(Registrieren)

Zum Weltwassertag am 22. März: Mit Bienenwaben-Maccheroni zu sauberem Trinkwasser

Geschrieben am 20-03-2008

Greifenberg (ots) - Sandfiltration gilt seit über 100 Jahren als
konventionelle Technologie in der Wasseraufbereitung. Ultrafiltration
mit Membranen, die wie Maccheroni in Bienenwaben-Struktur aussehen,
ist nun dabei, dieses Verfahren abzulösen und neue Standards zu
setzen.

Schon um 1870 setzte man in Europa eine Technik zur Säuberung des
Trinkwassers ein, die man der Natur abgeschaut hatte: die
Sandfiltration. Wie beim natürlichen Wasserkreislauf, bei dem das
Wasser durch Gesteins- und Sandschichten fließt, ließ man das Wasser
durch Sandbecken sickern, um es zu reinigen. Was damals als eine
Revolution in modernen Städten galt, ist größtenteils noch heute in
vielen Kommunen zu finden. Revolutionäre Technologie sieht heute
anders aus, aber wieder orientiert sie sich an Vorbildern aus der
Natur - diesmal an Bienenwaben.

Das neue "moderne" Verfahren zur Trinkwasseraufbereitung heißt
Ultrafiltration mit Multibore-Membranen. Techniker nennen die weißen,
langen, dünnen Kunststoff-Kapillare schlicht "Spaghetti", obwohl es
eigentlich eher "Maccheroni" sind, wenn man beim Vergleich mit Nudeln
bleibt. Denn eine Kapillare hat ein Loch, durch das man pusten könnte
- wie eine Maccheroni. Die feinen Röhren bestehen aus einer Membran,
die nur Wassermoleküle durchlässt, aber keine Viren, Keime und
Bakterien. Die sind nämlich größer als die Wassermoleküle und passen
durch die ultrafeinen Poren schlichtweg nicht hindurch. Mit ca. 20
Nanometer sind die Filterporen etwa 3000 mal kleiner als der
Durchmesser eines menschlichen Haares.

Und so gewinnt man damit sauberes Trinkwasser: Schmutziges Wasser
wird mit Druck in die "Maccheroni" hineingepresst. Weil diese am
anderen Ende mit einer Harzschicht verschlossen ist, kann das Wasser
nur durch die Wände der Nudel, sprich die Membran, wieder raus - und
zwar ohne Schmutzpartikel oder Keime. Sammelt sich zuviel "Dreck" im
Inneren der Nudel an, wird er mit einem kräftigen Druckstoß im
Rückwärtsgang wieder weggespült.

Von Bienen gelernt

Die Belastung, der die Membran bei dem druckvollen
Wasserdurchpressen standhalten muss, ist allerdings enorm. Es besteht
die Gefahr, dass die Fasern dabei brechen und so Keime und Viren
durchlassen. Um den Membranen mehr Stabilität zu geben, haben die
Entwickler des deutschen Ultrafiltrationsspezialisten inge AG sieben
Maccheroni wie in einer Bienenwabe angeordnet und zu einer einzigen
"Multibore-Kapillare" zusammengefasst. Die Fasern einer solchen
Bienenwaben-Maccheroni brechen nicht - egal wie verschmutzt das
Wasser ist, das sie säubern müssen. Das gefilterte Wasser hat immer
die gleichbleibend hohe Sauberkeits-Qualität.

Das ist bei der Sandfiltration anders. Starke Regenfälle,
Überschwemmungen oder Verschmutzungen im Wasserzulauf können dazu
führen, dass der Sand verklumpt und es nicht mehr schafft, alle
Schmutzpartikel zurück zu halten.

Pasta statt Sand

Um die verschärften Trinkwasser-Verordnungen einhalten zu können,
bringen nun immer mehr Kommunen ihre Wasseraufbereitungsanlagen auf
den neuesten Stand der Technik. In Männedorf am Zürichsee
beispielsweise wurde ein Wasserwerk mit der
Bienenwaben-Maccheroni-Technologie ausgestattet, das täglich rund
17.600 Kubikmeter Wasser reinigt und damit drei Kommunen mit sauberem
Trinkwasser versorgt. Mit Städten wie Neckartailsingen, Pfronten im
Allgäu oder Bad Hersfeld lässt sich die Liste der modernen
Vorzeige-Kommunen beliebig weiter führen.

