Frankfurt (ots) - Der Vorstand des Ligaverbandes hat am heutigen Tage die Einsetzung einer Arbeitsgruppe zur Teilnahme am Europäischen Sozialen Dialog im Fußball (ESD) beschlossen. Das Gremium soll die Voraussetzungen für ein Engagement klären und mögliche Satzungsänderungen vorbereiten. Der ESD ist eine von der Europäischen Union vorgesehene Einrichtung und bezieht sich auf die Zusammenarbeit von Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern vor allem mit Blick auf spielermarktbezogene Regelungen.
"Gerade in Fragen, die das Verhältnis der Sozialpartner berühren, ist ein derartiger Dialog sinnvoll. Schließlich ist auch der Markt für Profi-Fußballer schon lange nicht mehr auf einzelne Länder begrenzt. Durch die Einbeziehung aller Interessenvertreter erhoffen wir uns zudem zusätzliche Rechtssicherheit auf europäischer Ebene", erklärt Liga-Präsident Dr. Reinhard Rauball. Die Teilnehmer der Arbeitsgruppe sollen zeitnah berufen werden.
gez. Christian Pfennig Frankfurt / Main, den 17.03.2008
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