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Der Tagesspiegel: Chefvolkswirt der Schweizer Großbank UBS: US-Wirtschaft braucht Jahre, um sich zu erholen
Geschrieben am 17.03.2008 - [Nächster Artikel] |
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Berlin (ots) - Klaus Wellershoff, Chefsvolkswirt der Schweizer Großbank UBS, ist skeptisch über die weitere Entwicklung in den USA. "Bis sich der Konsum dort wieder erholt, wird es noch Jahre dauern", sagte Wellershoff dem Berliner Tagesspiegel (Dienstagausgabe). "In den USA wird das Wachstum im ersten Quartal 2008 mit großer Wahrscheinlichkeit negativ sein. Und auch danach wird die amerikanische Volkswirtschaft nicht durchstarten."
Den in die Finanzkrise verstrickten Banken warf der Ökonom vor, "Systeme aufgebaut zu haben, die dazu verleiteten, immer höhere Risiken anzusammeln". Für das erste Quartal befürchte er "noch deutliche Abschreibungen" bei den Banken, weil "die betroffenen Wertpapiere, die mit Krediten besichert sind, seit Ende 2007 noch einmal drastisch an Wert verloren haben".
Für die deutsche Wirtschaft rechnet Wellershoff mit vernachlässigbaren Folgen der Finanzkrise. "In Deutschland ist zum Beispiel das Sparkassensystem kaum berührt, auch die großen Privatbanken nicht. Direkte Auswirkungen sind eher unwahrscheinlich", sagte Wellershoff dem Tagesspiegel.
Originaltext: Der Tagesspiegel Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/2790 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_2790.rss2
Pressekontakt: Der Tagesspiegel Chef vom Dienst Thomas Wurster Telefon: 030-260 09-308 Fax: 030-260 09-622 cvd@tagesspiegel.de
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