Rostock (ots) - Wenn das EU-Bußgeld nun dank grenzüberschreitendem Info-System doch vollstreckbar werden soll, so ist dies prinzipiell zu begrüßen. Notorischen Rasern, Falschparkern oder Alkoholsündern dürfen nationale Grenzen keinen Schutz bieten. Andererseits könnte der EU-Vorstoß vor allem für deutsche Autofahrer deftige Folgen haben. Denn Geldbußen hierzulande sind allgemein weit niedriger als im Ausland. Weil EU-weit gleiche Verkehrsregeln und -gesetze fehlen, dürfte es aber nach wie vor etliche rechtliche Hürden geben, ehe Verkehrsrowdys tatsächlich grenzenlos gejagt werden können. Letztlich heißt es für Urlauber wie Berufspendler: lieber sinnig fahren. Sonst könnte der Auslands-Trip irrsinnig teuer werden.
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