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Bono: "Nicht aufhören. Weitermachen!" / Bono erinnert deutsche Politik an ihre Verantwortung zur Erreichung der Millennium-Entwicklungsziele
Geschrieben am 11.03.2008 - [Nächster Artikel] |
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Berlin (ots) - Bono, Afrika-Aktivist und Mit-Gründer der entwicklungspolitischen Lobbyorganisation DATA, trifft sich heute in Berlin mit zahlreichen Persönlichkeiten des Deutschen Bundestags, um auf eine Fortsetzung des Kurses in der deutschen Afrikapolitik zu drängen.
Bis 2015 will die Weltgemeinschaft im Rahmen der Millennium-Entwicklungsziele unter anderem die extreme Armut auf der Welt halbieren. Seit 2000 ist schon über die Hälfte der Zeit verstrichen, doch aufgrund nicht eingehaltener Zusagen der reichen Nationen ist der Fortschritt bisher begrenzt.
Nach Gesprächen mit dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder, dem Vorsitzenden der SPD-Fraktion Peter Struck und der Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hob Bono das positive Engagement Deutschlands für Afrika im letzten Jahr hervor. Nun gelte es, an diese Politik anzuknüpfen. "Ich bin heute hier", so Bono, "um Deutschland Danke zu sagen. Danke für das Übereinkommen von Köln zum Schuldenerlass 1999. Dieses Übereinkommen hat, zusammen mit afrikanischer Regierungsführung, dazu beigetragen, 29 Millionen Kindern zusätzlich einen Schulbesuch zu ermöglichen. Danke, Deutschland, für eine starke Führungsrolle im Kampf gegen AIDS. Ihr habt dazu beigetragen, die Finanzierung des Globalen Fonds für die nächsten drei Jahre zu sichern. Dieser Fonds hat bereits 2,5 Millionen Leben gerettet. Aber diese guten Nachrichten machen die schlechten Nachrichten noch schlechter. Wir laufen Gefahr, die Millennium-Entwicklungsziele zu verfehlen. Dies ist ein Notfall und wir brauchen in diesem Jahr noch mehr solche deutschen Führungsinitiativen wie im letzten Jahr." Und in deutscher Sprache rief er "Nicht aufhören. Weitermachen!"
Um seine Versprechen einzuhalten muss Deutschland seinen Beitrag für Entwicklungszusammenarbeit im Haushalt 2009 um mindestens 750 Millionen Euro erhöhen und den Großteil davon Afrika widmen. Bono richtete sich heute zudem mit einer Ansprache an die gesamte SPD-Bundestagsfraktion und trifft sich mit Angehörigen des Bundestags-Haushaltsausschusses, um deutlich zu machen, wie wichtig eine konstruktive Afrikapolitik insbesondere für Deutschlands eigene Interessen ist.
Originaltext: DATA Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/69164 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_69164.rss2
Pressekontakt: DATA Deutschland Sergius Seebohm, Leiter Kommunikation Reinhardtstraße 47 10117 Berlin Telefon: 030-319 891 570 www.data.org
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