischer Investoren verführen lassen, sondern sich mit einem sicher niedrigeren Angebot aus Stuttgart begnügen. Drittens: Natürlich profitiert die LEG auch selbst. Der kommunale Wohnungsbestand in Freiburg wäre wie frisches Blut: Früher hat die Landesbank-Tochter alljährlich tausende Wohnungen übernommen. Derzeit tröpfelt der Nachschub, weil kurzfristig und weniger verantwortungsvoll denkende Investoren den Mark leersaugen. Da könnte selbst der dem Verkauf kritisch gegenüberstehende Freiburger Ex-OB Rolf Böhme zustimmen - immerhin sitzt er im LEG-Beirat.
Originaltext: Südwest Presse Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=59110 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_59110.rss2
Rückfragen bitte an: Südwest Presse Lothar Tolks Telefon: 0731/156218
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