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ots.Audio: "Der Un-Mut zur Vorsorge" - aktuelle Studienergebnisse gestern in Berlin veröffentlicht

Geschrieben am 12.03.2008 - [Nächster Artikel]

Berlin (ots) -

- Querverweis: Audiomaterial ist unter
http://www.presseportal.de/audio und
http://www.presseportal.de/link/multimedia.mecom.eu abrufbar -

Vorschlag zur Anmoderation (live im Studio)
"Der Staat zahlt alles" - von dieser Vollkasko-Mentalität hat sich
der Großteil der Deutschen verabschiedet. Rund 90 Prozent finden es
grundsätzlich in Ordnung, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen und
auch mehr für Gesundheit und Alter vorzusorgen. Allerdings klafft
zwischen Wollen und Tun eine große Lücke, wie jetzt eine aktuelle
Studie der KarstadtQuelle Versicherungen belegt. Rita Süssmuth hat
das Projekt als politische Expertin begleitet und die Ergebnisse
gestern [11.03.2008] in Berlin mit vorgestellt. Mein Kollege XY war
dabei und fasst zusammen, warum wir uns mit der Vorsorge so schwer
tun:

Kollege: "Für die Sicherung meines Lebensstandards bin ich gerne
selbst verantwortlich." Das sagen neun von zehn Deutschen, wenn sie
nach ihren Vorsorgeplänen gefragt werden. Doch fühlen sie sich
gleichzeitig überfordert von den vielen Angeboten und können nicht
entscheiden, was die richtige Vorsorge für sie ist. Hier muss der
Staat aufklären, sagt Rita Süssmuth. Aber auch jeder einzelne ist
gefordert:

O-Ton Süssmuth: Der Sozialstaat kommt nur zu seinen Leistungen,
mit hoher Eigenleistung der Bürgerinnen und Bürger - der
Eigenverantwortung. Heute ist es umso wichtiger, weil wir gelernt
haben: Der Sozialstaat leistet eine Menge, auch heute noch in unserem
Land, aber er hat auch seine Begrenzung.

Kollege: Laut Studie sind 86 Prozent der Befragten der Ansicht,
dass die Politik Fehler gemacht hat, für die der Bürger jetzt zahlen
muss. Eigentlich keine Überraschung, so Rita Süssmuth. Der Eindruck
musste entstehen, weil der Staat seine Bürger nicht klar auf die
heutige Rentensituation vorbereitet hat:

O-Ton Süssmuth: Die Bevölkerung muss sich rascher, als sie es sich
gedacht hat, umstellen auf weit mehr private Vorsorge.

Kollege: Und dabei ist nicht nur die Politik, sondern auch die
Wirtschaft gefordert. Über die Hälfte der Deutschen gibt an, dass sie
ihren Versicherungsschutz aufstocken würde, wenn sie mehr Vertrauen
in die Versicherungsunternehmen hätte. Peter M. Endres,
Vorstandsvorsitzender der KarstadtQuelle Versicherungen, begründet
dies so:

O-Ton Endres: Das liegt sicherlich daran, dass die Menschen sowohl
im politischen Bereich als auch in diesem Versicherungsbereich nicht
wirklich verstehen, was wir tun oder was die Gesetzeslage ist, wie
die Rahmenbedingungen sind und was das Ziel ist. Wir haben sehr
komplizierte Produkte, zum Teil selbst gemacht, zum Teil durch
gesetzliche Vorgaben. Und wenn ich etwas nicht verstehe, dann
misstraue ich ihm.

Kollege: Fazit ist also: Wenn die Angebote einfacher und klarer
werden, beschäftigen sich vermutlich mehr Deutsche mit der Vorsorge -
weil sie es dann verstehen:

O-Ton Endres: Wenn wir's denn schaffen würden, das Ganze noch
begehrlich zu machen, es schick zu machen, vorzusorgen, dann hätten
wir natürlich auf der ganzen Linie für die Gesellschaft, wie für den
einzelnen Bürger, im übrigen natürlich auch zunutzen der
Privatwirtschaft, gewonnen.

Vorschlag zur Abmoderation:
Vielen Dank, XY für den Crash-Kurs zum Thema Vorsorge! Wer jetzt mehr
zu der Studie lesen möchte: Sie heißt "Eigenverantwortung 2008 -Der
Un-Mut zur Vorsorge" und alle Infos dazu sind zu finden unter
www.eigenverantwortung.de. Wir sorgen jetzt hier wieder für Musik und
zwar mit dem Song ...

ACHTUNG REDAKTIONEN:

Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Wir bitten jedoch
um einen Hinweis, wie Sie den Beitrag eingesetzt haben
an desk@newsaktuell.de.

Originaltext: KarstadtQuelle Versicherungen
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/56935
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_56935.rss2

Pressekontakt:
Andrea Tschaban
- Unternehmenskommunikation -
KarstadtQuelle Versicherungen
Nürnberger Straße 91-95
90758 Fürth
Tel.: 0911 / 148 1207
Fax: 0911 / 148 1667
E-Mail: presseservice@kqv.de
www.kqv.de

Pressebüro KarstadtQuelle Versicherungen
c/o Pleon GmbH
Juliane Hupe
Bahnstraße 2
40212 Düsseldorf
Tel.: 0211 / 9541 2288
Fax: 0211 / 551651
E-Mail: juliane.hupe@pleon.com
 
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