Hamburg (ots) - Die Berichterstattung auf PokerToday vom vergangenen Sonntag über ein vom CDU-Ortsverband Bargteheide durchgeführtes Pokerturnier mit Buyin und Sachpreisen erhitzt die Gemüter.
Hierbei hatte der CDU Ortsverband ein Pokerturnier mit einem Buyin von 10 Euro durchgeführt. Die Buyin's wurden für die Anschaffung von Sachpreisen verwandt. Dies ist nach den Verfahrenshinweisen der meisten Bundesländer allerdings gar nicht gestattet. Vielmehr darf das "Eintrittsgeld", wie der Buyin meistens genannt wird, nur zur Deckung für die Veranstaltungskosten, nicht aber für die Preisausschüttung bzw. Anschaffung der Sachpreise, da sonst der Verdacht der Veranstaltung eines illegalen Glücksspiels vorliegt.
Pikant: dies wäre bei der rechtzeitigen Anmeldung der Veranstaltung sicherlich auch dem zuständigen Ordnungsamt aufgefallen. Nur hatte der CDU Ortsverband die erforderliche Mitteilung an das zuständige Ordnungsamt erst am Freitag Nachmittag und damit gerade einmal 24 Stunden vor der Veranstaltung gemacht; für die Veranstaltung wurde zu diesem Zeitpunkt schon mit Plakaten und diversen Veranstaltungskalendern massiv geworben. Auf Anfrage erklärte der zuständige Mitarbeiter der Ordnungsbehörde, dass man das erforderliche Genehmigungsverfahren dann im "Schnellverfahren" durchgeführt hätte, da man ja schließlich "alle Beteiligten gut kennen würde". Das Ordnungsamt hat also nicht nur bei der Frist, sondern auch bei den Voraussetzungen des Turniers wohl ein Auge zugedrückt.
Nun entsteht vor dem Hintergrund des neuen Staatsvertrages zum Glücksspielwesen eine breite Diskussion um dieses wichtige Thema.
Originaltext: IntelliPoker.com Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/70220 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_70220.rss2