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Electronic Banking: Banken planen am Kundenwunsch vorbei

Geschrieben am 18.03.2008 - [Nächster Artikel]

Hamburg (ots) - Die Mehrheit der Banken in Deutschland richtet
ihre Electronic Banking-Angebote nicht genügend an den Wünschen ihrer
Kunden aus. So erwartet beispielsweise die Hälfte aller
Geschäftskunden ein Währungsmanagement im Electronic Banking.
Allerdings plant nur jedes zehnte Kreditinstitut, das dafür
notwendige Angebot zur Verfügung zu stellen. Dadurch bringen sich die
Banken um gute Chancen, ihre Kunden an sich zu binden. Dies ergab die
Studie "Electronic Banking 2007" des Beratungs- und Softwarehauses
PPI AG in Zusammenarbeit mit dem Institut ibi research der
Universität Regensburg.

Durch den 2008 deutschlandweit eingeführten Kommunikationsstandard
EBICS haben Kreditinstitute ihre Dienstleistungen im Zahlungsverkehr
deutlich optimiert. Darüber hinaus könnten sie noch mehr
Dienstleistungen als bisher elektronisch anbieten. Allerdings setzen
die Banken bei weitem nicht alles um, was die Kunden fordern und was
technisch möglich ist. Eine Ursache: Viele Geldinstitute haben
ungenaue Vorstellungen davon, was für ihre Kunden wichtig ist.
Besonders groß sind die Diskrepanzen in Bereichen, die
grenzüberschreitende Vorgänge betreffen oder nicht zu den
alltäglichen Geschäftsabläufen gehören. Beispielsweise möchte rund
jedes zweite Unternehmen künftig mehr Komfort bei der
computergestützten Verwaltung von Bankbürgschaften und
Wertpapiergeschäften. Eine Verbesserung in diesen Bereichen hat
jedoch nur ein Viertel der Kreditinstitute auf der Agenda. Mit der
Angebotsentwicklung am Bedarf vorbei riskieren die Banken, von
Wettbewerbern überholt zu werden. Als Folge droht Kundenabwanderung
zur Konkurrenz, wenn dort die gewünschten Einsatzmöglichkeiten zur
Verfügung stehen.

Bei der Einführung neuartiger Dienstleistungen im Electronic
Banking für Geschäftskunden müssen sich Kreditinstitute beeilen: Drei
von fünf deutschen Firmen unterhalten Konten bei mehreren Banken, und
verbesserter Service wird dadurch von ihnen schnell wahrgenommen.
Überzeugt eine Zweitbank mit Ihrem Electronic-Banking-Angebot mehr,
könnten sich Firmenkunden sehr kurzfristig von ihrer bisherigen
Hausbank trennen.

PPI Aktiengesellschaft
Die PPI Aktiengesellschaft ist seit über 20 Jahren an den Standorten
Hamburg, Kiel und Frankfurt erfolgreich für die Finanzbranche tätig.
2007 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen 236 Mitarbeitern über
30 Millionen Euro Umsatz in den drei Geschäftsfeldern Consulting,
Software Factory und Electronic-Banking-Produkte. Im E-Banking liegt
der Schwerpunkt auf sicheren und wirtschaftlichen Standardprodukten
für die Kommunikation zwischen Firmenkunden beziehungsweise
Privatkunden und ihrer Bank. In der Software-Entwicklung stellt PPI
durch professionelle und verlässliche Vorgehensweise eine hohe
Qualität der Ergebnisse und absolute Budgettreue sicher. Das
Consulting-Angebot erstreckt sich von der strategischen über die
bankfachliche bis zur IT-Beratung.

Originaltext: PPI AG Informationstechnologie
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/65143
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_65143.rss2

Pressekontakt:
Andreas Gutjahr
Faktenkontor GmbH
Tel: +49 (0)40 22703-5470
Fax: +49 (0)40 22703-1470
E-Mail: andreas.gutjahr@faktenkontor.de
 
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