Bild: http://www.inge.ag/de/presse/bildmaterial_detail.php?id=5
Eine Bienenwaben-Maccheroni (Multibore-Membranfaser) vereinigt sieben
Einzelkapillaren. Das macht sie stabil und widerstandsfähig.

Originaltext: inge AG
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/65778
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_65778.rss2

Pressekontakt:
Tanja Gebhart
Tel +49 (0)8192/997-712
tgebhart@inge.ag
www.inge.ag


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

126879

weitere Artikel:
  • Arbeit statt Almosen - langfristige Hilfe überzeugt / Opportunity International gegen den Trend: Mehr Spenden für Kleinkredite Bielefeld (ots) - Opportunity International hat 2007 sein Spendenaufkommen in Deutschland erheblich ausgebaut. Für verschiedenste Projekte vor allem in Afrika, Asien und Lateinamerika flossen im abgelaufenen Jahr insgesamt etwa 1,1 Millionen Euro auf die deutschen Konten von Opportunity International und wurden zum großen Teil als Kleinkredite an arme Gewerbetreibende weiter gegeben. "Wir sind froh und dankbar, hier in Deutschland noch mehr Menschen vom Sinn unserer Hilfe überzeugt zu haben. Dennoch stehen wir weiterhin am Anfang unseres mehr...

  • Start frei für die TASPO Awards 2008: Die Ausschreibung läuft Braunschweig (ots) - Die Bewerbungsfrist für die TASPO Awards 2008 hat begonnen. Bis zum 6. Juni können Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Gartenbau ihre Wettbewerbsbeiträge in 22 Kategorien einreichen. Am 7. November 2008 trifft sich die grüne Branche zu ihrem gesellschaftlichen Großereignis. Zum dritten Mal findet dann in Berlin im Rahmen einer festlichen Gala die Übergabe der TASPO Awards statt. Mit der Auszeichnung will die TASPO, die Zeitung für Produktion, Dienstleistung und Handel im Gartenbau aus dem Hause Haymarket Media, mehr...

  • Neuer ELIXIA Vitalclub entsteht in Düsseldorf Berlin (ots) - Noch in diesem Jahr wird die ELIXIA Gruppe den ersten Vitalclub in Düsseldorf eröffnen. Die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt war schon lange ein Wunschstandort für einen neuen ELIXIA Vitalclub. Nun steht es fest und eine geeignete Immobilie ist gefunden. Mit den Düsseldorfer Arcaden entsteht im Bezirk Bilk eine großzügige Einkaufsumgebung mit hochwertigen Fachgeschäften. Der geplante ELIXIA Vitalclub bietet ab Herbst 2008 seinen Kunden auf drei Etagen vielfältige Möglichkeiten mit dem ELIXIA Vitalitätskonzept etwas mehr...

  • Lebensdauer fraglich / Schwache Rohre - teure Schäden Menden (ots) - - Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist abrufbar unter http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs - Wer sich den Traum vom Eigenheim erfüllt, möchte am liebsten für die Ewigkeit bauen. Dabei sollten Bauherren auf das richtige Material für ihre Hausinstallationen achten. Neuere wissenschaftliche Untersuchungen der Materialprüfungsanstalt Darmstadt haben ergeben, dass Kunststoff- und Kunststoffverbundrohre erheblich früher ihre Belastungsgrenze erreichen könnten als zunächst angenommen. mehr...

  • impulse testet Vermögensverwalter: "Artus Direct Invest ist überragender Sieger" Düsseldorf (ots) - Für die heute erscheinende Ausgabe testete das Unternehmermagazin "impulse" 170 Fondsvermögensverwalter im Fünfjahresvergleich: Untersucht wurde, wer in den unterschiedlichen Risikokategorien - offensiv, ausgewogen, konservativ - die "Marktklippen am besten umschifft". In allen drei Kategorien konnte die ARTUS DIRECT INVEST AG Düsseldorf/Frankfurt den ersten Platz erreichen. Im Fünfjahresvergleich wurde z.B. in der offensiven Anlagestrategie ein jährlicher Wertzuwachs von 19 Prozent nach Kosten erzielt. "Wir setzen mehr...

Mehr zu dem Thema Sonstiges

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

Sat1.de mit neuem Online-Spiele-Portal Sat1Spiele.de / SevenOne Intermedia baut Bereich Games weiter aus

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht