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Porsche-Chef Wiedeking will nicht durch neues VW-Gesetz "bestraft werden"

Geschrieben am 18.03.2008 - [Nächster Artikel]

Hamburg (ots) - Porsche-Chef Wendelin Wiedeking hat sich vehement
dagegen ausgesprochen, das umstrittene und in Teilen für rechtswidrig
erklärte VW-Gesetz zu erneuern. Gesetze dürften nicht gemacht werden,
"um einem einzelnen Investor zu schaden", schreibt Wiedeking in der
ZEIT.

Es lasse sich "absolut nicht nachvollziehen, weshalb ausgerechnet
Porsche im Falle einer Übernahme der Stimmrechtsmehrheit beim
Volkswagen-Konzern in seinen Eigentumsrechten und seiner
unternehmerischen Entscheidungsfreiheit eingeschränkt werden soll",
schreibt Wiedeking. Porsche habe sich an VW auch beteiligt, um den
Konzern vor Hedgefonds zu schützen und als starken industriellen
Partner für Porsche zu erhalten. "Und dafür wollen wir nicht bestraft
werden."

Wiedeking räumt ein, dass das Land Niedersachsen möglicherweise
einen Vorteil davon habe, wenn es bei VW weiterhin eine
Sperrminorität von 20 Prozent der Aktienstimmrechte gebe. Der
Belegschaft nütze das aber nicht.

Auf den Streit mit dem VW-Betriebsrat geht Wiedeking nicht ein.
Aber: "Auch wenn wir unseren Anteil am VW-Konzern auf über 50 Prozent
aufstocken sollten, werden wir die bestehenden Arbeitnehmerrechte
selbstverständlich ohne Einschränkung respektieren."

Originaltext: DIE ZEIT
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/9377
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_9377.rss2

Pressekontakt:
Den kompletten ZEIT-Beitrag der ZEIT Nr. 13 vom 19. März 2008 senden
wir Ihnen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Elke
Bunse, DIE ZEIT Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
(Tel.: 040/3280-217, Fax: 040/3280-558, E-Mail: bunse@zeit.de)
 
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