Rostock (ots) - Die Agenda 2010 ist in der Tat janusköpfig. Lächeln und Weinen, je nach dem Blickwinkel. Wenn die Schröder, Beck sowie die Merkel und Kauder heute gesunkene Arbeitslosenzahlen und gestiegene Beschäftigung mit der Agenda begründen, ist das zwar nicht von der Hand zu weisen. Es bleibt dennoch nur die halbe Wahrheit. Das deutsche Job-Wunder wurde mit erheblicher sozialer Unsicherheit bis weit in den Mittelstand hinein teuer erkauft. Im Osten grassiert die Furcht vor dem Abstieg auf Hartz-IV-Niveau besonders. Sauer stößt auf, dass die aufgemischten Arbeitsagenturen zwar fordern, aber das Fördern auf der Strecke geblieben ist.
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